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Kundenrezension

am 19. Oktober 2013
Hm, ja, wo anfangen?
Das ist ein Männerfilm. Bis auf Emma Watson spielen Frauen hier keine Rolle in der Handlung. Aber das tut dem Film keinen Abbruch. Es sollte allerdings für die Zartbesaiteten nicht verschwiegen werden, dass es einige homoerotische Untertöne gibt.
Eine Kuriosität ist, dass sich in diesem Film jeder selber spielt. Wobei die meisten Schauspieler zu den eher weniger bekannten gehören, so dass es wieder nicht auffällt.
Das ist ein Katastrophenfilm mit übernatürlicher (theologischer) Komponente. Höllenfeuer, Dämonen, Teufel, Monster etc. Aber auch ein Film, der in seinem Wechselspiel von albernem Humor und extrem schrecklichen Ereignissen eine sonderbare, beklemmende Realität entfaltet.
Die Kurzzusammenfassung der Handlung würde lauten: Eine Promi-Party in einer Villa in L.A. endet durch eine Serie ungewöhnlicher Naturkatastrophen in einem Blutbad, die Überlebenden sind danach in der Villa de facto eingesperrt, weil draußen irgendwas Tödliches lauert. Wasser und Vorräte werden knapp, und es bilden sich rasch Aggressionen untereinander.
Humor ist reichlich vorhanden. Wobei es zu unterscheiden gilt: Nicht der Film an sich oder der Humor an sich sind albern, sondern die meisten der agierenden Figuren sind einfach verwöhnte, egozentrische, drogenkonsumierende Kindsköpfe, die nichts und niemanden wirklich ernst nehmen, mit einem Hang zu Witzchen (und auch Taten) unter der Gürtellinie. Ihnen allen vergeht das Lachen und die Albernheit im Laufe des Films dann doch ganz erheblich, zumal auch nicht viele von ihnen bis zum Ende am Leben bleiben. Nichtsdestotrotz ein mir nicht ganz unbekannter Gedanke, dass Schreckliches gern verdrängt bzw. witzig abgetan wird. Der Humor ist letztlich die einzige Waffe des Menschen, um den Schrecken des Kosmos überhaupt ins Auge sehen zu können.
Durchaus nicht uninteressant sind dabei die humanistischen und philosophischen Untertöne, die dieser Film dann tatsächlich auch noch offenbart. Es geht um Egoismus, Schuld und Strafe, dem Vergebung, Aufopferung und Erlösung gegenübergestellt werden. Der Gewinner ist hier am Ende nicht der rücksichtslose Zyniker, der über Leichen geht.
Die Philosophie des Films ist erfreulich konsequent durchgezogen, und so kommen die Eingeschlossenen durch logisches Überdenken der vielen mysteriösen Vorkommnisse bald darauf, was hier eigentlich gespielt wird und wie sie sich aus der hoffnungslosen Situation doch noch retten können.
Über den Splatterfaktor kann ich aus der Erinnerung gar nicht so viel sagen, da ich aus meinem Alltag an zerstückelte Menschen gewöhnt bin und mir das in Filmen nur dann auffällt, wenn es aufgesetzt wirkt, übertrieben wird oder technisch schlecht gemacht ist. Das zumindest kann ich sagen, haben wir hier nicht, und das, obwohl einige der Beteiligten auf doch recht martialische Weise ums Leben kommen. Eine im Trailer gezeigte Szene enthält z.B. einen, der von einem Laternenpfahl aufgespießt wird und kurz vor seinem Tod noch fragt, ob es schlimm aussehe.
Die Kulissen und Spezialeffekte sind übrigens makellos. Kein schnell heruntergekurbelter Billigfilm, oh nein.
Der Film beginnt ein wenig schleppend, nimmt jedoch stetig an Spannung und Tempo zu. Den "Epilog" fand ich dann tatsächlich ein wenig albern geraten, aber gut, es ist sehr schwer, mir etwas hundertprozentig recht zu machen.
Ich sag jetzt mal, für wen der Film NICHT geeignet ist:
- Leute mit starker Homophobie
- Leute, die Witze unter der Gürtellinie als peinlich bis verbotswürdig empfinden und ganz sicher nicht darüber lachen würden
- Leute, die sich nicht für eine Filmlänge darauf einlassen können, dass die Bibel recht hat
- Leute, die hoffen, hier einen Film mit Rihanna zu sehen (sie stirbt schon am Anfang)
Und das ist das Ende - dieser Rezension.
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