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Kundenrezension

32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Klang alleine ist leider nicht alles, 2. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für meinen Geschmack klingt der Player wirklich gut und er profitiert von dem 192/24 Hype.
Ich glaube nicht, dass 192/24 bei einem mobilen Player nötig ist, weil die In-Ears nicht genug Auflösevermögen besitzen, um zwischen 44,1/16 und 192/24 unterscheiden zu können (wer behauptet, dass er das kann, kann es mir gerne vorführen, aber ich habe in meinem gesamten audiophilen Teil meines Freundeskreis noch niemanden gefunden) und normale Kopfhörer lassen zu viele Umgebungsgeräusche durch, die das Hörerlebnis stören, aber der Player profitiert trotzdem davon, weil nur Leute die viel Wert auf Klang legen solche Player kaufen und sich die Hersteller damit viel mehr Mühe bei den DACs und Ausgangsstufen geben, und damit klingt der X3 einfach deutlich besser, als z. B. ein iPod, aber mehr dazu am Ende der Rezension, jetzt geht es erstmal um den X3.

Kurz zusammengefasst: Sehr guter Klang, unbrauchbare Bedienung, viele Softwarebugs bei Firmware 2.1.

Zu den Details:
++ Sehr guter, ausgewogener Klang, getestet mit 44,1/16 ALAC und FLAC in diversen Bitraten und Bitbreiten, sowohl über Line Out, als auch über Kopfhöreranschluss.

++ Sehr freundlicher und hilfsbereiter Support vom Hersteller in China. Ich hatte mehrfach E-Mail Kontakt mit denen wegen den diversen Fehlern und sie waren sehr bemüht und versprachen alles an die Entwicklungsabteilung weiter zu reichen.

+ Gute analoge Klangregelung, beeinträchtigt den Klang kaum, fügt jedoch beim aktivieren leichtes Rauschen hinzu, welches aber nicht sehr störend ist.

o akzeptable Verarbeitung, allerdings nicht geeignet für Stofftaschen, weil die die 3,5mm Buchsen offen ins Gehäuse gehen, d. h. das Gerät staubt irgendwann mal komplett voll. Das kann man sehr gut sehen, wenn man das Oberteil gegen Licht hält, dann kann man durch die Buchse auf der Unterseite das Licht deutlich durchscheinen sehen.

o Gute USB-DAC-Funktion, aber die Treiber sind nicht signiert. Bei der Menge an Schadsoftware, die sich im Internet tummelt, den Endnutzer zu zwingen, einen unsignierten Treiber zu installieren (falls er den USB-DAC nutzen möchte), ist ein absolutes No-Go.
Für die nicht-Techniker unter Ihnen: Treiber sitzen sehr tief im Betriebssystemkern. Fängt man sich Schadsoftware auf diese Art ein, kann es sein, dass man sie sie nie bemerkt und falls man sie doch bemerkt, dass man sie ohne Neuinstallation praktisch nicht mehr los bekommt. Eine Treibersignatur bietet dort zumindest einen beachtlichen (wenn auch nicht 100%igen) Schutz und ist daher Standard. Stattdessen zeigt FiiO, wie man die Überprüfung der Treibersignatur umständlich (und das hat einen guten Grund, dass Microsoft ab Windows 8 das so kompliziert gemacht hat) umgehen kann, anstatt den Treiber signieren zu lassen.

- Anordnung der Taster: Wer hat sich das bloß einfallen lassen, die vor/zurück Tasten und die lauter/leiser Tasten nicht übereinander oder nebeneinander zu positionieren, sondern 45° darüber? Was ohne die mitgelieferte Silikonhülle mit etwas Gefühl in der Tasche zu ertasten ist, wird mit Silikonhülle unmöglich. Eine vernünftige Bedienung ist damit nicht möglich.

