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Kundenrezension

18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gekauft wegen des Bildschirms – Zurückgegeben wegen des Bildschirms, 7. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lenovo Yoga 2 Pro-13 33,8 cm (13,3 Zoll QHD+ IPS) Convertible Ultrabook (Intel Core i7 4500U, 3,0GHz, 8GB RAM, 512GB SSD, Intel HD Graphics 4400, Touchscreen, Win 8.1) clementine orange (Personal Computers)
Für den Urlaub, um schnell die großen Fotos meiner Nikon D800 betrachten zu können und zu archivieren und für meine Praxis als Betrachter für digitale Röntgenbilder, habe ich mir das Yoga 2 pro Ultrabook in Orange gekauft. Daneben möchte ich gerne Filme meines häuslichen Medienservers via DLNA abspielen können. Laut Beschreibung ist eine einfache Kopplung mit Smartphones möglich. Das „i“-Tüpfelchen sollte dann die Möglichkeit sein, den Bildschirminhalt via WiDi auf das TV Gerät etc. drahtlos streamen zu können.
Als Vergleich kann ich hier neben meinen Desktopcomputern auf ein Medion Akoya 1210 Netbook und ein Thinkpad W520 in Vollausstattung zurückgreifen. Als Vergleichstablett dient ein älteres Medion Android Tablett.
Ich könnte die Erfahrungen in einem Satz zusammenfassen: Der "NSU Ro 80“ unter den Computern.

Beginnen wir mit den Äußerlichkeiten der Hardware.
Das Orange entpuppt sich als ein angenehmer Kupferton, der meiner Frau und den weiblichen Angestellten sofort zusagte. Die Oberflächen sind satiniert und leicht gummiert. Als Schnittstellen gibt es einen USB3, einen USB2, einen Micro HDMI Port und einen Kopfhöreranschluss. Ein SD Kartenleser ist auch vorhanden. Wlan gibt es leider nur in 2,4Ghz, kabelgebundenes Lan gar nicht. Die Tastatur ist bei Bedarf hintergrundbeleuchtet. Sie hat einen angenehmen, wenn auch kurzhubigen Anschlag. Das Display kann komplett umgeklappt werden und ist auch in den Zwischenpositionen zu nutzen. Ist der Monitor um mehr als 180° gedreht, schaltet sich die Tastatur aus. Die beiden Lautsprecher erzeugen einen, für ein Notebook, guten Ton. Die Kamera hat ein recht gutes Bild. Das Touchpad sieht bereits nach vier Stunden aus, als wenn es bereits mehrere Jahre in Gebrauch wäre. Der Bildlauf via Touchpad geht in die gegengesetzte Richtung aller anderen mir bekannten Touchpads und ist gewöhnungsbedürftig (um das Bild nach unten zu scrollen muss man nach oben schieben, anstatt nach unten).
Das Display ist dank der hohen Auflösung sehr schön und auch blickwinkelstabil. Im Tablettmodus dreht sich die Bildschirmausrichtung automatisch. Dies kann man bei Bedarf abschalten.
Leider kommt im Tablettmodus ein ganz großes Manko des Displays besonders zum Tragen: Es spiegelt gottserbärmlich! Damit scheidet, ohne eine matte Displayschutzfolie schon mal ein wichtiges Arbeitsfeld, das Betrachten von Röntgenbildern unter Behandlungsleuchten in meiner Praxis aus.
Das zweite Manko, daß sich nicht mit einer Hilfsfolie beheben lässt, und die nicht dem Ultrabook, sondern der Software zuzuordnen ist, ergibt sich aus der Unfähigkeit vieler Programme, die Auflösung ihrer Dialoge anzupassen. Als Beispiel sei hier nur der vorinstallierte „Power Director 10“ genannt. Die Dialoge dort sind so klein, daß nicht einmal meine Auszubildende ohne Lupe in der Lage ist, sie zu lesen. Und dort eine Schaltfläche zu treffen ist ein Glücksspiel. Andere Programme zeigen zwar eine vernünftig große Schrift an, allerdings nicht mehr die kompletten Dialoge, weil sie mit dem Vergrößerungsfaktor scheinbar nicht klar kommen.
Wobei wir dann beim allergrößten Problem des Gerätes sind: Die Software hinkt der Hardware weit hinterher.

