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Customer Review

on March 1, 2005
Für Einsteiger ist C++Builder6 ein Produkt, was einen den Einstieg in die C++-Welt sehr einfach gestaltet. Durch den leistungsfähigen Oberflächengenerator sind sehr schnell einfache Benutzeroberflächen gestaltet und mit Funktionalität ausgestattet.
Für den professionellen Einsatz ist Borland C++-Builder allerdings ungeeignet. Die verwendete VCL-Bibliothek für Oberflächen ist in Delphi entwickelt und nur eingeschränkt in die C++-Umgebung integriert. So ist Mehrfachvererbung mit VCL-Klassen schlicht unmöglich und die aus Delphi übernommene Erstellungsreihenfolge sorgt für manch Überraschung bei erfahrenen C++-Programmierern. Das ist doppelt ärgerlich, als dass Delphi hier mit seinen Interfaces dieses Problem egalisiert aber Borland für den C++Builder keinen vergleichbaren Mechanismus vorgesehen hat. Die C++-Standardkonformität mag im Vergleich zu VC++6 noch gut aussehen, aber im Vergleich zu modernen Compilern wie VC2003 und gcc3.x steht der Builder sehr schlecht da. Die häufig benutzte boost library lässt sich nur eingeschränkt nutzen. Die Inkompatiblität mit binären C++ coff libs, die sich im Gegensatz zu den C Pendants nicht konvertieren lassen, disqualifiziert den C++Builder endgültig für den Einsatz in Projekten die mit aktuellen 3rd-party Bibliotheken zusammenarbeiten müssen. In diesen Fällen ist Visual C++.Net 2003 klar die bessere Wahl. Die Oberfläche ist ebenfalls sehr betagt. Das Projektmanagment kann nicht sauber zwischen globalen und projektspezifischen Einstellungen trennen. Professionelle Entwickler werden auch mehrfache Konfigurationen (Debug/Release) vermissen.
Damit fehlt eigentlich die Zielgruppe für den C++Builder. Borland Delphi ist klar besser unterstützt als C++Builder und man kann als Delphi-Programmierer auf eine größere Menge von Komponenten und auf das Wissen einer größeren Community zugreifen als beim C++Builder. Wenn es dann C++ sein muss empfiehlt sich eher Visual C++, weil es den besseren Compiler, das bessere Projektmanagement und die bessere Kompatiblität bietet.
Enzig nicht allzu komplexe aber GUI-intensive Anwendungen lassen sich mit dem C++-Builder schneller erstellen. Die Weiterentwicklung der Produktreihe ist längst nicht gesichert, was ebenfalls ein Kriterium für die IDE-Wahl darstellen sollte.
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