- Das Userinterface an sich:
1. Viel zu langsam! Beispiele:
Man sucht ein Lied und "zappt" durch. Bei einem modernen mobilen Player dauert ein Liedwechsel etwa 0,5 Sekunden, beim X3 etwa 1,5 - 2,0 Sekunden. Nervt beim "Zappen".
Bei meiner großen Bibliothek möchte ich ein Lied von einem Interpreten aus der Mitte des Alphabets, z. B. Kid Rock. Bei meinem alten iPod (Jahr 2005) dauert das etwa 5 Sekunden, weil der dann die Buchstaben schnell überspringt. Bei meinem iPod Touch dauert es etwa 2-3 Sekunden. Beim X3 dauert der Spaß 92 Sekunden.
2. Wenn man die Datenbank aufgefrischt hat, dann kann man nach Interpret, Album oder Genre suchen. Nach Titel? Fehlanzeige. Das kann er nicht.
3. Umlaute werden teilweise korrekt dargestellt, teilweise nicht. Fiio konnte (noch) nicht sagen, woran das liegt.
4. Und div. andere Probleme, die den Rahmen hier sprengen würden.

- Datenübertragung per USB-Kabel: Schafft etwa 4 MB/s. Um 45 GB zu übertragen, dauert das dann über drei Stunden.

-- Diverse Softwarefehler, der schlimmste davon ist der Umgang mit Dateisystemen. Das ist alles wirklich extrem fehlerhaft, das Erstellen der Datenbank schlägt fehl ohne Fehlermeldung usw. Fiio konnte mir immerhin dabei helfen mit dem Tipp, die SD-Karte und auch den internen Speicher mit einem externen Tool auf FAT 32 zu formatieren mit 32kB Clustergröße. Der interne Speicher ist schon ab Werk mit FAT 32 formatiert, und wenn man die SD-Karte vom X3 aus formatiert bekommt sie auch FAT 32 verpasst, allerdings traten dann die Fehler auf, also muss man unbedingt beides vom PC aus formatieren.

Ich habe den X3 zurück gesendet und warte, bis FiiO den X5 auf den deutschen Markt bringt. Der X5 soll laut FiiO deutliche Verbesserungen in der Bedienung haben, soll besser verarbeitet sein und er soll sogar auch noch ein wenig besser klingen.

Meine Tests, die ich gemacht habe, waren mit hochauflösenden Musikstücken mit Aufnahmen aus Studios von Linn Records (also praktisch bestmögliche technishche Qualität der Aufnahme). Diese habe ich angehört mit
1. Über den Line Out des X3: AKG K1000 (Kopfhörer) + FiiO E12 (Kopfhörerverstärker)
2. Über den digitalen Ausgang des X3: AKG K1000 (Kopfhörer) + SAC K1000 (Kopfhörerverstärker) + Cambridge Audio DacMagic (DAC)
3. Über den Kopfhörerausgang: Sennheiser IE8 (Kopfhörer), Beyerdynamic DT880 (Kopfhörer)
Über den Line Out und den Kopfhörerausgang konnte ich und keiner meiner Freunde einen Unterschied zwischen 96/24 und 44,1/16 hören.
Über den digitalen Ausgang schaffte es einer meiner Freunde, halbwegs zuverlässig (Trefferquote etwa 70%) aber auch nur im Direktvergleich einen Unterschied zu hören, allerdings war es da komplett leise im Raum und das Equipment (wie oben in 2. beschrieben) liegt im mittlerern 4-stelligen EUR-Bereich).

