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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 18. Januar 2011
Während ich mich "Demigod" vor zwei einhalb Jahren nicht so ganz zufrieden war, schaffen es BEHEMOTH mit ihrem neuen Werk "The Apostasy" wieder mehr Begeisterung zu regen! Alleine der Opener "Slaying the Prophets ov Isa" (Isa ist übrigens der arabische Name für Jesus) holzt schon mächtig Holz in den polnischen Wäldern ab. MAn könnte meinen, dass sich eigentlich nicht viel geändert hat, bis die mächtigen Chöre einsetzen. Wow, ist zwar nicht wirklich bombastisch, aber auf alle Fäll sehr majestätisch und mächtig! Bei "Prometherion" werden wieder die leichten orientalischen Einflüsse deutlich, wobei man dies ja auch schon von "Demigod" gewohnt ist. Mit "At the Left Hand ov God" folgt auch schon das erste Highlight. Die Akustikgitarren sind außergewöhnlich genial. Nach ner halben Minute geht es wieder mächtig weiter und vor allem Drummer Zbigniew Robert "Inferno" Promiñski beweist hier, dass er sein Fach wirklich versteht, da vor allem die Fill Ins zu Beginn nicht wirklich menschlich sein können. Nergal kotzt sich die Wut und Boshaftigkeit nur so aus dem Leib und für mich hat der Song jetzt schon die Genialität von Songs wie "Christians to the Lions" oder "As above so below" erreicht! Das Blastgewitter erreicht mit "Kriegsphilosophie" (das geschulte Auge erkennt hier sofort den deutschen Titel...) definitiv seinen Höhepunkt, während man sich mit "Be without Fear" plötzlich von der eher groovigeren Seite präsentiert. Auf alle Fälle sehr cool, denn so etwas sorgt für gesteigerte Abwechslung! Um so erfreudiger, dass mit "Libertheme" (geniales Solo!!) der Groovehammer nochmals ausgepackt wird. Das nächste Highlight ist mit "Inner Sanctum" an der Reihe. Den Song muss man gehört haben um die Genialität zu erfassen. Die Atmosphäre ist wirklich unglaublich düster und erreicht sogar die Morbidität von CELTIC FROSTs aktuellem Meisterwerk "Monotheist". Im übrigen gibt hier NEVERMORE Frontmann Warrell Dane ein Stelldichein und gibt einige Gastvocals zum besten. Abschließend zieht man mit "Christgrinding Avenue" noch mal ein richtige Ass aus dem Ärmel, das mit einer mächtigen Atmosphäre und ausgezeichneten Melodien aufwarten kann. BEHEMOTH Fans, als auch jeder Freund extremer Klänge dürfte auf keinen Fall mit "The Apostasy" enttäuscht sein.
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