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Kundenrezension

am 2. Februar 2004
Die Hyperion Gesänge bestehen eigentlich aus 2 getrennten Büchern. Die Zusammenfassung zu einem Band ist allerdings äusserst sinnvoll. Denn das erste Buch endet so abrupt, dass man zum weiterlesen förmlich gezwungen wird. Doch der Reihe nach: Der erste Teil des Buches ist eine Aneinanderreihung von Episoden, die von den Teilnehmern einer Pilgergruppe erzählt werden. Es handelt sich dabei um ihre Lebensgeschichten, die zwar verschiedener nicht sein könnten, jedoch alle irgendwie mit dem rätselhaften Planeten Hyperion verbunden sind. Stück für Stück erfährt der Leser mehr über die Pilgergruppe, aber auch über die Zeit in der sie leben. Dennoch tappt der Leser bis zum Ende des ersten Buches über den Zweck ihrer Reise und das Rätsel von Hyperion im Dunkeln. Der Zweite Teil beginnt mit der Ankunft der Pilger am Ziel ihrer Reise. Simmons legt zahlreiche falsche Fährten aus um letztendlich in einem bombastischen Finale die Knoten zu entwirren.
Eigentlich wollte ich das Buch nach den ersten paar Seiten bereits wieder zuklappen. Ich dachte eine Fortsetzung in Händen zu halten die man nur versteht wenn man das Original gelesen hat. Simmons versucht nämlich nicht etwa eine Welt langsam aufzubauen und den Leser Stück für Stück an die futuristischen Technologien heranzuführen sondern stößt ihn unvermittelt in ein Universum aus Farcastern, Technocores, Fatline Transmittern und Baumschiffen. Er gibt keine Erklärung der Funktionsweise dieser Technologien, denn die Menschen im Buch verstehen viele davon selber nicht richtig. Die meisten wichtigen zivilisatorischen Errungenschaften wurden von einer gigantischen KI (künstlichen Intelligenz) entwickelt, die ein eigenes Bewusstsein entwickelt hat und nun von der Menschheit losgelöst existiert. Doch genau dieses Fehlen technokratischer Erklärungen erspart er dem Leser langatmige Abschweifungen, die das ohnehin umfangreiche Buch gesprengt hätten.
Hyperion ist das genialste Science Fiction Buch das ich je gelesen habe, denn die Fantasie des Autors kennt offensichtlich keine Grenzen. Ob Zeitgräber, die in der Zeit rückwärts reisen oder die rätselhafte Kreatur Shrike: So absurd viele Dinge auf den ersten Blick wirken, ergeben sie am Ende doch einen Sinn. Beinahe spielerisch und doch mit der Intensität einer Naturgewalt behandelt Dan Simmons Themen wie Religion oder die Gefahren blinder Technikgläubigkeit. Er begeht dabei jedoch nie den Fehler moralinsauer schwarz-weiss zu malen. Vielmehr wird der Leser durch die philosophischen Elemente der Geschichte zum Nachdenken über diese Themen veranlasst. Hyperion ist für Science Fiction Fans ein absolutes Muss!
Der Hyperion Zyklus besteht übrigens insgesamt aus 4 Büchern. Die beiden nachfolgenden Bücher sind „Endymion: Pforten der Zeit" und „Endymion: Auferstehung".
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