Falls Sie den Vergleich mit CD-Qualität und hochauflösend auch mal machen wollen: Da wird viel Mist betrieben, wo dann hochauflösende Musikstücke plötzlich viel besser klingen (und ich rede nicht von gerade noch so hörbaren Nuancen), dann liegt das wohl eher an der Produktion als am Format.
Wenn Sie also einen wirklich ehrlichen Vergleich haben möchten: Ein hochauflösendes Musikstück Ihrer Wahl (z. B. 96/24) in Audacity (kostenloses Programm) laden und als 44,1/16 WAV exportieren (intern mit 32-Bit, höchste Konvertierungsqualität und Dithering shaped). Audacity beenden, das 44,1/16 WAV Musikstück laden, auf 96/24 konvertieren und als 96/24 WAV exportieren.
Damit haben Sie zwei 96/24 Musikstücke, aber eines ist in Wirklichkeit 44,1/16, welches in bestmöglicher Qualität von 96/24 konvertiert wurde. Wenn Sie damit zuverlässig die Originaldatei ohne den technischen (und finanziellen) Aufwand hören können, den ich oben in 2. beschrieben habe, bitte in den Kommentaren posten. Wie gesagt, ich konnte noch keinen finden, der das kann.
Das ist der Grund warum ich oben schrieb, dass 192/24 bei einem mobilen Payer meiner Meinung nach eigentlich nicht nötig ist.
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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.04.2014 13:27:34 GMT+02:00
David meint:
Ich brauche deine Rezension gar nicht komplett lesen. Der 2. Satz reicht schon (Ich glaube nicht, dass 192/24 bei einem mobilen Player nötig ist, weil die In-Ears nicht genug Auflösevermögen besitzen). Kannst du mir mal sagen wer Musikstücke in 24/192 mit In-Ears hört???

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2014 13:31:18 GMT+02:00
Mike1D meint:
Am besten Sie lesen sich die anderen Rezensionen zu diesem und auch anderen mobilen 192/24 Playern durch, dann sehen Sie, dass das anscheinend hier die meisten Kunden von Amazon machen, weil in den meisten Rezensionen werden Kopfhörer erwähnt und da sind fast immer In-Ears dabei. Hoffe das beantwortet Ihre Frage.

Veröffentlicht am 18.04.2014 10:14:23 GMT+02:00
Oliver Hardt meint:
Für die Heinis, die meinen, sie könnten Flöhe husten hören, wäre mal der Philips Golden Ear Test interessant, er dürfte eine erhebliche Ernüchterung bringen. Davon abgesehen, ist nicht der Player oder der Hörer, egal welches Prinzip, der limitierende Faktor, sondern das Ohr. Aber das zu erwähnen ist bei den Goldöhrchen ja so, als würde man ihnen die Existenzgrundlage entziehen.

Ansonsten reichen mir schon die Hinweise, das die Bedienung träge ist, das ist für mich zum Beispiel wesentlich wichtiger, als technische Daten, die so weitab vom menschlichen Hörsinn ihren Ursprung haben, das die Diskussion darüber schon lächerlich ist. Sehr informative Rezension! Klasse.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2014 23:48:00 GMT+02:00
Maico Stumpf meint:
Den Fiio übern Hifiman HE-500 gehört.
Muss sagen,da geht die Post schon ab.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2014 15:24:32 GMT+02:00
Amazon-Kunde meint:
der golden ear test ist eh wertlos. den machen die meisten über internetstream auf normal pcs ohne vernünftige wandler mit irgendwelchen kopfhörern oder pc lautsprechern oder gleich nur über laptop lautsprecher.

ja definitiv, der limitiernede Faktor ist das Gehör, aber bis zu einem gewissen maße kann man das Ohr schulen.

im grunde "braucht" man (was die Auflösung betrifft) unterwegs sowieso nicht mehr als mp3, zu viel audiodreck der einströmt, straßenlärm, kaum passende kopfhörer dann ist man meistens auch noch selbst mit gehen beschäftigt, das kabel wackelt und macht geräusche. Nee in der stadt während dem spazieren gehen kann man nichtmal die "besseren" mp3-s von 44.1/16 flacs unterscheiden. Kann mir keiner erzählen.

Wo höhere auflösungen interessant werden ist wenn ich entspannt sitzen kann und mich zumindest auf die musik konzentrieren kann. Dabei spreche ich aber immer noch nicht von einer akkustisch einwandfreien umgebung! Immerhin ist dann der Unterschied von mp3 zu 44.1/16 hörbar, wenn man (und das ist wichtig) das gehörte Lied relativ gut genug kennt um die Unterschiede überhaupt als Qualitätssteigerung zu entdecken.

