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Kundenrezension

am 21. Juni 2009
Ja, "tiefsinnig, erleuchtet" sind die richtigen Attribute meines Vorredners für diesen Pianisten, auf den trotz einer gewissen Starschwemme die Pianistenwelt gewartet hat, ohne es zu wissen, dass etwas gefehlt hatte. Starallüren und darstellerisches Getue liegen ihm fern; seinen Interpretationen liegt das Ausloten aller großen Gefühle und Ideen zugrunde, die sich in wahrhaft großer Musik verbergen. Diese erkennt er überall instinktsicher, sei es Mozart, Beethoven, Schumann oder Webern - von Chopin gar nicht zu sprechen, den er mit seinen polnischen Wurzeln vielleicht besser als jeder andere versteht. Wer nur in der Arte-Sendung vom vergangenen Sonntag die eine Szene gesehen hat, in welcher er am Klavier sitzt und die Sarastro-Pamina-Szene anspielt, auch singt ("Zur Liebe will ich dich nicht zwingen, doch....") und damit auf Mozarts Größe hinweisen will, wird nie vergessen, mit welcher Innigkeit, Begeisterung und Intensität er sich da äußerte. Er kann einem sicher jede Musik und deren Gehalt nahe bringen und verständlich machen. Anderszewski erkennt die feinsten musikalischen Linien, spielt sie nie manieristisch aus, sondern verknüpft sie mit einem großen inneren Gefühl. Mit einer Anschlagstechnik, die gar keine Technik ist, sondern Gefühl, das bis in die Fingerspitzen und darüber hinaus geht, verbindet er die Äußerlichkeit der Noten mit dem geistigen Gehalt der Musik - wenn man den Begriff "transzendental" anwenden mag, dann bei ihm. - Ich mag ihn nicht mit Lang-Lang und anderen Bühnenstars vegleichen. Man hofft bei ihm vielleicht sogar, dass sein Publikum ein gewisser begrenzter Kreis bleibt: vielleicht, weil man sich wünscht, dass die gewisse Bescheidenheit, die ihm (noch?) eigen ist, bleibt? - Rätselhaft eigentlich. Am meisten neu und vielleicht am überraschendsten für mich: das Empfinden einer großen Dankbarkeit für das Eröffnen von wunderbaren, neuen, über bisher Gehörtes hinausgehenden Erkenntnisräume. Es wurde eben doch noch längst nicht alles gesagt, was z.B. in op.110 (Beethoven)steckt. Und so ultimativ und selbstverständlich richtig wie bei ihm hat diese Sonate für mich noch nie geklungen.
Großartig! Hinreißend! Zum Sterben schön!
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