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Kundenrezension

am 4. November 2010
... so möchte ich den Roman von Peter Prange charakterisieren. Gleich vorweg: Klar, die Story von der jungen Künstlerin, die sich in den viel älteren und arrivierten (dennoch armen) Künstler verliebt, ist nichts Neues. Nach den ersten Seiten dachte ich also, hmm, das wird wohl ein wenig schwerfällig. Ich wurde aber auf eine sehr angenehme Art und Weise positiv überrascht. Weniger faszinierten mich die historischen Hintergründe, als folgende drei Punkte: 1. Der Roman ist traumhaft. Prange lässt Realität und Traum, Gefühl, subjektives Erleben miteinander verschmelzen. Ich sehe hierin auch die größte Stärke des Romans. Diese Verschmelzung zweier Persönlichkeiten ist ungewöhnlich, der Autor treibt es fast zum Wahnsinn und vor allem - er schreibt es nacherlebbar. Selten habe ich eine derartige psychologische Feinsinnigkeit in einem Roman erlebt. 2. Der Roman ist empfindsam geschrieben. Unter Einbeziehung der Lebensumstände und moralischen Auffassung der Künstler und Künstlerinnen damaliger Zeit werden die kleinsten Facetten von Gefühl, Empfindung, Verletztheit aber auch Egoismus und Naivität geschildert und zu einer großen Farbpalette zusammen gerührt. Daher 3.: Der Roman ist malerisch. Prange hat sich nur zu offentichtlich mit dem Entstehungsprozess von Bildern auseinander gesetzt. Ich male selbst und kann Prange bei der Beschreibung von Inspiration und Schaffenskraft bestätigen. Beim Lesen des Romans malen Sie regelrecht mit, Sie spüren die Impulsivität und gefühlsgeleitete Konstruktion, wie die Malerinnen und Maler der damaligen Zeit ihre Bilder schufen (oder eben wir meinen, dass sie sie schufen).
Besonders anregend fand ich bei meinem Besuch des Baseler Kunstmuseums, ich hatte den Roman von Prange gerade gelesen, das Bild von Oskar Kokoschka mit dem Titel "Windsbraut" (von 1913), das recht unvermittelt vor mir auftauschte und so den Genuss des Romans noch einmal abrundete.
Viele Grüße
Stephan Peters
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