Zur Metro Oberfläche kann man stehen, wie man will. Im Tablettmodus hätte sie sicher ihren Sinn, wenn man erstmal die ganzen Bloatwarekacheln entfernt hat. Leider bringt dieser nicht viel, wenn man die darunter stehenden Programme aufruft und dann bemerken muss, daß sich z.B. die Bildschirmtastatur nicht automatisch bei Eingabefeldern öffnet. Und man probiere mal, mit dieser Tastatur ein Datum einzugeben. Im Buchstabenmodus gibt es zwar einen“.“ aber keine Zahlen, im Zahlenmodus fehlt dafür dann der „.“. Man muss also ständig umschalten (Man kann auch alle Tasten anzeigen lassen, dann sind diese aber sehr klein). Dazu kommt noch das winzige Feld am unteren Rand um die Tastatur überhaupt aufzurufen, daß gerne mal verfehlt wird.
Ein Versuch den Yoga Phone Compagnion mit meinem Galaxy S4 zu verbinden ist eine einzige Enttäuschung. Dieses Programm soll es ermöglichen, das Smartphone mit dem Rechner zu koppeln und so die Kontakte auslesen zu können, Medien abzugleichen und SMS schreiben zu können. Leider gelang lediglich einmal bei ca. 50 Versuchen ein Connect mit dem Smartphone. Wie ich in diversen Foren lesen konnte, ist dies nicht nur bei mir so.
Also mal das versprochene Projizieren auf das TV Gerät probiert. Gelingen sollte dies via einem XBMC Server. Dieser wird gefunden, aber als nicht zertifiziert deklariert. Lt. einem Hinweis von Microsoft ist dies eine Eigenart von Win 8.1 und soll demnächst behoben werden. Bis dahin hilft ein Patch der Registry. Bringt aber leider nichts, da Intel seinerseits, die Funktion in Win 8.1 schlicht abgeschaltet hat. Bildschirmspiegelung via WiDi und DLNA, wie sie in älteren Windows Versionen möglich waren sind nicht mehr möglich. Bliebe noch die Möglichkeit via Kontextmenü und „Play to“ an einen DLNA Renderer zu streamen. Aber auch dies scheitert, weil Windows die Möglichkeit MKV Dateien abzuspielen hardcodiert schlicht ausgeschlossen hat. (Nachtrag: Nach Installation eines Codec Paketes kann zumindest der MediaPlayer MKV abspielen, die Kachelapp „Video“ immer noch nicht). Da nützt es auch nichts, wenn man diese z.B. mit dem VLC abspielen kann. Dies geht eben nur lokal. Dank dem guten Bildschirm aber wunderschön, zumindest wenn keine Lichter im Raum leuchten.
Leider gibt es dieses Streaming Problem auch andersherum. Wenn ich z.B. eine Datei via Server, oder Smartphone auf dem Laptop abspielen lassen möchte (Laptop als DLNA Renderer), geht dies auch nur mit wenigen Formaten, nicht aber mit aktuellen.
Was weiterhin nervt, ist der Zwang sich ein Microsoft Konto einrichten zu müssen, wenn man ernsthaft die Metro Oberfläche nutzen möchte. Es geht zwar auch ohne, aber dann kann man z.B. nicht Skype via Kachel nutzen.

Meine Prämissen für die Nutzung habe ich oben schon dargelegt. Wie schlägt sich das Yoga 2 nun gegen die Konkurrenten?

Netbook gegen Yoga 2:
Eigentlich ein echt unfairer Test sollte man denken. Ist das Netbook doch schon einige Jahre alt und hat einen 10“ Monitor mit deutlich geringerer Auflösung. Das Gewicht ist in Verbindung mit meinem 6000mAh Akku gleich, die Laufzeit auch. Auf dem Netbook läuft ein Windows XP.
Dank des entspiegelten Bildschirms ist das Display aber gut ablesbar, kann aber die Bilder und Videos nicht so gut bringen. Einige Anwendungen müssen laufend wegen der geringen Auflösung gescrollt werden. Der Rechner an sich ist sehr lahm. Dafür läuft dort aber praktisch jede Software. Tablettmodus ist natürlich nicht vorhanden. Dafür gibt es einen richtigen Lan Port.
Mit etwas Geduld also gar nicht so schlecht. Für den Urlaub brauchbar.

