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Kundenrezension

am 24. Februar 2011
Hallo,

erstmal ein paar Fakten: Diese Album ist das dritte Album der walisischen Band Bullet For My Valentine, welche sich oft mit herausragenden Leistungen zeigte. Sie spielten eine Mischung aus Metalcore, Screamo, Emo und Trash-Metal und sind mit ihrem dritten Album softer geworden, aber nicht schlechter. Ähnelt aber mehr Hardrock mit Metal-Einflüssen. Der zweistimmige Gesang ist großartig und die Soli sind sehr melodisch, teilweise etwas anspruchsvoller; diese entsprechen aber nicht dem ganzen Können des Gitarristen Padge. Nun zu den Liedern

Your Betrayal (8/10): Dient großartig als Opener und ist einfach gut. Die Riffs und der Gesang sind nicht so typisch für Bullet, machen aber trotzdem Spaß und Lust auf mehr.
Fever (9/10): Eines der besten Lieder des Albums: Der Gesang ist großartig und das Lied hat einen ganz netten (Mainstream-typischen) Text und ist ein super Partylied. Die Bridge gefällt mir besonders gut
The Last Fight (9/10): Ein tolles melodisches Lied, das zum ersten Mal ein nicht allzu anspruchsvolles, zweistimmiges aber sehr melodischem Solo bietet. Der Pre-Chorus gefällt mir besonders gut
A Place Where You Belong (9/10): "Say Goodnight" lässt grüßen. Da hat BfmV ein bisschen sich selbst gecovert. Aber tolles Lied mit zwei echt guten Solos. Die Strophe ist sehr gut gesungen. Ist mir persönlich ein bisschen zu lang, deswegen "nur" 9 Punkte
Pleasure And Pain (10/10): Hier kommen Screams mal richtig zum Einsatz und das Lied ist mehr härter. Dieses Lied gab es schon früher, hatte aber einen anderen Text. Jetzt ist dieses Lied sehr gut und bietet ebenfalls ein herausragendes Solo.
Alone (10/10): Ein sehr melodisches Lied, welches im Refrain Parallelen zu "Your Betrayal" hat. Das Solo ist vielleicht das beste überhaupt von denen und rockt wie Sau. Genialer Track. Weiter so.
Breaking Out, Breaking Down (8/10): Ganz nettes Lied, aber nicht mehr. Nichts besonderes daran.
Bittersweet Memories (6/10): Eine Ballade, aber nicht wirklich gut. Schlechtestes Lied vom Album
Dignity (8/10): Coole zweistimmige Gitarren, gute Strophe, sehr guter Pre-Chorus, schlechter Refrain, ungewöhnliches Solo
Begging For Mercy (10/10): Das härteste Lied des Albums und einfach nur überragend. Solo ist ebenfalls wieder großartig und in Harmonisch-Moll (klingt sehr hart)
Pretty On The Outside (10/10): Nochmal ein recht hartes Lied, das einen tollen Abschluss abliefert und Lust auf ein neues Album macht.

Ich würde dem Album 5 Sterne geben, wenn etwas Entscheidendes gut wäre: Die Produktion. Die Instrumente sind fett produziert, aber bei den Liedern wie Fever und Begging For Mercy, gibt es nervige Rückkopplungen, die besonders beim iPod hören wehtun. Das nervt sehr und sollte beim nächsten Mal geändert werden. Leute, sucht euch Andy Sneap und Adam D. Die kriegen alles perfekt hin.
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