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Kundenrezension

am 11. März 2007
Ich hab die letzten Tage immer mal wieder die gerade erschienene Demo zu Command & Conquer 3 - Tiberium Wars (in der Folge CC3 genannt) gespielt, die überraschenderweise für eine Demo recht umfangreich daherkommt. Man kann das Tutorial spielen, eine Demo Mission, Kapitel eins der GDI Kampagne und eine Skirmishpartie (schnelles Spiel gegen den Computer) spielen. Prima! Jedoch fehlt der Zugang zu Mehrspielerpartien über das Internet. Somit erhält man also einen wirklich guten Einblick in das Gameplay. Zudem wird man mit einem 3 Minuten Filmchen, das die erste Kampagnenmission einleitet verwöhnt. Diese Filme sind sowieso das Salz in der Suppe der Einzelspielerkampagne und traditioneller Bestandteil der C&C Reihe. Nur diesmal hat man sich wirklich besondere Mühe gemacht und echte Hollywoodschauspieler engagiert, so z.B. Micheal Ironside oder Billy Dee Williams, den so mancher aus den alten Star Wars Filmen kennt (Lando Calrissian).

Um was geht es überhaupt?

CC3 ist ein sogenanntes Aufbaustrategiespiel. Man muss einen Rohstoff ernten (hier das namensgebende Tiberium), für das man Credits erhält, mit denen man wiederrum Gebäude, Soldaten und Fahrzeuge bauen kann. Mit diesen versucht man dann seinen Gegner strategisch auszuspielen. Das funktioniert sowohl im Einzelspielermodus gegen den PC, als auch mit anderen Menschen via Internet. So einfach ist das.

Nach der Installation der Demo war ich gespannt, ob und wie das Spiel auf meiner Kiste läuft (XP 64 3500, X850XT, 1,5GB RAM) und ich muss sagen, ich war mehr als angenehm überrascht, dass das Spiel wirklich super flüssig auf den beinahe höchsten Einstellungen läuft (1280 x 1024, da ich einen 19 Zoll TFT habe).

Ein Spiel ist ein Kunstprodukt und somit Geschmackssache. Da ich ein alter C&C Fan bin, gefällt mir das neue CC3 wirklich super gut. Der Sprung in das 3D Zeitalter ist mehr als gelungen, man findet sich sofort wieder zurecht und Einsteiger werden sowieso nur wenig Probleme bekommen, denn CC3 spielt sich sehr intuitiv und man bekommt während der Einzelspielerkampagne anfangs ständig Tipps zur Vorgehensweise. Leider (wie ich finde) kommt ausser einer dritten, bisher unbekannten Partei, neben den altbekannten Brüdern von NOD und der Global Defense Initiative (GDI), den sogenannten SCRIN Aliens, nichts Neues an Einheiten dazu. Das hat man quasi vom direkten Vorgänger (C&C - Tiberian Sun von 1999) 1:1 übernommen. Einige Details sind anders, aber die Anzahl der Einheiten zu Lande und in der Luft sind praktisch identisch. Immerhin, doch etwas mehr Vielfalt oder zumindest Modifizierbarkeit der Einheiten hätte ich mir schon gewünscht. Immerhin kann man in seinem "Tech-Center" verschiedene Einheiten upgraden.

Die Grafik ist nicht ganz Stand der heutigen Technik, aber auch alles andere als häßlich, was allerdings dafür sorgt, dass das Spiel auch auf etwas älteren PCs laufen wird. Was ich wiederrum super finde. Dennoch sollte man nicht versuchen, das Spiel auf einem Commodore Amiga zum laufen zu bringen (wenn sie verstehen was ich meine ;o).

Nichts desto trotz geht auf dem Bildschirm ziemlich ansehnlich und in 3D die Post ab. Die Explosionen und das Geschützfeuer der Einheiten ist wirklich toll anzuschauen und von C&C - Alarmstufe Rot hat man übernommen, dass die Infanterieeinheiten in Gebäuden stationiert werden können.

Fazit:

Unterm Strich bekommt der Echtzeitstrategiefan mit CC3 - Tiberium Wars einen würdigen und modernen Nachfolger zur altehrwürdigen Westwood Reihe geliefert, der in meinen Augen jeden Cent der 50 Euro wert ist, denn der Umfang und die Spieltiefe ist wie immer enorm und bietet wirklich ultralangen Spielspaß. CC3 bietet dem C&C Fan das beste aus allen bisherigen Teilen im Gewand des vor-Vorgängers "Tiberium Sun" von 1999. Über die Preispolitik kann man geteilter Meinung sein, 55 Euro bzw. 60 Euro (für die Kane Edition) sind aber erstmal teuer. Leute die gerne sparen, sollten ein paar Monate warten und sich die Zeit solange mit der Demo verkürzen. Irgendwann wird auch dieses Spiel zum Budget-Titel werden, spätestens dann sollte man aber zugreifen.
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