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Kundenrezension

21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das große Nachbeben, 18. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Aftershock (Audio CD)
Da ist er nun also, der neue Longplayer aus dem Hause Motörhead: AFTERSHOCK. Im Vorfeld waren ja einige Leute sehr skeptisch, was die weitere Existenz von Motörhead angeht. Das lag neben den vielen gestrichenen Shows im Sommer vor allem an Lemmy's Konzertabbruch beim Wacken Open Air. Ich war selber vor Ort und hatte auch meine Sorgen, denn Lemmy sah auf der Bühne ganz und gar nicht gut aus. Musikalisch natürlich über jeden Zweifel erhaben, merkte man Herrn Kilmister besonders bei den Ansagen zwischen den Songs an, wie anstrengend die ganze Show für ihn ist. Umso größer natürlich die Erleichterung, als Doro bei dem folgendem Auftritt klärte, dass es Lemmy gut gehe. Dennoch blieb die Stimmung angespannt, da Lemmy schon einen deutlichen Schlag mitgenommen hatte.

Um es vorwegzunehmen: Auf AFTERSHOCK hört man der alternden Legende namens Motörhead keine Anzeichen von Schwäche an. Das Album geht gleich zu Beginn in die Offensive: Mit dem klasse Song HEARTBREAKER geht es mit vollem Tempo los, anschließend mit COUP DE GRACE eine typische Motörhead Nummer mit ordentlich Dampf unter dem Kessel. Rock n Roll à la Motörhead, wie es sich gehört! Danach wird jedoch erst einmal der Fuß vom Gaspedal genommen. Mit LOST WOMAN BLUES gibt es eine (, wer hätte das anhand des Titels gedacht,) Bluesnummer, wie es die Veteranen des Genre wohl kaum besser machen könnten. Aber man wird mit END OF TIME auch schon wieder aus der Verschnaufpause gerissen. Die Doublebass dampft und Lemmy röhrt, wie man es kennt und liebt. Es bleibt schnell, aber Rock n Roll-lastiger bei DO YOU BELIEVE. Zu diesem Song muss man kaum was sagen: Man will Motörhead, man kriegt Motörhead, ganz einfach. Auch der anschließende Track DEATH MACHINE überzeugt mit den typischen Trademarks, die sich im Lauf der Motörhead-Diskografie angesammelt haben, bevor es mit DUST AND GLASS noch eine Bluesnummer gibt. Das Ganze bringt natürlich Abwechslung rein, ist qualitativ gesehen auch gut, hätte meinetwegen aber auch verkürzt als Part von LOST WOMAN BLUES gepasst. Trotz der Ähnlichen Titel fällt GOING TO MEXICO, wesentlich härter und zeitgemäßer aus als GOING TO BRAZIL vom Album „1916“. Gefällt mir persönlich sehr gut, wie auch alle nachfolgenden Songs, vor Allem aber die bereits länger bekannten CRYING SHAME und QUEEN OF THE DAMNED (bei Letzterem Querverweise auf glorreiche OVERKILL- und ACE OF SPADES-Zeiten, unbedingt drauf achten) und das bärenstarke PARALYZED welches genau da das Album beendet, wo es mit HEARTBREAKER begonnen hat: Schnell, Heavy, Motörhead!

Insgesamt bin ich mehr als zufrieden mit diesem Album, ich halte es sogar für eines der besten von Lemmy & Co. AFTERSHOCK kann dank Hits, wie PARALYZED, GOING TO MEXICO, END OF TIME oder COUP DE GRACE, aber auch dank einem runden Gesamtpaket mit den Alben der jungen Motörhead-Ära ab HAMMERED mithalten. Ich kann noch nicht genau sagen, ob es vielleicht besser oder doch schlechter ist als diese Alben, allerdings sehe ich sie auf Augenhöhe miteinander. Ich werde sehen, ob sich neue Favoriten herauskristallisieren oder ob ich neue Erkenntnisse über die Einordnung von AFTERSHOCK in die Motörhead-Diskografie erlange, werde in den nächsten Tagen die Rezension dementsprechend weiter ergänzen. Mein aktuelles Bild von AFTERSHOCK jedoch ist ein sehr gutes und der Name ist Programm: Wer hätte schon gedacht, dass Lemmy und Co es schaffen, die Klasse der letzten Jahre trotz der Vorkommnisse in den vergangenen Monaten zu halten und in dem Alter ein Album veröffentlichen, wie man es wohl unter diesen Voraussetzungen am wenigsten von ihnen erwartet hätte? Motörhead zeigt erneut, was in ihnen steckt und ich freue mich bereits auf die im Herbst folgende Tournee, wenn es einmal mehr heißt: „We are Motörhead and we (still) play Rock n Roll!“
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.10.2013 00:46:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.10.2013 00:54:26 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Die eigentlichen Aufnahmen liefen ja von Januar bis April, wurden also vor den gesundheitlichen Problemen und auch vor Einsetzens des Defibrillators fertig gestellt. Insofern können die Aufnahmen noch nichts mit den gesundheitlichen Problemen zu tun haben (obwohl der Defibrillator natürlich auch nicht grundlos eingesetzt worden ist).

Ansonsten eine recht brauchbare Rezension, auch wenn sie etwas geschönt wirkt, was wohl die Euphorie und Vorfreude auf die Veröffentlichung bewirkt.

Ich bin schon auf die weitere Ergänzung ihrer Rezension gespannt und werde sie weiter verfolgen.

Viel spass beim oftmaligen Hören und schöne metallische - sorry - ich meine hardrockende Grüsse

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2013 01:12:56 GMT+02:00
Anke meint:
Der Grund für das Einsetzen eines Defibrillators, nämlich Lemmys Herzrhythmusstörungen, liegt weiter in der Vergangenheit, nur durch besagte Auftritte oder durch die Absage von besagten Auftritten ist der Ernst der Lage an die Öffentlichkeit geraten. Insofern nachvollziehbar. Tolle Rezension!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2013 01:16:41 GMT+02:00
Louis meint:
Danke für den Hinweis Rhinoman, stimmt natürlich, wenn Anke mir auch meine Rechtfertigung vorweg genommen hat :)
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