Die steigerung auf über 44.1/16 bringts dann auch nur wenn die umgebung mitspielt, die Kopfhörer (oder besser die Lautsprecher) dementsprechend sind, das widergabesetup stimmt und man auch da weis worauf man hören muss (weil man z.b. das gehörte lied nun schon auswendig kennt oder es gleich selbst produziert hat)

ALLERDINGS!!!

Den Unterschied zwischen "schlechtem Player" und "guten Player" hört man auch mit vbr-mp3s sofort! Nimm eine mp3 (mp3 reicht, es braucht nichtmal eine lossless datei) spiel genau die selbe mp3 paralell auf ein Smartphone, einen 0815 mp3 player und sowas wie den FiiO x3. Dann nimm noch vernünftige Kopfhörer (müssen nicht high end sein, mittelklasse reicht auch hier) und steck sie für einen A-B-C vergleich an alle drei an während sie auf ungefähr gleicher Lautstärke abspielen. Der Unterschied kann je nach geräten riesig sein.

Beispiel Samsung Galaxy Note 2 mit PowerAmp app vs creative zen stone vs FiiO x3, 225kbit mp3 aus dem Amazon Music Store, als kopfhörer Sennheiser HD25-II
Den Unterschied hat auch meine Mutter gehört und die hat bereits schlechte Ohren!

Unterm Strich finde ich es löblich dass man gute audioqualität nun langsam populär macht, immerhin wir haben nun full HD fernseher als "standart" in jedem wohnzimmer aber gute klangqualität (sei es durch vernünftige player oder die ganze Lossless schiene) ist immernoch erbärmlich schlecht verbreitet. Aber man sollte es ned immer auf zahlen fixieren, so wie sonst überall auch mit ihren ganzen megapixeln und ps und gigaherz und X-rechenkernen. Schöne Zahlen locken viele Kunden, das ist mir klar aber schöne Zahlen bedeuten leider nicht gleich dass es ein gutes Produkt ist. Die meisten Kunden kaufen auch leider nicht was sie brauchen, sondern was ihnen eingeredet wird das sie haben müssen um "hip" zu sein :/

Veröffentlicht am 21.10.2014 13:17:23 GMT+02:00
Stephan meint:
Vielen Dank für diese "typisch deutsche" Rezension, die man leider ob ihrer nicht ganz nachvollziehbaren Inhalte so stehen lassen kann.

Ich beginne zunächst mal mit der Signaturfrage der Treiber. Da Sie eingangs ja über den "teuren" Player schrieben, würde die Signatur Ihnen nur dazu verhelfen, dass Sie den Player wahrscheinlich ob des dann höheren Preises weiter abwerten, denn Microsoft berechnet für die WHQL-Zertifizierung nämlich eine Stange Geld. Natürlich scheint es dem Trend wgen, dass man diese Signierung in erster Linie mit Schadsoftware in Verbindung bringt, dem ist aber nicht so. Es wäre nämlich für die Industrie der Internet-Kriminalität viel zu aufwendig, Schadsoftware in Treibern zu implizieren, denn dann würde man nur diejenigen erreichen, welche auch das passende Gerät nutzen. Tatsache ist, dass di WHQL-Zertifizierung lediglich das Siegel von Microsoft bekommt, dass der Treiber auch stabil im System läuft. Jedes Update würde eine neue Signierung erfordern und das kostet einfach Geld. Wenn man wie ein Scanner-Hersteller Millionen Geräte weltweit verkauft, ist der Preis ähnlich, als wenn man nur ein paar zig tausend Geräte umsetzt. Und da nicht jeder den X3 als Wandler nutzen will, zumal diese Funktion freundlicherweise kostenlos nachgeschoben wurde, sollte man dies lieber als dankbaren Zusatz anerkennen, als abzuwerten. Vor Allem dann nicht, wenn einem die technischen Hintergründe fremd sind.

