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Kundenrezension

am 26. November 2012
Nach einiger Wartezeit gesellt sich nun endlich zur "Hackerbrause" das zweite Buch aus der neuen Reihe des O’Reilly Verlags. Auf Grund meines persönlichen Faibles für die Steampunk-Ästhetik war natürlich klar, dass auch dieses Buch über kurz oder lang in meinem Regal landet. Wer sich jetzt fragt ob ich es bereue: Nein, ganz sicher nicht! Bereits bei der wirklich schön geschriebenen Einleitung wird einem klar: das ist kein Buch, was so schnell langweilig wird und so legt man es kaum aus der Hand bis die knapp 180 Seiten gelesen sind.

Das Buch richtet sich primär an genrefremde Einsteiger und Leute, die irgendwann mal "Die Differenzenmaschine" gelesen oder "Hugo Cabret" gesehen haben. Sicherlich lohnt sich die Anschaffung aber auch noch für alte Hasen, denn das vermittelte Wissen ist das Ergebnis jahrelanger exzessiver Arbeit mit und in dem Genre selbst, so dass immer noch Neues zu lernen gibt. Das Thema "Steampunk" als solches ist vermutlich nicht nur mir eher aus der Literatur und darauf aufbauend aus anderen Medien bekannt. Conventions und LARPs, die sich gänzlich dem Dampfe verschrieben haben, kannte ich vor der Lektüre aus dem deutschen Raum noch gar nicht. Auch die große Welle auf dem Bereich des Do-it-yourself (bei der amerikanischen Verlagsmutter erscheint seit 2005 das DIY-Magazin MAKE) schwappt eher gemächlich zu uns über. Diesem Untergrund-Charakter im Vergleich zur High Fantasy sind sich auch die Autoren bewusst und besonders in den ersten Kapiteln geht es vor allem um die Leute, die Maker, die ein literarisches Genre erst zu einer eigenen Subkultur erheben. Ein gewisser Stolz, selbst ein Teil eines größeren Ganzen zu sein, schwingt natürlich immer mal wieder mit, hilft aber auch gleichzeitig den "Virus" Steampunk an den Leser weiterzugeben.

Die nächsten Kapitel drehen sich vor allem um Medien, bringen aber auch das ein oder andere Erstaunliche mit, selbst wenn "Steampunk – kurz & geek" nicht das erste Buch, welches man zu dem Thema liest. Insbesondere überrascht der Bereich der (internationalen) Musik und es darf dann auch ein Videoclip von Justin Bieber nicht fehlen. Natürlich gibt es hier jeweils dem Titel entsprechend nur kurze Infos, aber die erwähnten Werken wurden sorgfältig ausgewählt. Den Abschluss bildet das womit das Buch angefangen hat, nämlich den Leute in den einzelnen Communities und einen kleinen Blick in die Kristallkugel. Ob Steampunk jetzt nur einen kurzen Auftritt im Rampenlicht hinlegt oder in wenigen Jahren wieder verschwunden ist, aber mit dem Buch haben die beiden Autoren sicherlich einen Beitrag dazu geleistet, dass es langfristig bei jedem, der das Buch gelesen hat, hängen bleibt. Es überzeigt durch fundierte Infos und einem angenehm packenden Schreibstil.
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