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Kundenrezension

96 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend, 18. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 5) (Broschiert)
Nach "Schneewittchen....", "Mordsfreunde" und "Tiefe Wunden" hatte ich mich auf den neuen Neuhaus Krimi mit interessantem Thema gefreut und ihn zu einem Kurzurlaub mitgenommen. Neben mir im Wellness- Bereich lag prompt noch ein Gast, auch in das Buch vertieft, die Dame sprach mich sofort an, wie es mir denn gefällt und meinte, sie sei absolut enttäucht. Konnte ich mir nun gar nicht vorstellen, aber inzwischen muss ich sagen, es stimmt leider. Nele Neuhaus wiederholt in "Wer Wind sät..." leider zu viele Motive aus "Mordsfreunde". Wieder ein Konflikt um ein Umweltprojekt, wieder ein charismatischer Rattenfänger, wieder ein psychisch labiler Jugendlicher aus reichem Haus, ungeliebt,verstört und mit einer Leidenschaft für eine viel ältere Frau, wieder viele Tiere, wieder dunkle Machenschaften in den Etagen der Reichen und Mächtigen, heimlich weitergeleitete mails, geheimnisvolle Frauen und Verrat an allen Ecken und Enden. Ein arges Gewurstel und ständiger Perspektivwechsel zu Beginn, bis alle Personen im Spiel sind und man einordnen kannn, wer jetzt wer ist und in welcher Beziehung zu wem steht. Das alles würde ja aber nicht so sehr stören. Man will ja auch was zu denken haben. Und ja, es ist nett, wenn man neben Mord und Totschlag auch die menschlichen Konflikte miterleben kann. Aber eben diese hat Neuhaus mir etwas zu doll breitgetreten, das ewige Hin und Her mit Ricky und ihrem Lover und ihrem Fußabtreter namens Mark, mit Pia und ihrem Exmann und seinen Frauen und ihrem Zoodirektor, das hatte so gar keinen Charme diesesmal. Das war alles so kleinkariert und dabei auch noch nebensächlich. Außerdem : Herrje- ! Schon wieder ein Ermittler mit Gewichtsproblemen! Gibt es denn im Krimigenre keinen normalgewichtigen Kommissar mehr???? Jetzt kämpfte der arme Bodenstein mit den Pfunden.Wenn schon der Herr Graf von Bodenstein ermittelt, dann könnte man uns Lesern doch auch mal eine elegante Version, a la Thomas Lynley gönnen, oder? Nach den ersten Krachern ging in der Mitte des Buches einfach gar nichts mehr voran. Dauernd ein Cliffhanger, wo einer völlig überrascht was findet/ aufdeckt/ entdeckt, aber was mag das sein??? Dutzende von Seiten voller Nebenhandlung und Monologen kommt dann die Auflösung und kawumm- der nächste Cliffhanger. Und dann wieder zwanzig Seiten eher fade Kost, bis es weitergeht. Da kam mir die Spannung abhanden.
Dazu dann diese Klischees: Der knorrige , aufrechte Sturkopf mit den Sportwagen-Söhnen, die nur die Kohle im Kopf haben. Der picklige Teenager voller Komplexe und Traumata. Die graue Maus mit den Blümchenröcken. Der südländische Hengst vom Dienst. Der schmierige Geschäftsmann mit dem schlecht sitzenden Anzug und den gelben Zähnen. Die frustrierte Dicke, der dauerbesoffene Nachtwächter.
Ich war froh, als das ganze Drama sich halbwegs aufgelöst hatte und ich am Ende des Buches war. Einzig die kritische Haltung zur Klimafrage war es für mich persönlich wert, das Buch gelesen zu haben, weil ich mir zu diesem Thema unbedingt mehr Infos holen möchte.
Als vieleckiges Beziehungsdrama sicher nicht übel, als Krimi aber zu langatmig und verspielt.
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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.06.2011, 23:49:36 GMT+2
Mir aus der Seele gesprochen. Hatte mich nach "Schneewittchen,,," auf einen neuen Band gefreut, aber nach 30 Seiten leider zugeklappt. Soviele überflüssige Privatprobleme will niemand in einem Krimi, die gehören in einen Schumuseroman. Werde mir Nele Neuhaus nicht wieder antun, das ist Kitsch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.07.2011, 18:36:23 GMT+2
Ging mir genauso, schade...aber vielleicht kommt ja wieder was Gutes nach!

Veröffentlicht am 11.07.2011, 18:43:52 GMT+2
Andrea meint:
Ganz ganz selten nur habe ich eine so treffende und gleichzeitig ausgesprochen amüsant geschriebene Rezension gelesen. Werde mir dieses Buch mit Sicherheit sparen!
Danke nochmal!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.07.2011, 21:50:24 GMT+2
Paula Jakob meint:
Danke , freut mich, wenn mein Beitrag hilft, einzuschätzen, ob man ein Buch mag. Dann hat sich die Rezension auf jeden Fall gelohnt, auch wenn ich viel lieber begeisterte Rezensionen und Empfehlungen schreibe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.08.2011, 22:11:11 GMT+2
Heike meint:
Gut zu wissen, dass die Schmuseroman-Privatproblemchen nicht in jedem der Romane gleichermaßen auftreten. Dieses war mein erster Neuhaus-Krimi, ich werde mich also dennoch noch einmal an einen weiteren heranwagen. :-)

Veröffentlicht am 31.08.2011, 21:48:37 GMT+2
Amazone meint:
Super Rezension, auch wenn mir das Buch sehr gut gefallen hat, allerdings habe ich tiefe Wunden auch noch nicht gelesen.Von mir gabs jedenfall einen hilfreich Klick. Gruss Robby

Veröffentlicht am 09.01.2012, 12:41:25 GMT+1
Seahorse meint:
ganz genau meine Meinung!
Danke für die gelungene Rezi.

Veröffentlicht am 06.07.2012, 02:04:41 GMT+2
B. Sophia meint:
Hallo! Ich finde Ihre Rezension ebenfalls treffend, auch wenn ich vier Sterne vergeben habe. Mir hat das Lesen Freude bereitet - es ist leicht verdaulich, man kommt schnell voran und ich fand es super spannend. Ich kann dennoch Ihre Frustration verstehen. Vieles war einfach totales Klischee: So ist Ludwig Hirtreiter natuerlich ein Jeep-fahrender Waldkauz, der einsam in einem holzvertaefelten Foersterhaus lebt. Und die geheimnisvolle Forscherin traegt nach aussen Streberbrille und Strickstruempfe, ist aber eigentlich ein ziemlich durchtriebenes Luder, das bereitwillig Sex verteilt, wenn es weiterhilft und noch dazu Ji Jitsu kann (wenn es weiterhilft). Das ist schone etwas kitschig, aber Spass gemacht hat es mir trotzdem.

Und ja, ich musste auch tatsaechlich an Henning Mankells Wallander denken, als ich ueber Bodensteins Gewichtsprobleme und Frustration ueber die Scheidung gelesen habe.

Der Schluss kam mir zu undurchdacht vor und dass die ganze Nika-Geschichte einfach im Nichts verlief, fand ich enttaeuschend.

Veröffentlicht am 24.05.2013, 18:16:54 GMT+2
Talisker meint:
Ich fand schon "Schneewittchen" grausam ...
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