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Kundenrezension

54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schufen die Mayas nur eine Cargo-Kultur?, 9. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Was ist falsch im Maya-Land?: Versteckte Technologien in Tempeln und Skulpturen (Gebundene Ausgabe)
Nachdem Erich von Däniken im ersten Band dieser Reihe herausgefunden hatte, dass "mit der Steinzeit etwas nicht stimmt", glaubt er nun etwas Falsches im Maya-Land gefunden zu haben. Nicht nur, dass dieser merkwürdige Buchtitel mehr an ein ungelöstes Bilderrätsel erinnert als an eine archäologische Betrachtung, er verwirrt ebenso wie der Untertitel, denn der Autor entdeckte nicht etwa Technologien in Tempeln und Skulpturen, die irgendwer dort versteckt oder gar vergessen hatte. Vielmehr liefert er Indizien und Hinweise aus Bildern und Bauwerken der Maya-Kultur, die er als Belege für seine seit Jahrzehnten bekannte Grundhypothese ansieht.

Und die lautet: Unsere Zivilisation wurde vor langer Zeit von Außerirdischen besucht, die einen gewissen Einfluss auf unsere Kultur nahmen. Wie groß diese vermeintliche Einwirkung tatsächlich war, wird vom Autor nicht immer in gleicher Weise eingeschätzt. Überhaupt fällt in diesem Buch auf, dass von Däniken nicht mehr immer strikt darauf beharrt, dass wir einst von Außerirdischen besucht wurden, sondern meistens nur noch verlangt, dass man wenigstens eine solche Interpretation seiner Funde und Entdeckungen in Betracht zieht und sie nicht sofort arrogant ablehnt, obwohl er selbst natürlich von der Richtigkeit seiner Annahme völlig überzeugt ist.

Und tatsächlich findet der Leser in diesem interessanten Buch, das mehr einem Bildband ähnelt, zahlreiche Fotografien von Grabplatten und Stelen, deren Bebilderung von Däniken völlig anders als die etablierte Archäologie interpretiert. Die nämlich lehnt seine Interpretationen kategorisch ab und findet ausschließlich Deutungen, die ins gängige Weltbild passen. Besonders überzeugend ist der wissenschaftliche Widerwille gegen alternative Interpretationen allerdings nicht, zumal von Dänikens Argumente, immer vorausgesetzt, sie beruhen auf einer seriösen Grundlage, eine gewisse innere Logik besitzen.

Dieses Buch setzt sich mit Funden an verschiedenen Orten der Maya-Kultur auseinander. Von Däniken zeigt Fotos von Maya-Bildern, auf denen er Raumschiffe oder behelmte Außerirdische zu sehen glaubt. Das scheint in der Tat nachvollziehbar. Seine Interpretation kann stimmen, sie muss es aber nicht. Von Däniken glaubt, dass die Mayas lediglich eine Cargo-Kultur schufen. So etwas entsteht, wenn zwei unterschiedlich entwickelte Zivilisationen aufeinander treffen und die rückständigere von beiden Gesellschaften sich in Imitationen der anderen versucht, ohne wirklich zu verstehen, wie deren Technologien funktionieren.

Einen weiteren Beleg für seine Hypothese sieht von Däniken in den außergewöhnlichen astronomischen Kenntnissen der Maya-Kultur, die diese seiner Meinung nach einfach nicht haben konnte. Auch dafür liefert er zahlreiche auf den ersten Blick scheinbar überzeugende Hinweise.

Als weiteres Argument, das man bereits aus seinen früheren Büchern kennt, stellt er kulturelle Gemeinsamkeiten von Völkern vor, die diese wegen ihrer zur damaligen Zeit unüberbrückbaren Entfernungen zwischen ihnen eigentlich nicht besitzen durften. Jedenfalls nicht nach dem gängigen Weltbild.

