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Kundenrezension

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stimmungsvolle Dickens Verfilmung mit guter Balance zwischen Kitsch und Sozialkritik, 28. Oktober 2008
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Nicholas Nickleby (DVD)
Charles Dickens (1812-1870) Werke gehören zur Weltliteratur und viele seiner Romane wie "David Copperfield" oder "Oliver Twist" sind bereits mehrfach verfilmt worden.
Zu den besten Verfilmungen zählen Cukors 1935er Hit "David Copperfield", die beiden wunderbaren und stimmungsvollen Lean Verfilmungen "Oliver Twist" und "Geheimnisvolle Erbschaft", ganz besonders aber die Polanski Adaption von "Oliver Twist", die vor allem nicht mit den Schilderungen der Brutalitäten gegenüber den Armen und Schwachen in dieser Epoche im viktorianischen England spart und diese Zeit so wirkungsvoll und realistisch auferstehen lässt. Brutalitäten, die heute so absurd erscheinen, dass man sie fast nicht glauben kann. Dickens thematisierte sehr oft neben der Armut und dem Leben in den unteren Schichten vor allem auch Kinderarbeit und Kinderkriminalität.
Trotz allem sind seine Werke sehr oft positiv gestützt durch seine beherzten Hauptfiguren, die für eine bessere Welt stehen und diesem hoffnungsvollen Schimmer, dass am Ende doch das Gute siegen könnte.
"Nicolas Nickelby" zählt zu Dickens Hauptwerken, hat aber nicht ganz den Bekanntheitsgrad seiner populärsten Arbeiten. Der englische Regisseur Douglas MacGrath, der sich bereits mit der Austen Verfilmung "Emma" einen Namen machen konnte und auch überaus gute Kritiken für diesen Film erhielt, wagte sich an die dritte Verfilmung dieses attraktiven Stoffes.
Rachel Portman, die bereits 1996 mit ihrer Musik den Oscar für "Emma" gewann, konnte auch für diesen Film verpflichtet werden...Newcomer Charlie Hunnam spielt den Nicolas. Ihm zur Seite eine beachtliche Anzahl von klasse Schauspielern in Nebenrollen:
Jim Broadbent als schmieriger Lehrer, der Kinder züchtigt. Billy Elliot Star Jamie Bell in der rührenden Rolle des gehbehinderten Jungen Smike. Christopher Plummer als böser Onkel Ralph Nickelby, der der Familie seines verstorbenen Bruders übel mitspielen wird. Nicht zuletzt gibt es nach langer Leinwandabstinenz ein Wiedersehen mit der englischen Schauspiellegende Tom Courtenay.
Onkel Ralph steckt Nicolas als Aushilfslehrer in das düstere Internat Dotheboys Hall, wo das dort herrschende Lehrerpaar Squeers ein brutales Regiment gegen ihre Schüler führt. Ein Internat, an dem übelste Körperzüchtigungen im Erziehungsprogramm praktiziert werden.
Nicolas flüchtet von diesem menschenverachtenden Ort mit dem gepeinigten Jungen Smike nach London und zieht so immer mehr den Hass seines Onkels auf sich...
Douglas McGrath ist zwar nicht wie Polanski der ganz grosse Wurf in Sachen Dickens-Verfilmung gelungen. Aber seine Arbeit ist dennoch lobenswert, weil sie sehr sorgfältig in Szene gesetzt, auch sehr detailfreudig mit stimmigen Kolorit besticht und zumindest in den Anfangssequenzen gelingt es ihm dieses düstere und trostlose Bild in den damaligen Waisenhäusern oder Internaten zu zeigen.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.02.2010, 20:53:14 GMT+1
Hi Ray,

ich glaube, die Hauptschwierigkeit dieses Filmes liegt darin, daß in relativ kurzer Zeit ein sehr langer Roman erzählt werden soll - "Oliver Twist", die Vorlage Polanskis, ist ja bedeutend kürzer, und Polanski hat ja den Erzählstrang um Olivers bösen Halbbruder weggelassen -, so daß "Nicholas Nickleby" notwendigerweise viele Details des Romans wegläßt. Mir gefiel er deshalb nicht ganz so gut wie Dir, wenn ich ihn auch in seiner Machart für gut gelungen halte.

Polanskis Twist finde ich ebenfalls überragend gut. LG, Tristram
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Ray
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Ort: Rheinfelden

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