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Kundenrezension

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal ein nicht glatt poliertes Livedokument..., 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Universal (Audio CD)
präsentieren uns Anathema mit dieser Livescheibe. Lange musste man auf eine neue Liveplatte der Jungs warten. Umso schöner war es zu hören dass im Rahmen der Weather Systems Tour ein Konzert mitgeschnitten wurde, und zwar nicht ein x beliebiges.

Nein, die Band hat ihren ersten Auftritt in Bulgarien groß inszeniert und es stimmt mich traurig nicht vor Ort gewesen zu sein. Das Konzert fand in Plovdiv in einem römischen Amphitheater statt, wow, echt stimmige Location. Zu dem besonderen Ort sollte natürlich auch ein besonderer Auftritt kommen, so fand das ganze dann tatsächlich mit einem kompletten Streichorchester statt. Ab heute kann man dieses Livedokument also auch in Deutschland käuflich erwerben.

Ich hab mch für die Vinylversion als auch das CD und DVD Paket entschieden. Nun zum Konzert und der CD selbst. Anathema wurden in den letzten Alben ja immer opulenter und orchestraler, deswegen war der Schritt zum Auftritt mit Orchester einfach konsequent. Der Auftritt selbst beschränkt sich dann größtenteils auf die letzten beiden Alben, der ein oder andere Klassiker ist natürlich auch vertreten wie bespielsweise das großartige A Natural Disaster.

Und auch der Sound kann sich sehen bzw. hören lassen. Hatte ich die letzte Zeit das "Glück" auf immer glatt gebügelte Liveplatten zu stoßen, z.B. die letzte Coldplay oder auch die eigentlich großartige Liveplatte von Biffy Clyro, es wurde in diesen Fällen im Studio gnadenlos nachbearbeitet und der Liveeindruck völlig verfälscht.

Das ist hier glücklicherweise nicht der Fall. Und trotzdem hat die Scheibe einen feinen Sound, alles Instrumente sind gut rauszuhören und auch der Orchestermix stimmt. Ebenso wurde das Publikum endlich mal nicht in den Hintergrund gemischt, nein, hier hört man auch jubelnde und feiernde Fans. Und auch der ein oder andere schiefe Ton beim Gesang ist vertreten und gibt einem so noch mehr das Gefühl des dabeiseins.

Bestimmt wurde an dieser Scheibe auch noch im Nachhinein was bearbeitet, es fällt dem Hörer aber nicht auf.

Deswegen, fünf Sterne von mir, auch wenn das großartige Deep auf der CD keinen Platz gefunden hat. Auf der DVD ist dieser Song natürlich vertreten. Diese wurde der CD natürlich noch als schöner Bonus beigelegt. Dazu noch eine kleine Warnung, die DVD kommt nur mit Stereosound und ohne 5.1 Mix. Wer darauf also großen Wert und den Fokus auf die DVD legt sollte besser die Finger davon lassen.

Zuletzt, im Kscope gibt es noch eine Special Edition mit Vinyl, Doppel CD, Blu-ray und DVD. Damit hätte man wohl auch die komplette Show auf CD.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.09.2013, 10:09:56 GMT+2
ROTT meint:
Schön, diesmal spar ich mir die Rezi ;-) .... wirklich eine spannende und nicht so klinische saubere Liveaufnahmen

Veröffentlicht am 04.10.2013, 21:17:29 GMT+2
froschhund meint:
Die Rezension ist wirklich auf den Punkt getroffen, ich möchte nur noch ein paar Punkte für die Die-Hard-Fans (wie mich) hinzufügen:

Einen (nicht ganz ernst gemeinten) Punkt Abzug würde ich für das Publikum geben. Ich habe wirklich einen Haufen Konzert-DVDs daheim (unter anderem auch alle anderen von Anathema), aber so etwas wie bei diesem Konzert ist mir tatsächlich noch nie untergekommen:

Das Publikum könnte den simpelsten 4/4 Takt nicht korrekt mitklatschen, selbst wenn das Leben eines jedes Einzelnen davon abhängen würde!

Zuerst dachte ich, da wären die ganzen Prog-Fans vor Ort und würden absichtlich polyrhythmisch mitklatschen, aber nein - sie können's einfach nicht. Besonders schlimm ist das vor allem bei den balladesken Stücken, wo man sogar Vincent, Danny, Lee & Co. die Irritation regelrecht ansieht. Denn wie der Rezensent richtig schreibt, sind die Fans recht stark im Mix vertreten. Und sympathisch ist das Publikum ja auch, die meisten jubeln lautstark und ausgiebig mit.

Und das Schlimme an der Sache ist: Manchmal hat das Publikum sogar recht, wenn es konstant schneller wird. Einige Songs ("The Beginning and the End", "A Simple Mistake") wirken tatsächlich einen Hauch zu langsam vorgetragen. Es mag sein, dass es rein von der bpm-Zahl dem Originaltempo entspricht, aber in einem Live-Kontext habe ich als Zuhörer öfters mal das Gefühl, ein paar Schläge mehr würden nicht schaden.

Neuerungen im Arrangement gibt es auch ein paar kleinere: Auf "A Simple Mistake" ist der Mittelteil für die Streicher umarrangiert, bei "Closer" ist das Heavy-Gitarrenriff anders akzentuiert (oder auch nicht, es klingt jedenfalls durch den Mix noch bombastischer als das Original), bei "Flying" gibt's zum bekannten Gitarren-Loop-Ending jetzt auch einen Publikum-Mitsing-Teil (singen funktioniert definitiv besser als klatschen!), bei "Dreaming Light" ist die Gitarre etwas mehr im Fokus und noch ein paar Kleinigkeiten solcher Art.

Das etwa halbstündige Bonuskonzert aus der Union Chapel ist übrigens auch ein Schmankerl für Fans, da es einem die "andere" Seite von Anathema vermittelt, wo die beiden Brüder Cavanagh gemeinsam mit Lee die eher ruhigeren Stücke halbakustisch vortragen. Danny loopt seine Gitarre dabei oft selber (inklusive Beat), Vincent produziert hauptsächlich Ambient-Noise auf seiner E-Gitarre und schmachtet sich mit Lee durch die Songs als gäb's kein Morgen.

Fazit: Absolut zu empfehlendes Konzert, nicht nur für den Anathema-Fan. Trotzdem gefällt mir "A Moment in Time" noch etwas besser, da die Band insgesamt öfters aus sich raus geht. Bei diesem Konzert ist deutlich mehr Disziplin zu spüren und auch wenn es handwerklich wirklich spitze ist (besonders Vincent reißt sich ordentlich zusammen und liefert eine tolle Gesangsleistung!) - der Funke springt diesmal nur etwa zu 90% über. Da ist noch etwas Luft nach oben!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.10.2013, 13:27:36 GMT+2
Mischa meint:
"der Funke springt diesmal nur etwa zu 90% über."

Finde ich auch. Fand ich schon bei der letzten DVD. Es fehlen einfach die großartigen älteren Songs. Meine Lieblingsalben der Band sind und bleiben bis heute "A Fine Day To Exit", "Judgement", "Eternity" und "Alternative 4". Die neueren Alben mögen technisch perfekt sein, dafür für mich ziemlich langweilig. Kein Drive mehr, alles vorwiegend langsam und getragen sowie mit Effekten überladen. Jungs, rockt doch einfach mal wieder und verliert euch nicht in künstlichen Soundspielereien...
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