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Kundenrezension

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraftvoller Live-Act aus der progressiven Tull-Ära, 28. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Nothing Is Easy: Live at the Isle of Wight 1970 (Audio CD)
Es gab eine Zeit, in der Jethro Tull Veröffentlichungen noch an einer Hand abzuzählen waren, die Songauswahl überschaubar war, der Sound blueslastig und progressiv zugleich war, und die Live-Auftritte das im Studio zugemixte Material mit kraftvollen Interpretationen der Songs ausglichen. Leider sind Aufnahmen aus dieser Zeit rar, und bis auf die bereits erwähnten Tracks bei 'Living In The Past' und der 25er Jahre Box praktisch nicht offiziell vorhanden. Umso erfreulicher, dass eines der ausschlaggebendsten Konzerte in der frühen Tull-Geschichte mitgeschnitten wurde und nun nach über 30 Jahren endlich an die Öffentlichkeit kommt.
Und gleich zu Beginn fragt man sich, warum man so lange darauf gewartet hat: Der frühe Tull-Song 'My Sunday Feeling' klingt kraftvoll und war damals ein genauso genialer Opener wie bei der letzten Best-Of Tournee der Truppe, nur dass er damals von der noch nicht angeschlagenen Stimme Andersons durchaus profitiert hat. 'My God' stellt gleich das erste Highlight der CD dar. Zwar ist es mit weit weniger Istrumenten untermalt als die spätere Albumveröffentlichung auf 'Aqualung', stellt allerdings einen interessanten Work-in-Progress dar, mit der berühmt-berüchtigten geänderte Textzeile und weit ransanter. Und vor allem klingt es unbearbeitet und richtig 'live'. 'With You There To Help Me' muss ebenfalls auf die im Studio zugespielten Teile verzichten (wie das rückwärts gespielte Flöten-Intro), hat dafür einen großartigen Piano-Part und ein tolles Solo von John Evans, welches schon als 'By Kind Permission Of' von 'Living In The Past' bekannt ist. 'To Cry You A Song' klingt hart und heftig, besonders geniale Schlagzeugpassagen, was mittlerweile ja etwas zurückgeschraubt wurde. Der Klassiker 'Bouree' klingt hier noch richtig frisch und hat vor allem ein Original Glenn Cornick Bass-Solo, welches leider etwas zu kurz kommt. Ein weiteres Highlight der CD ist das 'Rearrangement' von 'Dharma For One', welches der Carnegie Hall Version von 'Living In The Past' sehr ähnlich ist: Richtiger Heavy Rock, weniger Bluelastig, dafür mehr Orgelspiel und ein mitreissender Gesang. 'Nothing is Easy' leitet dann gekonnt den letzten Akt ein, bevor die Zugaben nicht nur das Album abschliessen, sondern deutlich aus der Masse herausheben und in die Liga der ganz großen Live-Aufnahmen befördern: Das Medley von 'We Used To Know' und 'A Thousand Mothers' überzeugt nicht nur durch wahnsinng gut gespielte Live-Arrangements der oft übersehenen Klassiker, sondern dokumentiert auch einen gewaltigen Martin Barre, der mit Abstand das beste Solo auf dieser CD ablegt und es auf dieser 30 Jahre alten Aufnahme schafft, doch noch neues Material unterzubringen.
Die Klangqualität ist (offensichtlich restauriert und) für eine Aufnahme aus den frühen 70ern blendend, die Songauswahl gut, und die Performance gehört sicher zu Tulls besten. Darüber hinaus zeigt der harte Unterton und die kraftvolle Interpretation, wie gut manche untergegangene Songs sind, und wie stark die Band früher wirklich war. Und dass, obwohl man zum größten Teil mit heutigen Publikumslieblingen auskommen muss. Vielleicht gefällt mir das Album aber auch nur so, weil es einmal ganz ohne den oft gehörten Lieblingen auskommt und ich es lieber habe, wenn ich altes Material auch aus der richtigen Zeit höre, als die x-te Neu-Und-Live Veröffentlichung zu bekommen. So hebe ich 'Nothing Is Easy - Live At The Isle Of Wight' auf eine Ebene mit 'Bursting Out' und anderen, großartigen Live-Aufnahmen aus der Zeit, wie 'Made in Japan' (Deep Purple), 'Live At Leeds' (The Who) und das auch vor kurzem wiedergefundene 'How The West Was Won' (Led Zeppelin). Für Fans der frühen Tull ist das Album ein Pflichtkauf.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.03.2013, 12:01:49 GMT+1
Moody meint:
Leider ist "WE USED TO KNOW" (gehört für mich zu den besten Songs) eine ganz schwache Liveaufnahme. Nur wegen diesem Song hatte ich mir die CD gekauft.
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