Fazit.
Dass Erich von Däniken interessante und fesselnde Bücher schreiben kann, beweist er immer wieder. So auch mit diesem auf Hochglanzpapier gedruckten Werk. Ob seine Thesen nun am Ende stimmen oder nicht, faszinierend sind sie allemal. In diesem Sinne versteht sich meine Bewertung.
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.08.2011 17:16:18 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.08.2011 17:16:54 GMT+02:00
Dreamtimer meint:
Sehr schöne objektive Bewertung des neuen Däniken. Zu wünschen wäre eine derartige Offenheit von den meisten Wissenschaftlern. Anstatt jedoch andere Interpretationen auch nur ansatzweise als Möglichkeit zuzulassen, lehnen diese kategorisch alles ab. Ich weiß, jetzt werden mir wieder einige weis machen wollen, ich verstünde nicht, wie der Wissenschaftsbetrieb funktioniert. Das verstehe ich sehr wohl, denn Wissenschaft sollte ein nach oben hin offenes System sein und nicht starr an einer Erklärungsmöglichkeit festhalten, was auch dann noch vortrefflich geht, wenn man Faktoren wie Okhams Razor eben nicht außer Acht lässt, denn wer will schon wissen, was in Wahrheit wirklich die einfachste, bzw., schnörkelloseste Theorie ist?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.08.2011 09:56:47 GMT+02:00
Error404 meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2011 12:29:06 GMT+01:00
Oskar Ernst meint:
Hallo Dreamtimer,
Sie haben einen schönen und trefflichen Kommentar zum neuen Buch von EvD geschrieben. Ich sehe dies genauso wie Sie. Lesen Sie das Buch Gralsstein: Der Stein der Weisen. Dort finden sich sehr interessante Hintergrundinformationen darüber, wie, warum und woher uralte Kulturen über solch enorme mathematische und astronomische Kenntnisse verfügen konnten. LG
P.S. Auf der Autorenseite zum Buch "Gralsstein", hier bei amazon, findet sich ein interessanter Auszug eines Leserbriefes von EvD zu diesem Buch.

Veröffentlicht am 15.11.2011 22:36:46 GMT+01:00
Error404 meint:
Ich habe heute erfahren, dass mein Beitrag, der sich auf ihren Kommentar vom 09.08.2011 bezieht, bei den aufmerksamen Lesern, lieber Herr Dreamtimer, offensichtlich als nicht nützlich eingestuft wird.
Dabei wollte ich doch nur auf ihre Prophezeiung eingehen, mit der Sie sich doch so sicher waren, dass jemand Ihnen weismachen wolle, Sie verstünden nicht, wie ein Wissenschaftbetrieb funktioniere.
Aber "wer will schon wissen, was in Wahrheit wirklich die einfachste, bzw., schnörkelloseste Theorie ist?"

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2012 16:30:43 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.01.2012 16:32:17 GMT+01:00
Hal F. meint:
Wie der Wissenschaftsbetrieb funktioniert (z.B. publish or perish), hat ja unmittelbar nichts mit der naturwissenschaftlichen Methodik zu tun. Ockhams Rasiermesser ist auch nur ein ästhetisches Prinzip und kein Garant für Wahrheitsfindung. Da haben die Krümelzählwissenschaften ein echtes Problem, weil ihnen die (fast) unbestechliche Mathematik bzw. Logik nicht viel weiter helfen. Man kann natürlich argumentieren, warum dieser oder jener Unsinn wohl kaum wahr sein kann, aber beweisen kann man letzlich nichts, was den Unsinn aber auch nicht wahrer macht.
Von Däniken fand ich als Junge schon in den Siebzigern recht unterhaltsam und inspirierend, aber an seine Hypothesen konnte ich schon damals nicht glauben. Ich denke, das All ist zu groß, um einfach mal intelligentes Leben zu entdecken und zu besuchen. Außer dem Wow-Signal, das sehr kurz war und nur einmal auftrat, haben wir ja noch nicht mal Hinweise auf einen Kommunikationsversuch von Außerirdischen. Ich nehme aber an, dass die Besucher der Mayas oder ihre Nachfahren auch heute noch in der Lage sein müssten, Grüße von daheim zu schicken. Vielleicht wohnen sie doch zu weit weg. Aber Reisen dürfte schon noch langsamer sein als Funken. Und wenn man bedenkt, dass die Mayas weder Funk noch andere elektromagnetische Wellenerzeuger hatten, wie hätte man die denn finden sollen? Ferner ist es auch nicht einfach, einen Planeten genau dann zu erwischen, wenn die Intelligenz schon existiert, aber noch nicht ausgestorben ist. Die abgestürzten Außerirdischen der Verschwörungspraktiker im Privatfernsehen finde ich auch nicht sehr überzeugend. Und wenn die Evolution wie wir sie kennen ein universelles Prinzip sein sollte und wir Menschen einen anderen Himmelskörper bemannt und nur für ein paar Tage ganz in der Nähe nur dank militärischer Interessen erreicht haben, warum sollte das anderswo anders sein? Vielleicht ja doch, glaub ich aber nicht.
Schön, dass es die Bücher von Erich von Däniken gibt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2012 17:02:26 GMT+02:00
Ishar21 meint:
Die Saharasia These

http://www.berndsenf.de/pdf/WDLSaharasiaThese.pdf

Bernd Senf nach Wilhelm Reich!

Veröffentlicht am 13.07.2015 14:48:56 GMT+02:00
ElCoyote meint:
Ich schließe mich den positiven Kommentaren hier voll an, ich finde es traurig, wie regelrecht mit Hass alles verfolgt wird, was sich der gängigen Lehre widersetzt.
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