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Kundenrezension

am 11. August 2013
bekommt aber (noch) kein Abschlusszeugnis.
Wenn ich an Oblivion vor einigen Jahren denke, dann hat sich die Serie echt positiv weiter entwickelt, zumindest was die Audiovisuelle Präsentation betrifft. Natürlich liegt das auch am generellen Fortschritt der Technik, aber davon abgesehen ist Skyrim einfach schön an zu sehen, Gebiete und Dungeons sind deutlich abwechslungsreicher, wirken nicht so stark Baukastenmäßig, auch die jeweilige Hintergrundmusik ist mir angenehmer, wenn auch nicht bahnbrechend neu.
Man genießt in einer wirklich verdammt großen Welt nahezu grenzenlose Freiheit und kann fast alles so anpacken, wie und wann man will - oder eben nicht.
Auch der Preis ist für die komplette Edition sehr attraktiv, geht absolut in Ordnung.
Leider trüben einige Mängel den Spaß:

Bugs, Glitches, Logikfehler:
Bei Bethesda scheinen derartige Mängel Tradition zu haben, ist ja bei Fallout auch "Standard"
Die Fehler können sich auf alle möglichen Arten Äußern. In einfachen Fällen, kommt halt mal ein Drachenskelett vom Himmel runter, oder eine Quest lässt sich nur durch mehrfaches neu laden fortsetzen, da NPCs nicht interagieren, aber auch verschollene Spielstände kann es geben.
Dazu gibt es teils harte Glitches, so lassen sich z.B. Waffen und Rüstungen bis in Exorbitante Werte pushen und einen so zum One-Hit-Monster werden, oder mit dem Oghma Infinium Buch (Questgegenstand) seine Fertigkeiten in Minuten zum Maximum bringen.
Das ganze garniert mit Logikfehlern, und diese gibt es besonder häufig.
Ich meine, wie kann es sein, das ich in Geschäften teilweise Produkte Legal aus der Warenauslage nehmen und sie dann auch noch gleich dem Ladenbesitzer verticken kann??? Überhaupt ist es recht oft nicht nachvollziehbar, warum ein Objekt als Diebstahl markiert wird oder eben nicht.
Oder reden wir mal über die Kinder, welche in den Siedlungen und Städten rum rennen. Die machen einen ständig blöd an, egal ob man anfangs des Spiels ein Niemand ist oder gerade die Welt gerettet hat, dazu kann man sie nicht bestehlen oder töten (falls einem die Sprüche mal reichen ;-))
Oder ich töte einen NPC einer Gruppe und verstecke mich schnell. Die anderen suchen mich, geben nach einer weile auf und ich höre so manches mal den Spruch: "Das hab ich mir wohl bloß eingebildet" - Ne is klar, alles Einbildung, der tote Kamerad in eurer Mitte.
Das hat im Übrigen auch schon ein anderer Rezensent kritisiert.
Okay, die Glitches braucht man nicht zu nutzen, aber für die Bugs kann ich nichts und die Logikfehler rauben mir oftmals das beim Rollenspiel so wichtige Gefühl, sich im Spiel zu verlieren. Man wird ständig irgendwie erinnert, das es "nur" ein Spiel ist.
Gerade in Anbetracht der Tatsache, das dieses Game nun schon zwei Jahre alt ist, hätte ich mir eine technisch ausgereiftere Version als Legendary Edition gewünscht.

