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Kundenrezension

129 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Serienunterhaltung im HBO-Stil, 19. Juli 2008
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mad Men - Season 1 [3 DVDs] [UK Import] (DVD)
"Vom Produzenten der Sopranos" schreit es in großen Buchstaben vom Cover der DVD. Aber kann die Serie vom früheren "Soprano" Autor und Produzent Matthew Weiner das Niveau und die Klasse der Mafia-Serie tatsächlich erreichen? Die Antwort: JA, SIE KANN!!!

MAD MEN spielt im New York der 1960er Jahre. Zentrum der Geschichte ist Don Draper, der in der Werbeagentur Sterling Cooper arbeitet. Er hat alles (den perfekten Beruf, die perfekte Frau, tolle Kinder), dennoch ist er unglücklich und stürzt sich immer wieder in neue Affären. Nach einigen Folgen (und mehreren kurzen Anspielungen) wird dann schließlich Drapers großes Geheimnis gelüfftet (und schon allein deswegen ist MAD MEN sehenswert).

Die Nebenhandlungen beschäftigen sich unter anderem mit Drapers Frau Betty, die am Versuch scheitert, sich in der Rolle der perfekten Hausfrau und Mutter einzufinden. Ein weiterer MAD MEN-Charakter ist Peggy Olsen. Ein Mauerblümchen, welches als Drapers Sekretärin bei Sterling Cooper eingestellt wird und so gar nicht in die Agentur mit all diesen attraktiven und charismatischen Menschen passen mag. Dargestellt wird sie von Elisabeth Moss (spielte bei "The West Wing" die jüngste Tochter des Präsidenten). Vor allem ihre Leistung bleibt im Gedächtnis. Ihre Peggy Olsen ist naiv und gutgläubig; beweist aber in anderen Szenen, dass sie durchaus über Stärke und Durchsetzungsvermögen verfügt.

MAD MEN ist wunderschön fotographiert, toll geschrieben und (vor allem) gut besetzt. Obwohl nicht aus diesem Hause, erinnert die Serie doch stark an eine typische HBO-Produktion. Lange Einstellungen, in denen das Wesentliche oft nicht explizit artikuliert, sondern einzig durch die Mimik und Taten der Protagonisten vermittelt wird. Hierbei drängt sich natürlich der Vergleich mit den anfangs erwähnten "Sopranos", als auch mit "Six Feet Under" auf.

Aber ganz egal womit sich die Serie am besten vergleichen lässt, an welchen Produktionen der Erfinder zuvor gearbeit hat oder welche Rollen die Darsteller zuvor bekleidet haben, MAD MEN liefert tolle Unterhaltung. Und das sollte ja eigentlich als Argument reichen.
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1-10 von 20 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.06.2010, 10:14:53 GMT+2
Sopranos meint:
Mann oh Mann... darf man fragen wo genau Betty Draper daran 'scheitert, sich in der Rolle der perfekten Hausfrau und Mutter einzufinden' ?
Das Haus ist blitzsauber, sie bekocht Mann und Kinder, sie kümmert sich um ihre Kinder so gut wie sie dazu in der Lage ist, sie bewirtet die Geschäftskollegen ihres Gatten, sie sieht fast zu 100 % aus als ob sie gerade einem Modemagazin entsprungen ist - was bitte kann Mann mehr verlangen?
Woran sie wirklich scheitert ist die Tatsache dass ihre ganze Ehe mit Don auf Lug und Trug basiert, dass sie nicht einmal den richtigen Namen ihres Mannes kennt und dass ihre schlimmsten Befürchtungen irgendwann zur Gewissheit werden, der werte gutaussehende Gatte setzt ihr Hörner auf... und weiß nicht einmal warum.

Ansonsten hast du wie schon so oft völlig recht. Die Serie ist auf hohem Niveau und wirklich sehenswert. Thumbs up bzw. "Ja" ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.06.2010, 16:15:14 GMT+2
DoK meint:
Sie scheitert in meinen Augen insofern, als dass sie nicht glücklich dabei ist. Ja, oberflächlich betrachtet füllt sie die Mutter- und Hausfraurolle aus, doch erfüllt es sie nicht. Es ist diese Idealvorstellung, der sie gerecht werden will und daher wie "einem Modemagazin entsprungen" scheint - doch innerlich fügt es sich nicht für sie. Immer wieder gibt es (mal mehr mal weniger) subtile Hinweise und Ausbrüche von Betty, die genau darauf hinweisen. Daher würde ich sagen: sie scheitert.

Ist natürlich nur meine eigene Interpretation und vielleicht ist der Satz tatsächlich nicht ganz sauber formuliert, aber ich glaub es ist schon klar, was ich sagen will, oder ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.06.2010, 17:01:45 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 20.06.2010, 10:39:47 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.06.2010, 18:11:09 GMT+2
DoK meint:
...und wenn ich mich recht entsinne (in den Staffeln 2 + 3 ist es jedenfalls so) kümmert sich ja das Dienstmädchen um den Hauhalt. Betty hat quasi eher eine "repräsentative" Rolle - kein Wunder dass ihr das auf Dauer nicht genügt. Wie auch immer: tolle Serie!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.06.2010, 10:40:08 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 20.06.2010, 10:43:53 GMT+2
Sopranos meint:
Zum 2. x gesehen und festgestellt dass ich zwischenzeitlich vieles vergessen hatte.
Betty macht beim genauen Hinsehen keinen glücklichen oder zufriedenen Eindruck - im Gegenteil. Sie hat nach wie vor mit dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen, bekommt kurzweilig feinmotorische Störungen an beiden Händen, baut einen kleinen Autounfall, landet schließlich bei einem Shrink, betrachtet im Bett ihren schlafenden Mann und stellt sich die bange Frage 'wer bist du eigentlich?', findet durch Zufall heraus dass ihr Mann von ihrem Psychater auf dem laufenden gehalten wird, trauert ihrem Job als Model nach, spürt instinktiv dass sie den sexuellen Ansprüchen des werten Gatten nicht genügt und er höchstwahrscheinlich fremdgeht etc.

