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Kundenrezension

am 29. März 2013
Inhalt (Achtung, Spoiler!)
Ein Brief und ein Logbuch über eine Reise in die Vergangenheit der Zukunft.
David Lambert, seines Zeichens Museumsdirektor und Experte für H. G. Wells, erhält Zugang zu einem Artefakt, welches buchstäblich aus der Zeit gefallen ist. Selbstverständlich wird auch er eine Reise damit unternehmen, doch es wird eine Reise in beide Richtungen. Denn Vergangenheit und Zukunft lassen sich nicht von einander trennen.
Kurz vor dem Start seiner Reise erfährt David, daß seine ehemalige Geliebte an der Creutzfeld-Jakob-Krankheit verstarb und sein eigener Test auf CJK nicht eindeutig negativ ausfällt und so liegt die Hoffnung auf eine mögliche Heilung für ihn natürlich in der Zukunft.
In Form von Briefen, erst an seinen besten Freund, später an die tote Geliebte, erzählt Mr. Lambert nun seine Geschichte.

Rezension
Die Art und Weise, wie der Autor Ronald Wright den Faden spinnt, ist wahrlich meisterhaft.
Briefe über Dinge, die bereits geschehen sind, werden logischerweise erst hinterher geschrieben, so daß man der Handlung eigentlich völlig unaufgeregt folgen könnte. Kann man aber nicht, denn durch die ständige Verquickung von zukünftiger globaler Vergangenheit und der persönlichen Vorgeschichte des Protagonisten, bekommt der Roman etwas sehr intimes und die Spannung ist groß, wissen zu wollen, wie es sich denn nun zwischen David und seinen Freunden Anita und Bird zutrug. Immer wieder Andeutungen, die erst später ausführlicher ausgebreitet werden, lassen den eigenen Gedanken viel Raum. Natürlich bewegt man sich dabei in einem gewissen Rahmen, den der Autor geschickt abgesteckt hat, ohne das man es so recht bemerkt. Die Auflösung des menschlichen Dramas gibt denn auch zu denken, denn so unwahrscheinlich ist die Möglichkeit dieser Dystopie garnicht. Gefasst in diesen herrlichen Erzählstil und gespickt mit vielerlei Zitaten, erscheint der Schrecken aber schon garnicht mehr so schlimm.
Romantisch, melancholisch, auch etwas schwermütig, so kommt die Grundstimmung einher und passt so wunderbar zur Geschichte, daß sich der ein oder andere Seufzer der Brust entringt.

Die Vergangenheit läßt sich nicht fangen und schon garnicht verändern. Und die Zukunft?
Was bleibt, sind Betrachtungen die sich im Nebel darüber verlieren, was bereits geschehen ist und was hätte anders sein sollen.
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