Maues Kampfsystem:
Schieße ich einen Pfeil auf den Gegner, kann ich keinen Unterschied zwischen Kopfschuss oder Treffer ins Bein sehen. Auch in Nahkämpfen sehe ich kaum Waffenspezifische Unterschiede, eben sowenig bei Anwendung von Magie. Meine Güte, hätte man das nicht besser ausarbeiten können, das man z.B. mit einer Kreigsaxt den Schädel spalten kann, mit einem Schwert durchbohren, mit dem Dolch schlitzen etc.
Ich meine damit nicht, das es unbedingt einer exzessiven Gewaltdarstellung bedarf, aber ein besseres Gefühl, wie sich die Art der gewählten Waffe im Kampf bewährt, auch mit noch besserem/spezifischeren Zusammenhang zum Level- und Talentsystem bitte.
Eigentlich geht es meist so: Waffen und Rüstungen regelmäßig pushen, denn die Feinde leveln in gewissem Umfang noch immer mit. Dann schnell ran an den/die Gegner, ordentlich draufhauen und dezimieren, taktisches vorgehen, von wegen Angriffe blocken, den Gegner umkreisen usw. sind kaum sinnvoll/nötig.

Mehr kann weniger sein:
Skyrim ist riesig, manchmal zu riesig. Man kann sich tagelang darin verlieren, ohne die ganze, eigentlich phantastische Welt zu erfassen. Super, macht auch echt Spaß, habe mehrere Tage hintereinander kaum die Außenwelt gesehen und das zocken nur zum Essen und Schlafen unterbrochen ;-)
Aber irgendwann droht man überrollt zu werden. Das Questlog platzt fast, und während man einen Auftrag erledigt, bekommt man schon wieder etliche Neue. Uff, zudem ist vieles recht monoton, so von wegen besorge dies, stiel das, töte jemanden - also rein in den Dungeon, alles platt machen und zurück zum Questgeber, sorry aber es wird manchmal doch etwas öde wenn man endlos Banditen, Draugr, Vampire etc. killt.
Einiges ist leider eh ein Bisschen Recycling. Man verhilft mal wieder der Diebesgilde oder der dunklen Bruderschaft zu altem Glanz und auch die Daedra Artefakte... Oblivion lässt grüßen.

Öhm, eine Kleinigkeit noch:
Die Lokalisierung ist von den gesprochen Texten her besser geworden, aber die Übersetzungen - au man ey! Warum muss man Skyrim jetzt Himmelsrand nennen, warum wird aus Riverwood Flusswald. Auch die Namen einiger NPCs sind einfach lächerlich. Wie heißt der Hofzauberer in Weißlauf (Whiterun) gleich auf deutsch... Farengar Heimlich-Feuer oder sowas - Prust :-)
Ne im Ernst, wenn die Englischen Namen doch gut klingen, dann lasst die doch bei der Übersetzung in der Originalsprache und übersetzt nicht alles auf biegen und brechen.

Trotz aller Kritik kann ich Skyrim jedem ans Herz legen, der mit Rollenspielen was an zu fangen weiß. Es ist ein super Spiel mit gigantischem Umfang, hier bekommt man echt was für sein Geld, und gerade wenn man den Umfang bedenkt, wird auch klar, warum es doch einiges an Fehlern gibt, aber selbige im großen Gesamtwerk nur einen geringen Anteil haben.
Ich gehöre halt zu denen, die lieber am Erscheinungstag eines solchen Games 80 oder 100 Euro für ein technisch fitteres Produkt zahlen wollten, als für 60 Euro und weniger mit den Bugs zu leben. Ich will mich nicht für höhere Spielpreise stark machen, aber wenn ein Game wie Skyrim aufgrund seines Umfangs teurer zu produzieren ist, wäre ich bereit, ein entsprechendes Endergebnis auch teurer zu bezahlen - soweit meine Ansicht.

Wem Skyrim nicht zusagt, dem gefällt vielleicht Dark Souls. Dieses Game ist deutlich schwerer, hat weniger Umfang, sieht Grafisch schlechter aus und ist etwas arg Oldskool, aber es ist sehr intensiv, fordernd und bietet ein tolles Kampf- und Levelsystem, wo man schon teilweise sehr gut mitdenken muss, um seinen Character für die Jeweiligen Gegner fit zu machen, manchmal fast schon was für Masochisten.
Ich mag beide Games, von daher - kauft Skyrim, ihr verpasst sonst etwas.
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