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Kundenrezension

am 7. Dezember 2011
Die Tales-Reihe hat es nicht leicht im Westen.
Aus unerfindlichen Gründen verkauft sie sich hierzulande einfach nicht so gut. Daher schaffen es einige Ableger gar nicht erst über den grossen Teich.

Auf Tales of Hearts hab ich mich riesig gefreut, aber das ist dann leider nicht einmal in Amerika lokalisiert worden.
Tales of Vesperia war sicherlich eine Überraschung, wird aber schon länger nicht mehr produziert(es kam erst 2009 heraus!!) und man kann es nur noch zu Höchstpreisen erwerben. (Kann man trotzdem noch auf PSN oder XBox live laden, gottseidank!)

Aber Tales of the Abyss hat es endlich wieder geschafft!
Und sogar Monate früher, als die Amerikaner es bekommen werden.

Und das Spiel ist echt eine Bombe!

Zur Story: (spoilerfrei)

Man startet als Jung-Adeliger Luke, der gut behütet in seinem Palast aufwächst, aus Sorge, er könnte von feindlichen Nationen entführt werden, und langweilt sich dabei fast zu Tode.
Aus jetzt nicht näher erläuterten Gründen kommt er aber endlich einmal in die grosse weite Welt hinaus, und sieht und bereist nicht nur für ihn(und den Spieler) neue und wundersame Orte, sondern lernt auch zum ersten mal wie es in einem echten Kampf zugeht, und dass es viele Probleme da draussen gibt, von denen er in seiner eingekapselten kleinen Welt nichts ahnte.

Das ganze wird sehr gut präsentiert, mit vielen witzigen, aber auch dramatischen Momenten. Die Charaktere sind allesamt symphatisch, und emotional sehr tiefgehend entwickelt. Ich muss dazu sagen, dass ich grade mal 4 Spielstunden auf dem Buckel habe während ich diese Rezession verfasse, aber bis jetzt bin ich von dem ganzen sehr angetan. Gerade Luke hat eine sehr interessante Persönlichkeit, zum einem ist er oft unglaublich frech zu jedem(weil er es vom Hof einfach gewohnt ist, dass er alle 'rumkommandieren kann und ale nach seiner Pfeife tanzen), zum anderen hat er das Herz am rechten Fleck, und man kann sich in gewissen Situationen sehr gut in ihn hineinversetzen.
Dabei hilft auch, dass er, so wie der Spieler, anfangs keine Ahnung von seiner Welt hat, und alles für ihn neu und verwunderlich ist.

Gameplay:

Das herumlaufen und Erkunden verläuft so, wie man es von den meisten RPGs kennt.
Man kann auch Crafting skills anwenden, wie z.B. kochen.

Die Stärke der Tales-Reihe liegt aber in ihrem dynamischen Kampfsystem.
Man kann frei auf dem Kampffeld herumlaufen, wilde Angriffskombos auf den Gegner einprasseln lassen, aber auch parrieren. Die Charaktere haben auch eine ansehliche Menge an Spezialattacken zur Verfügung, die man mit der B-Taste auslöst. Bis zu vier Spezialattacken auf einmal kann ein Charakter anlegen, wobei man selbst bestimmen kann welche man wie auslöst. Also nur B alleine, B und nach oben lenken, B und nach unten lenken oder B und zu einer Seite lenken.
Da man das eben selbst bestimmen kann ist das ganze sehr simpel und umfangreich zugleich!
Zudem lernen die Charaktere auch Skills, die ihnen mehr Möglichkeiten im Kampf bieten, wie etwa ausweichen, oder auf den Füssen landen, wenn man mal von einem Gegner durch die Luft geschleudert wird.

Noch ein paar Tipps:

Man bekommt sehr früh im Spiel ein Objekt das heist "S-Flag". Sobald man das hat, kann man wechseln mit welchen charakter man herumläuft, indem man einfach ins Menu geht, und dann nach rechts zu den Charakteren drückt und den Charakter anwählt, den man steuern möchte. Dabei kann man auch die Charaktere anders anordnen, und im Kampf steuert man immer den Charakter, der ganz oben im Menu ist.
Später bekommt man noch ein Objekt, mit dem man auch mitten im Kampf den Charakter wechseln kann.
Ich dachte ich schreibe das dazu, weil ich auch nicht wusste wie es geht, und es im Internet offensichtlich vielen Spielern auch so geht.

