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Kundenrezension

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend oberflächlich..., 17. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Engel haben keinen Hunger: Katrin L.: Die Geschichte einer Magersucht (Gulliver) (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch auch gelesen, allerding liegt dies bereits einige Zeit zurück. Ich möchte hier keinesfalls falsch verstanden werden, denn natürlich ist die Tatsache, dass die Protagonistin immer tiefer in den Sog der Magersucht gerät und letztlich verstirbt sehr traurig.

Allerdings war ich inhaltlich sehr von diesem Buch enttäuscht, da der Leser lediglich sehr oberflächliche Details über Katrins Biographie und die möglichen individuellen Ursachen erfährt. Die Symptome, also das Essverhalten, wird hingegen relativ ausführlich dargestellt und wirkt infolge der mangelnden Informationen über Katrins Emotionen oftmals trotzig-sarkastisch

Im Fokus steht primär die restliche Familie L., die neben den beiden Elternteilen aus einer etwas älteren Tochter besteht, die meines Erachtens ständig versuchen sich zu rechtfertigen und freizusprechen, anstatt ggf. etwas mehr über Katrins Emotionen und die Familienstrukturen zu reflektieren, um bei Angehörigen, die wohl die Zielgruppe darstellen sollen, nicht noch mehr Unmut zu verursachen. Der geschürte Unmut, der letztlich unweigerlich den Umgang mit den essgestörten Familienmitgliedern (i. d. R. Töchter/Schwestern) negativ beeinflusst ist äußerst kontraproduktiv für das alltäglich Miteinander, das sich ohnehin schon schwierig genug darstellt. Für Angehörige würde ich eher das kürzlich erschiene Buch Ich kann nicht anders, Mama" von Caroline Wendt empfehlen, das sich sehr viel differenzierter mit der Thematik auseinandersetzt.

Nicht ganz so schlimm, jedoch trotzdem erwähnenswert sind für mich die in der Geschichte enthaltenen Sinnfehler wie z.B., dass bei der Beerdigung, wenn ich mich richtig entsinne, der Vater sich im Jahre 1999 mit dem Anschlag auf das Word Trade Center beschäftigt hat...

Sehr schockierend ist natürlich die Tatsache, dass wir hier ein Paradebeispiel dafür finden, wie selbsternannte egomane Fachleute, ich denke hier vor allem an die ambulante Psychologin, magersüchtige Patienten behandeln, und selbst dann, wenn bereits Lebensgefahr besteht nicht von ihrem Trip abzubringen sind und sich weiterhin rühmen, weil die Patientin in ihrer Gegenwart eine achtel Gemüselasagne hinunterwürgt, oder Katrin darin bestärkt, die verschriebene Trinknahrung nicht einzunehmen, nein noch schlimmer, diese zu HASSEN! Diese Umstände schildert die Autorin in der Tat sehr gut, ebenso wie die Hilflosigkeit der Familie.

Alles in allem empfinde ich dieses Buch mittelmäßig und ist für eher in für Menschen zu empfehlen, die mit dem Thema - vor allem als Angehörige - keine persönlichen Berührungspunkte haben, oder das Thema nicht mehr aktuell ist.
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