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Kundenrezension

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spaßprojekt von britischen Bluesboom-Veteranen, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In the Public Interest (Audio CD)
Ist das Classic Rock? Ist das Altherren-Bluesrock mit Dame?

Stationen mit Bakerloo, Colosseum, Humble Pie, Rough Diamond & der Hamburg Blues Band und meiner schwachen Erinnerung nach auch durchaus mal mit Jack Bruce musizierend - Professor Dr. Clem Clempson hat jetzt brandaktuell sein erstes Soloalbum veröffentlicht - mit zarten 64 Lenzen.

An Bord sind lauter Freaks aus seiner musikalischen Peer-Group, die keinen Bock auf Rente haben, inklusive einer Mini-Reunion der semi-legendären Stone The Crows.

Was wird geboten?

Gleich im Opener erlebe ich eine Fusion aus Mike & The Mechanics und späte Genesis, stark geerdet durch ein feines Slidegitarrenspiel, intoniert durch eine Kreuzung aus Pete Townshend und Peter Gabriel. Es folgt ein Hybrid aus Blind Faith & Cream. Danach wird es herrlich perkussiv, Maggie Bell röhrt altersweise ins Mikro, die Orgel schwurbelt und der Professor swingt. Es folgt der einzige Totalausfall des Albums, ein gähnend langweiliges, traniges Instrumentalstück, leider mit der längsten Spieldauer bedacht.
Dann ist Blues-Time. British Blues(Rock) wohlgemerkt. Hier demonstriert der Professor, warum nur Briten das Erbe des afroamerikanischen Blues in einen sogenannten (British)Bluesboom transferieren konnten, der die Entwicklung der Rockmusik nicht unwesentlich beeinflusste (Hendrix ist ein anderes Thema!).
Speziell im Slowblues "Waiting For The Day" zeigt Clempson, begleitet von wabernden Orgelklängen, seine ganze akademische Klasse, die ihn auch dazu befähigt, das letztlich arg limitierte Spannungsfeld des Blues locker verlassen zu können - straight ahead in den (moderaten) Jazzrock von "Leopold's Great Escape", ein weiteres Instrumental, diesmal aber mit Groove-Faktor.
Als Fast-Rentner darf gerne Bilanz gezogen werden - und so wird das alte Schlachtross "I Don't No Doctor" in den Ring geworfen. Aber nicht einfach so, sondern als Funk-Groover mit der stimmlichen Unterstützung von Maggie Bell & Chris (ich und Rente - Pah!) Farlowe.
Es folgt ein weiteres Jazzrock-Schmankerl für Warmduscher, inklusive irgendwelcher Mini-Moog Spielereien.
Abschließend werden wir von einer Kreuzung aus Traffic, Mike & Mechanics, mittlerer Winwood und Clapton, wie ich ihn persönlich gerne heute hören würde, verabschiedet.

Insgesamt bekommen wir hier, meiner Meinung nach, definitiv gut abgehangenen Classic Rock mit Blueskante und Jazz-Spritzerchen, der natürlich nix mehr aus den Angeln hebt, aber einfach verdammt viel Spaß macht.
Hier sind absolute Könner am Werk, die sich und der Welt nichts mehr beweisen müssen.
Und ja, ein großer Songwriter war der Professor nie und wird er auch nicht mehr werden. Aber trotzdem ist es schön, hier insgesamt 9 Originale hören zu können, teilweise übrigens von Pete Brown getextet, der bekanntlich schon für Cream aktiv war.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.10.2013 17:20:44 GMT+02:00
Heikemaus meint:
Schade, ich hätte jetzt gerne noch erfahren, wer denn da die Orgel bedient: Etwa der Herr Greenslade? Ach ja, und in "I don't need no doctor" verdient unbedingt noch die Teilhabe von Steve Marriott Erwähnung, der das Ding ja mit Humble Pie zu einem legendären Live-Höhpunkt entwickelt hatte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2013 09:13:32 GMT+02:00
mulehead-olli meint:
Die Tasten werden von Adrian Askew bedient, der u.a. schon mit/bei Joe Cocker, Atlantis, Lake, RUDOLF ROCK & DIE SCHOCKER und der Hamburg Blues Band spielte. Bei letzterer war auch Clem Clempson zuletzt aktiv.

"I Don't Need No Doctor" ist 1966 von Ray Charles erstmals in den Ring geworfen worden, seitdem gibt es unzählige Cover-Versionen.
Die auf dieser rezensierten Platte enthaltene unterscheidet sich recht deutlich von denen aus der Humble Pie Zeit, was in meinen Ohren auch Sinn macht, werden hier doch etwas andere Facetten des tollen Songs ausgelotet.

Rock on,
Olli
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