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Kundenrezension

am 14. März 2014
Besser gleich zum Profi, ein Scanner wie der Proscan eignet sich nicht, um große Sammlungen zu digitalisieren - dafür ist der Zeitaufwand einfach immens. Und für kleine Sammlungen (unter ca 1000 bis 2000 Bildern) rechnet er sich nicht.

Warum?

Das Scannen mit einem Gerät wie dem Reflecta, das keinerlei Stapelfunktionen hat und bei dem man folglich jedes einzelne Dia/Bild im Negativstreifen separat "anstoßen" muss (Halter in Position schieben, Mausklick als Minimaltätigkeit), ist extrem zeitintensiv, die Einarbeitung und das ewige Herumprobieren mit der Software unterschätzt wahrscheinlich jeder. Ich habe mit einem anderen Scanner mit Silverfast gearbeitet (Version 6.XXX) und hatte damit so meine Probleme, dann habe ich auf Vuescan gewechselt, womit es deutlich besser ging. Aber auch bei Vuescan gab es genügend Fehlscans und Fehlversuche.

Noch immer habe ich den Stein der Weisen nicht gefunden, was die Farben anbelangt - die wenigsten Fotos kommen wie das ursprüngliche Dia aus dem Scanner, viele sind schlecht (Belichtung, Farbe) und es ist Nachbearbeiten angesagt (das mache ich in Lightroom). Wenn man Foren und Bücher aufmerksam liest, ist das auch die Aussage aller Autoren: ohne Nachbearbeitung gibt es keine ordentlichen Ergebnisse. Vielleicht bin ich ja unfähig, ich habe aber wirklich viel Zeit und Energie in die Angelegenheit gesteckt (mittlerweile mehrere Jahre mit Unterbrechungen - man hat ja neben der Scannerei auch noch ein richtiges Leben!). Das Scannen bzw. das Drumherum ist ein wahnsinniger Zeiträuber.

Die Erfahrung, dass man in der Regel händisch nachbessern muss, habe ich mit zwei verschiedenen hochwertigen Scannern gemacht, ist also kein Spezifikum für den Reflecta Proscan, das möchte ich ausdrücklich betonen.

Der Computer ist, wie auch schon von anderen erwähnt, während des Scannens ziemlich lahmgelegt. Hat man einen alten, ausgemusterten Computer daheim, könnte man diesen zum Scannen nehmen, damit der Hauptcomputer für andere Tätigkeiten frei bleibt. Beim Scannen scheint die Geschwindigkeit des Computers kaum ausschlaggebend zu sein, der Unterschied zwischen einem 10 Jahre alten Notebook und einem i7-Computer war bei mir nicht wirklich merkbar.

Was speziell gegen den Reflecta (und für das Scannen durch einen Profi) spricht, ist der Umstand, dass in dunklen Bereichen fast unweigerlich feine Linien auftreten (bei meinem Gerät, es finden sich aber auch einige Berichte in Foren). Das sind Bereiche mit Bildinformation, die man aber nicht mehr in der Nachbearbeitung aufhellen kann, da die Linien dann auch auffälliger werden. Bei Kircheninnenaufnahmen oder Aufnahmen mit starken Schlagschatten ist das störend, in Foren berichten Eisenbahnfreunde über Linien bei dunklen Lokomotiven. Ein Firmwareupdate hat leider nichts gebracht. Die Berichte im Web zu eher unzufriedenstellender Fehlerbehebung durch Reflecta haben mich davon Abstand nehmen lassen, zu reklamieren.

Und wenn ich jetzt rechne, dass ich 800 - 1000 Fotos bei einem Preis von EUR 0,50 bei einem guten (!) professionellen Anbieter scannen lassen kann (es gibt Angebote im Web, die liegen bei unter EUR 0,20!), bis ich den Preis des Proscans (inkl. Kosten Vuescan wieder drinnen habe, wenn ich bedenke, dass der Computer während des Scannens lahmgelegt ist, ich 1000 x den Rahmenhalter anstupsen muss und die Maus klicken und 250 mal den Rahmenhalter umfüllen und in den Scanner stecken, jeder Scan braucht seine Zeit (ungefähr 2 Minuten), dann würde ich jede Überlegung, eine wirklich große Diasammlung zu digitalisieren, schnell begraben. Und kleine Sammlungen bis ca 1000 Bilder kann man um den gleichen Preis zum Profi geben.
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