Die Grafik:

..ist auf PS2 Niveau (ist ja auch ein PS2-Port) und sehr ansprechend. Auch nach Jahren mit der PSP ist es für mich immer noch erstaunlich Spiele in so einer Qualität unterwegs spielen zu können. Und der 3DS ist noch ein wenig leistungsstärker als die PSP.
Der Tales typische Anime-Look von Charakter-Designer Kosuke Fujishima(den Manga Leser vielleicht von seiner Serie "Oh, my Goddess" kennen werden) spricht mich persönlich sehr an, die Hintergründe sind sehr schön anzusehen. Das ganze rennt dabei sehr flüssig.

Der 3D-Effekt war das, von dem ich am Anfang zugegeben etwas enttäuscht war.
Er sieht zwar gut aus, geht aber längst nicht so in die Tiefe z.B. bei "Dead or Alive Dimensions" oder "Sonic Generations".
Aber mittlerweile finde ich ihn eigentlich ganz gut, auch nachdem ich zwischendurch besagte andere 3DS Spiele mal wieder angesehen habe.
Die "herauspoppenden Textblasen", von denen andere Rezessionen berichten, sind anfangs wirklich ein bisschen irritierend, aber das liegt einfach daran, dass alle Texte (also Sprechblasen, Menus, etc.) sich genau auf der "Höhe" des Bildschirms befinden, um besser lesbar zu sein, was ja bei einem RPG sehr wichtig ist. Und da das restliche Geschehen wie ein Fenster in den 3DS "hinein" geht, poppen sie einfach manchmal auffällig aus dem Hintergrund heraus. Finde ich persönlich jetzt nicht unbedingt störend, aber kann schon verstehen, warum das manchen Leuten unangenehm auffällt.

Und zum Sound:

Wer Motoi Sakuraba kennt, oder die Star Ocean, Tales oder die Golden Sun Serie gespielt hat, der weiss, was ihn bei der Musik erwartet. Ich persönlich liebe seine Musik schon seit Jahren, er ist unbestritten einer der Besten Komponisten im JRPG-Sektor.
Schöne Melodien in Städten und auf der Reise und fetzige Kampfmusiken, dafür steht er mit seinem Namen.
Die englische Synchronisation ist auch sehr gut gelungen und sehr stimmig. Die Stimmen passen allesamt sehr gut zu den Charakteren, und sind nicht nervig. Naja, ausser vielleicht das kleine Wesen Myu, dass mit den Helden herumreist, aber da finde ich extrem witzig wie Luke JEDESMAL wenn das Vieh seinen Mund aufmacht sagt "Shut up! God, you're so annoying!!"

..Womit ich noch erwähnen sollte, dass das Spiel komplett auf Englisch ist, mit allen Texten und Menus, was mich persönlich aber gar nicht stört. RPG-Fans, die des Englischen nicht ganz mächtig ist, müssen aber auch nicht unbedingt einen grossen Bogen um das Spiel machen, das sag ich aus eigener Erfahrung.
Ich war früher in der Schule nie so richtig gut in Englisch, hab mich immer grade so durchgeschlagen, aber dann hab ich Suikoden I auf der PSone gespielt, und das hat mir ernsthaft dabei geholfen Englisch zu lernen, ein Gefühl für die Sprache zu bekommen!
Aber wer einfach gar nicht mit Englisch klar kommt, für den ist das Spiel natürlich nichts. Als RPG ist es sehr textlastig, und daher nicht spielbar ohne Englischkenntnisse.

Fazit:

Ein Hammer-RPG, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat, aus einer für RPGs glorreichen Zeit.
Wer japanische Rollenspiele mag, und einigermassen Englisch kann, der sollte sofort zugreifen!
Wer weiss wie lange das Spiel noch zum Normalpreis verfügbar sein wird...
Ich bereuhe zutiefst, dass ich mir Tales of Vesperia damals nicht geholt habe, jetzt muss ich es downloaden.. (hab meine Spiele lieber im Regal stehen)

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Tales of Xilia auch den Sprung nach Europa schaffen wird!
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