Weiterhin fremd scheint Ihnen zu sein, dass Schallwandler analog (rein mechanisch, Schwingspule/Membran) sind und sich somit nicht an eine analoge Ausgansstufe anpassen müssen. So liegen analoge Schwingungen weit in höherem Bereich, als der Wandler die Information quantisiert und es ist lediglich die Frage, ob der Wandler und die Bauteile flink genug sind, diese Informationen auch nuanciert zu transportieren. Einfaches Beispiel sind Klangunterschiede von Kopf- und Ohrhörern, die es demnach nicht geben dürfte. Es ist allerdings so, dass es derzeit offenbar keine wissenschaftliche Grundlagen dafür gibt, dass das menschliche Gehör im Stande ist, hochauflösendere Informationen als 1 Bit Wortbreite bei 44,1 KHz Abtastrate wahrzunehmen. Dabei zeichnet die Wortbreite für den Dynamikbereich, die Abtastrate für die Signaldichte verantwortlich. Dass ein Wandler dies auch mobil schafft, ist unbestritten. Ob man die Unterschiede tatsächlich wahrnimmt, liegt in erster Linie an der Güte des Schallwandlers und natürlich auch am Ausgangsmaterial, das schon in 24 Bit/96 KHz oder ähnlich produziert sein muss. Aus meiner Erfahrung, da ich mich viel mit Audioproduktion beschäftige und selbst in 24 Bit bei 96 KHz aufzeichne, ist zumindest die Dynamikerweiterung von 16 auf 24 Bit deutlich wahrnehmbar, weil es einfach deutlich mehr Dynamikstufen gibt. Das können Sie vergleichen, wenn Sie sich mal mit dem Farbraum bei 16 und 24 Bit anschauen, was hierzu äquivalent ist (65536 vs. 16,7 Mio. Farben).

Was das Ausgangsmaterial angeht, ist es wie mit dem Schallwandler. Denn genau, wie sich MP3-Dateien auf so einem Player erschreckend schlecht anhören, klingen möglicherweise gute Produktionen extrem gut. Dabei wäre es nicht unwahrscheinlich, dass hochauflösende Audiodaten sich auch besser anhören. In jedem Fall lohnt sich die Anschaffung alleine dan schon, wenn man seine CDs in FLAC beispielsweise umwandeln möchte (nicht WAV, um Platz zu sparen), die in jedem Fall originalgetreu klingen. Rein Subjektiv kann ich bei Vergleichen allerdings sagen, dass Alben in hochauflösendem Format besser klingen, als die "datenreduzierte" CD-Version, dies konnte ich im Vergleich an einem Colorfly C4 Pro in Verbindung mit einem Sennheiser HD 800 ausmachen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2014 13:25:45 GMT+02:00
Stephan meint:
Sorry, aber hier muss ich leider widersprechen. Ich bin hochgradig sehbehindert und habe somit auch Kontakt zu vielen blinden Menschen. Hier wäre ein Blindtest der Normalfall und ich habe schon manchen Vergleichstest angestellt, wo definitiv Unterschiede gehört werden. Natürlich ist das Ohr im Prinzip ein limittierter Faktor, ebenso das Auge. Die c't schrieb vor einigen Jahren, als HD-Fernseher auftauchten, dass man den Unterschied zwischen 720p und 1080p bei einem 32"-Gerät nur sieht, wenn dieser 1m vor einem steht. Faktisch wissen wir aber heute, dass man den Unterschied sehr wohl sehen kann, selbst meine Mutter von über 60 Jahren sieht ihn, ohne zu wissen, was HD-Auflösung bedeutet. Da limittiert uns eher das Gehirn mit seinem Schwarz-Weiß-Denken. Wer wissenschaftlich absolut ausschließt, dass das eh alles quatsch ist, sollte generell keine Musik konsumieren. Denn ob der digitalen Denkweise ist ja auch vollkommen obsolet, dass der Mensch prinzipiell eher analog gestrickt ist.