Yoga 2 gegen Thinkpad W520
Hier ist die „Schwubzidität“ natürlich mehr als vergleichbar. Der sehr gute und entspiegelte Monitor hat zwar nur 1920x1080 Auflösung, aber nicht die Probleme mit den viel zu kleinen Dialogen. Unter Lampen und Sonne ist er zudem ohne Probleme zu nutzen. Der i7-2760QM Prozessor ist zwar zwei Generationen älter, aber gefühlt mit seinen 4 anstatt 2 Kernen des Yoga mindestens genauso flott. Die Akkulaufzeit beträgt ca 50% des Yoga. Festplattenzugriffe sind dank auch dort verbauter SSD nicht langsamer. Das booten dauert länger. Tablettmodus gibt es nicht. Alle Streamingvarianten laufen. WiDi dank Windows 7 auch. Außerdem gibt es 5 Ghz Wlan und einen Lan Anschluß.
Im Vergleich ist der Thinkpad somit in allen Bereichen, die man beim Arbeiten braucht, besser nur ist er leider wesentlich schwerer.

Yoga 2 gegen Android Tablett:
Hier kann ich fairerweise nur den Tablettmodus vergleichen. Das zwei Jahre alte Tablett ist etwas träger. Auch hier gibt es einen spiegelnden Bildschirm, der durch eine Folie verbessert wurde. Streaming geht, dank BubbleUpnp in jede Richtung hervorragend. Im Vergleich zum Tablettmodus des Yoga 2 ist die Bedienung konsistenter. Man merkt, daß Android für diesen Modus entwickelt wurde, während die Metro Oberfläche an seine Grenzen trifft, wenn man "normale" Programme und nicht nur die Kachelminianwendungen nutzt. Dazu kommt, daß es viele Anwendungen wie z.B. mein c't Abonnement, nicht für Windows Rechner gibt. Das Yoga Ultrabook und seine Software sind eben doch kein Tablett, sondern können dies nur notdürftig simulieren. Das Tablett wiegt zudem ungefähr ein Drittel des Yoga 2. Nachteilig ist natürlich beim Tablett die etwas umständliche Handhabung von Datenträgern.

Fazit: Wie seinerzeit der Ro 80 als Auto ist auch dieses Ultrabook als Rechner seiner Zeit weit vorraus. Und wie auch er geht er wegen diverser kleiner Mängel unter.
Technisch gibt es momentan sicher nicht viel Vergleichbares. Viele Programme sind aber wegen der viel zu kleinen Schrift schlicht nicht mehr zu gebrauchen. Der Gebrauchswert im Arbeitsleben leidet unter dem stark spiegelndem Display. Nicht ohne Grund haben Businessgeräte, in deren Preisklasse das Yoga 2 sich befindet, in der Regel entspiegelte Monitore. Man muss auch mal unter einer Lampe oder vor einem Fenster arbeiten können.
Von der Geschwindigkeit gibt es nichts zu bemängeln. Die Ausstattung mit Schnittstellen ist sehr dürftig. Ein zeitgemäßes Wlan und eine Lan Buchse sollte man schon erwarten können. Beides ist nicht vorhanden.
Die Software ist grottig bis unbrauchbar. Im Verband haben Intel und Microsoft es außerdem geschafft, das Ultrabook als Multimediagerät in die hinterste Ecke zu stellen.
Als Tablett ist es nicht wirklich nutzbar, als klassisches Notebook eigentlich wegen der Darstellungsprobleme auch nicht.
Die obigen Vergleiche zeigen, daß es mit wesentlich günstigeren Geräten wie dem Netbook und dem Tablett möglich ist in den jeweiligen Diziplinen zu punkten. Gegen den etwa gleich teuren Business Laptop W520 bekommt das Yoga kein Bein an Land.

Ich hatte das Yoga 2 wegen des Displays geordert. Aber genau wegen der vielen Probleme mit diesem Display in Verbindung mit der ungenügenden Software wird es wohl wieder zurückgehen.
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