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Kundenrezension

am 20. Juli 2012
Achtung weiter untern sind Spoiler enthalten.

Eines vorne weg, nichts gegen Massenware für den Mainstream, wenn diese gut ist. Dieses Buch ist es aber leider nicht. Carter versucht Konzepte aus TV und Kino auf ein Buch zu übertragen, man kann sagen der Versuch schlug fehl.

Warum das Buch so positiv Beurteilt wird ist mir persönlich ein Rätsel, vielleicht hat es was mit dem Aufkleber "Spiegel Bestesellerautor" zu tun...das muss es ja wohl gut sein???
Aber wenn es dem Mainstream gefällt, mir soll es recht sein. Wer aber ein Werk wie Red Dragon von Tom Harris erwartet, der soll lieber das Buch meiden.

Geschrieben ist das Buch ca. im Stile und der Qualität eines Jerry Cotton Roman.

Den zweiten Stern gebe ich deswegen, weil so schlecht wie die Doc Savage Bücher ist dieses Werk nun auch wieder nicht.

Achtgung ab hier gibt es Spoiler.

Das Buch ist nach dem simpelsten Konzept geschrieben. Schreibe viele kurze Kapitel, die möglichst mit einem Kliffhänger enden um Spannung aufzubauen. Nur leider tun sie dieses nicht. Die gesamte Geschichte zieht sich langweilig und langsam dahin.

Da mit der Leser ja alles erklärt bekommt, sind alle dem Komissar begleitenden Pesonen ein wenig dämlich. Besonders die immer wieder auftauchende Vorgesetzte von ihm stellt Fragen die wohl jede halbwegs an Krimi/Thriller interessierte Person selbst beantworten kann. So verkommt das ganze Werk streckenweise zu einer Aufzählung bekannten Wissens aus TV, Literatur und Kino.

Das Konzept folgt aber weiter dem einfach gestrickten Muster mancher mehr oder weniger guten Horrorfilme (zB dem Muster von dem Film Scream), indem man möglichst vor Seite 320 ja nichts über den Killer verrät. Alles was man bis dahin von ihm mitbekommt sind zwei Entführungen die geschildert werden.
In einer der beiden Entführungen "erschreckt" er das Opfer noch mit den Worten "Du hast vergessen unter dem Bett nachzusehen" ... brrrr wie schockiernd und aus welchem Film kennen wir den Satz?? Statt Grauen ran mir Langweile den Rücken runter!!

Kein langsames Vorstellen des Killers, der uns mehr von der Psyche des Täters zeigt, der Killer taucht am Ende für ca- 40 Seiten auf und bleibt trotz Schilderung über die Entstehung seines Traumas eher eine flache, nicht sehr interessante Person.

Bevor der Killer "geschnappt" wird entführt er noch die Vorgesetzte des Kommissar und in einem furios langweiligen Endkampf, in dem der Kommisar verliert und um das Leben seiner Vorgestzten bettelt, läßt sich der Killer natürlich nicht erweichen und schneidet der Dame die Kehle durch. Das ganze findet im Dunkeln statt, sodass der Komissar erst nachdem sein Assistens den Killer erledigt hat und das Licht angeht, sieht dasss ja in wirklichkeit die Privatdetektivin umgebracht wurde, die eine mittlere Nebenrolle in diesem Roman ausfüllt. Deren Entführung wird auf der vorletzten Seite in zwei Sätzen erklärt (wurde am Airport abgefangen).
Dies soll einen Überraschungseffekt bringen nach dem Motto "Oh nein die arme Frau Captain des Kommissars" das in entsetzte Überraschung "Oh nein doch nicht die Vorgesetzte, es hat Myers erwischt" umschlagen soll. Auch das wurde sattsam in vielen Filmen gesehen und ist wohl nur bedingt auf Bücher übertragbar.

Aber der Gipfel der Verarschung ist... Über 300 Seiten verfolgen der Kommissar und sein Team eine falsche Spur nach der anderen, nehmen eine falsche Person fest. Nur der Kommissar bekommt natürlich nach 2 Minuten Verhör mit - Hoppla das ist der Falsche - der hat nur ZUFFÄLLIG auch eine Obsession auf die SELBE Person die der Killer als erstes umgebracht hat. Darum weist alles auf den Typen ... kennt man bereits aus vielen Krimis.
Aber nach 300 Seiten hat der Kommissar die Idee ... GOOGLE'N WIR DOCH MAL NACH ÄHNLICHEN VORKOMMNISSE ... und siehe da, da findet sich doch was, das in den Polizeiakten nicht auftaucht. Nicht nur ein Detail nein ein GANZER FALL taucht auf,weil halt die Polizeiakte noch nicht digitalisiert wurde. Der Fall verweist dann im Endeffekt auf die allerste Person die von den Ermittlern befragt wurde (ca. auf Seite 20), die ist dann auch der Täter - bis dahin KEIN EINZIGER HINWEIS auf diese Person. Wenn die Geschichte spannend wäre würde es nichts ausmachen, aber bei der schwachen Story fühlt man sich eher vergackeiert.
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