Ob man da dann nach der 3. Staffel von 'scheitern' (wie du vermutest) oder von 'keinen Bock mehr darauf haben' (wozu ich tendiere) sprechen kann ist Interpretationssache.
Ich schließe mich deinem 'wie auch immer' an, die Mad Men sind wirklich sehenswert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.06.2010, 13:05:06 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 20.06.2010, 13:05:35 GMT+2
DoK meint:
Das Wort "Scheitern" zieh ich hiermit zurück, aber "keinen Bock drauf haben" trifft es in meinen Augen auch nicht ganz, ist mir zu schwammig. Unter Berücksichtigung des Finales der dritten Staffel kann man Bettys Entwicklung evtl. als eine Art Emanzipation begreifen, da sie mehr und mehr Anspruch auf eigenes Glück anmeldet und die Rolle des "devoten" Frauchens ablegt. Ist doch ein Kompromiss, oder? ;)

Für mich hat sich Betty zum interessantesten und vielschichtigsten Charakter im MAD MEN -Universum entwickelt. Mag die Ambivalenz des Charakters: schwanke immer zwischen Mitleid und Abscheu für sie. Großartig. Bin sehr auf Staffel 4 gespannt

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.06.2010, 13:24:16 GMT+2
Sopranos meint:
Bitte nenne mir die Szene(n) wo Betty bei dir Abscheu (?) erzeugt.
Mir hat sie zumeist leidgetan und ich bin gespannt was sich die Drehbuchautoren für die Rolle der Betty Draper weiterhin ausdenken. 'Weg vom Fenster' ist sie hoffentlich nicht.
Was Emanzen betrifft, das sind zumeist Frauen die Null Bock darauf haben, devot zu sein und damit den Erwartungen von Männern und/oder der Gesellschaft zu entsprechen. Heutzutage bei uns und in den USA gang und gebe, aber in den 60ern so gut wie undenkbar.
Schönen Sonntag und - so du interessiert bist - viel Spass bei der Fussball-WM! ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.06.2010, 13:48:55 GMT+2
DoK meint:
"Emanze" ist auch wieder wahnsinnig negativ konnotiert, ich seh das in diesem Fall weniger radikal und klischeebeladen - wie du selbst sagst: in den 60ern ist ein solcher Befreiungsschlag eine absolute Ausnahme. Null Bock klingt nach Gleichgültikeit - doch eben das passt ja nicht auf Betty. Sie erkennt, dass der eingeschlagene Weg keine Erfüllung bringt und befreit sich davon.

Abscheu erzeugt Betty bei mir z.B., wenn ich an die Beziehung zwischen ihr und den Kindern denke, die von einer merkwürdigen (wenn auch für damalige Verhältnisse realistsichen) Distanz geprägt ist. Schwer, das an konkreten Szenen festzumachen, vor allem, weil die Serie ja vom nuancierten Spiel der Figuren und den leisen und subtilen Untertönen lebt. Aber insgesamt kann ich Betty keine 100%ige Sympathie attestieren. Bei mir wechseln sich Mitleid und eine gewisse Befremdung immer wieder ab - was den Charakter aber erst richtig spannend macht.

Warten wir Staffel 4 ab. Würde mich sehr wundern, wenn die gute Betty da nicht wieder eine zentrale Rolle spielen wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.06.2010, 18:54:09 GMT+2
Sopranos meint:
Bettys manchmal fast liebloses Verhalten gegenüber den Kindern ist mir auch aufgestoßen, trotzdem bringe ich für ihr Verhalten viel Verständnis auf.
Wir könnten hier noch stundenlang über die einzelnen Charaktere diskutieren, denke nur mal an den Kotzbrocken Pete Campbell oder an Peggy Olsen. Was ist eigentlich mit ihrem Kind, wo ist es geblieben? Hat es die Schwester aufgenommen, oder habe ich irgendwas nicht richtig mitbekommen? Da wird es vermutlich auch noch zu einem erbitterten Strreit zwischen Peggy und Pete kommen. ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.09.2010, 08:22:32 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 10.03.2011, 10:36:05 GMT+1
Sopranos meint:
"Warten wir Staffel 4 ab. Würde mich sehr wundern, wenn die gute Betty da nicht wieder eine zentrale Rolle spielen wird."

Zumindest auf die ersten 6 der insg. 13 Episoden der 4. Season trifft deine o.a. Annahme leider nicht zu.
Für mich sieht es so aus als ob 'die Luft raus' ist, Season 4 kann m.E. mit den ersten 3 nicht mithalten, ich hoffe die letzten 7 Episoden nehmen noch gehörig an Fahrt auf.

Nachtrag:
Meine Hoffnung wurde erfüllt, die letzten 7 laufen zu gewohnter Form auf. Von daher (für mich) ein versöhnlicher Abschluss.
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