Ich persönlich zähle weder zu den Menschen, die aus dem guten Gefühl heraus für ein Gerät eine vierstellige Summe mehr Geld investieren. Grund ist, dass ich aus dem Alter des Status-Denkens längst entwachsen bin. Aber ich zähle auch nicht zu denen, die alles, was ich mir nicht leisten kann oder nicht kaufen will, kategorisch durch einseitige Betrachtungsweise ablehne. Nur leider kann ich meine Haltung im Rahmen der digitalen Anonymität nicht beweisen. Es ist aber immer wieder erfrischend, wie sich die Gemüter besonders bei Hi-Fi so erhitzen, wobei die Gemüter bei denen am Schnellsten hochkochen, die meinen, das ist alles Quatsch. Eigentlich komisch, sie könnten doch so dankbar und zufrieden sein, dass ihre Kaufkraft nicht durch unnötige Technik reduziert wurde, oder?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2014 14:01:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.10.2014 15:34:44 GMT+02:00
Mike1D meint:
Zum Thema Treiber möchte ich kurz auf Ihren Kommentar eingehen, ganz einfach weil ein wesentlicher Teil schlichtweg falsch ist: "... Es wäre nämlich für die Industrie der Internet-Kriminalität viel zu aufwendig, Schadsoftware in Treibern zu implizieren..."
Das Gegenteil ist der Fall: Die extremeren Varianten von Schadsoftware, die sich richtig tief im System einnisten und das Auffinden und das entfernen sehr schwierig machen, sind z. B. Rootkits, die in der Regel als User mode oder Kernel mode treiber im System arbeiten. Schönes Beispiel zum Nachlesen im Internet ist das berühmte Sony BMG Rootkit.
Der zweite Teil: "... denn dann würde man nur diejenigen erreichen, welche auch das passende Gerät nutzen..." ist natürlich auch völlig falsch, weil das ja bedeuten würde, dass ein Treiber während der Installation ausschließlich für ein bestimmtes Hardware-Gerät sein muss, aber z. B. benötigt der Kernel auch Treiber für den Zugriff auf das Dateisystem (und das ist in jedem Windows-PC vorhanden) und dort kann sich z. B. ein sogenannter Filtertreiber problemlos dazwischen schalten.
Für einen Laien erschließt sich während der Installation nicht, was im Hintergrund passiert. Wenn er Glück hat, hat er ein 64-Bit-Windows, dass über ein paar Sicherheitsfunktionen zumindest ein paar Dinge schwieriger für Schadsoftware macht.

Ich habe keine Ahnung, ob Musikproduzenten den Begriff "Wortbreite" anders als in der Elektrotechnik und IT verwenden, aber dort bedeutet der Begriff jedenfalls sinngemäß die Datenmenge, die einem Schritt übertragen wird, z. b. Busbreite. Alte DA-Wandler hatten teilweise 16 parallele Leitungen für den Dateneingang, heute wird das seriell (dann tatsächlich mit einem Bit) gemacht, allerdings arbeiten die Wandler im Audiobereich intern dann natürlich wieder mit 16 Bit (oder mehr) Wortbreite (bzw. "Datenworte").
Also im grundsätzlichen technischen Verständnis bedeutet "1 Bit Wortbreite bei 44,1 KHz Abtastrate" würde also genau drei Zustände kennen: 1. Kein Ton, 2. Gleichspannung mit maximaler Amplitude (die dann der Ausgangsfilter auf 0V bringt) oder 3. 22,05 kHz mit maximaler Amplitude. Mehr ließe sich mit einem Bit bei der konstanten Abtastrate nicht darstellen (mal abgesehen von Rechtecksignalen bis 22,05 kHz, aus denen aber eine analoge Filterstufe am Ausgang des DA ein Signal mit massiven Oberwellen macht, daher unbrauchbar).
Daher kapiere ich nicht wirklich, wass Sie mit dem zweiten Absatz sagen möchten. Den hinteren Teil natürlich schon, da stimme ich auch nahezu zu, allerdings nicht bei dem Begriff "deutlich wahrnehmbar", aber das ist ja subektiv, schließlich gibt es ja auch HiFi-Fans, die auf High-End-Messen Unterschiede von "Welten" hören, wenn die Systeme an eine andere Steckdosenleiste angeschlossen sind, daher ist mir klar, dass es für die (für mich Nuancen) keine objektiven Begriffsdefinitionen gibt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2014 15:24:59 GMT+01:00
mcgaiver meint:
Ich mit den hier!
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