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Kundenrezension

am 15. Februar 2015
Am 18. April 1906 erschütterte ein Erdbeben die Küste Nordkaliforniens, zerstörte große Teile von San Francisco und forderte mehrere tausend Menschenleben. Doch nicht nur das Erdbeben erschütterte San Francisco. In jenen Tagen wurde mehrmals eine junge Frau gesichtet. An sich nichts ungewöhnliches, doch diese Frau stand in Flammen und wo immer sie auftauchte, entfachten sich neue Glutnester und Feuersbrünste waren die Folge. In der Presse wurde sie als "Flammende Jenny" bekannt, doch so plötzlich wie sie auftauchte, verschwand sie auch wieder. In solch einer katastrophalen Zeit, wo es eigentlich angebracht wäre, seinem Nächsten zu helfen, treiben aber auch solche ihr Unwesen, die diese chaotischen Zustände ausnutzen, um sich selbst zu profilieren. Es bleibt zu hoffen, dass diese ihrer gerechten Strafe nicht entgehen.

Im Jahr 1989 lernt Fotograf Thomas Trait bei einem Fotoshooting die attraktive Natascha kennen. Diese ist keines seiner Models, sondern steht nur am Rande bei den Aufnahmen dabei und beobachtet das Shooting. Dieses Zusammentreffen ist recht ungewöhnlich, denn das Fotoshooting für Pelzmode findet in einem Zoo mitten am Tag statt und dennoch, Thomas hat die junge Frau gesehen und weiß, dass er näher kennenlernen möchte. Sie hat etwas an sich, eine Ausstrahlung, die ihn in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt.

Tatsächlich beruht diese Anziehung auf Gegenseitigkeit und sehr schnell werden die Beiden ein Paar. Thomas ist so hingerissen von Natascha, die als Übersetzerin alter (ägyptischer) Texte arbeitet, dass er sehr schnell bei ihr einzieht. Der Sex mit ihr ist geradezu animalisch, doch irgendwie scheint sich die Beziehung im Laufe der Zeit zu verändern, ohne dass Thomas genau benennen kann, was es ist. Natascha verschwindet immer mal wieder und er kann sich nicht erklären, wo sie gewesen ist und auch sie erklärt sich ihm gegenüber nicht. Darum beschließt er, ihr zu folgen. Nicht, weil er ihr ein Verhältnis unterstellen würde, er will einfach nur wissen, was die Frau, die er mehr liebt als sein Leben, mit ihrer Zeit anfängt, wenn sie nicht mit ihm zusammen ist. Sehr schnell macht sich Ernüchterung bei Thomas breit, als er erkennen muss, was Natascha hinter seinem Rücken treibt, doch diese Entdeckung hat tödliche Folgen für sie. Doch ihr Tod ist er der Anfang, der Anfang von Vorgängen die ins Rollen gekommen sind und die anscheinend niemand aufzuhalten vermag ...

Göttin des alten Ägypten! Der Plot des Buches wurde detailliert und abwechslungsreich erarbeitet. Der Leser erlebt die Geschichte um Thomas und seine große Liebe Natascha, die mehr ist, als es auf den ersten Blick erscheint, aus der Sicht von Thomas. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass hier auch "Reiseberichte" aus dem 19. Jahrhundert zu Wort kommen, die mir das Gefühl vermittelten, dass ich diese Berichte wirklich aus erster Hand lesen würde. Hierdurch gewann der Plot aus meiner Sicht sehr an Authentizität. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Faszinierend fand ich die Figur der Natascha, gerade was das Geheimnisvolle anging, das sie ausstrahlte und bis zum Schluss nicht wirklich abgelegt hat. Die Figur des Thomas empfand ich teils recht naiv gehalten, womit ich teilweise schon einige Probleme hatte, denn eigentlich stellte Thomas eine Figur dar, die mitten im Leben steht. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich keine der beiden Figuren besonders sympathisch fand, was jedoch zum Glück für den Lesegenuss des Buches auch nicht besonders entscheidend war. Reizvoll hingegen fand ich diverse Nebencharaktere erarbeitet. Gerade die Figur der "Ach" hat es mir sehr angetan, denn sobald diese auftauchte, wusste ich, ich darf mit allem rechnen, nur nicht mit dem Vorhersehbaren und ganz ehrlich, vor der Figur würde ich mich sehr in Acht nehmen, sollte sie mir im realen Leben mal begegnen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm, ja geradezu bildhaft zu lesen, sodass ich die Szenen oftmals direkt vor Augen hatte. Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat, gerade was den Schreibstil und die Mythologie des alten Ägypten angeht, wovon ich von jeher ein sehr großer Fan bin.
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