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Kundenrezension

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolutes Lesevergnügen in einer bedrohlichen Welt, 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger der Nacht (Jugendliteratur ab 12 Jahre) (Gebundene Ausgabe)
Zitat:
„Obwohl ich körperlich fast identisch mit ihnen erscheine, lauern unter der brüchigen, täuschenden Fassade der Ähnlichkeit verheerende und grundlegende Unterschiede.“
(S.25)

„Wenn man sein Leben lang versucht, etwas nicht zu sein, hasst man dieses Etwas irgendwann.“
(S.31)

„Ich ließ meine Kleider bis auf die Haut durchweichen und spürte, wie die feuchte Kälte über meine Brust kroch, in meine Haut biss und mein Herz einfror.“
(S.60)

Inhalt:
Sein Name ist Gene. Doch diesen Namen hat er schon lange nicht mehr gehört. Mehr noch, sein Name hat keine Bedeutung mehr.

Niemand darf entdecken, dass Gene anders ist. Er ist ein Mensch, oder besser gesagt ein Hepra, wie man diese Gattung nun nennt. Entdeckung bedeutet seinen Tod. Jedes noch so kleine Detail könnte ihn verraten. Ständig muss er auf der Hut sein!

Eine neue Hepra-Jagd wird ausgerufen. Alle sind begierig auf das frische Fleisch und das viele Blut. Denn Hepras sind selten geworden.

Aber dann passiert, was Gene nie gewollt hatte. Das Los fällt auf ihn. Und nun ist er einer der Jäger! Von da an beginnt für ihn die schwerste Zeit seines Lebens. Seine Tarnung wird immer brüchiger, es ist nur eine Frage Zeit, wann man ihm auf die Schliche kommt. Die Ereignisse überschlagen sich und Gene gerät in einen Strudel aus Angst, Verzweiflung und Hoffnung. Überraschungen und Erkenntnisse bleiben nicht aus. Doch die Gefahr für ihn wächst mit jeder weiteren Stunde an!

Meinung:
Bei „Die Jäger der Nacht“ handelt es sich um ein Buch, das nicht großartig beworben und promotet wurde. Nachdem ich die Geschichte nun kenne, finde ich es sehr schade, dass man dem Buch keine größere Aufmerksamkeit gegönnt hat. Dazu aber nachfolgend mehr. Auf jeden Fall bin ich sehr froh, dass das Buch durch die Aufmerksamkeit mir nahestehender Menschen den Weg zu mir gefunden hat und ich diese Geschichte genießen durfte.

Andrew Fukuda warf mich gleich von Beginn an förmlich in seine Handlung hinein. Für ein langes Kennenlernen blieb mir keine Zeit, die Rahmenbedingungen standen fest und wurden von mir akzeptiert.

Der Protagonist, wie ich später erfuhr ist sein Name Gene, ließ mich die erschaffene Welt direkt an seiner Seite erleben. Ich spürte seine Ängste, wurde in seine Überlegungen und Pläne einbezogen. Die Angst vor Entdeckung in dieser gefährlichen Gesellschaft färbte förmlich auf mich ab. Es dauerte nicht lange und ich war in dieser so vorstellbaren Welt gefangen und konnte mich einem enormen Lesesog nicht mehr entziehen.

Herr Fukuda verschwendet nicht viele Worte für die Beschreibung seiner Welt. Mit wenig Schnörkeln und Umschreibungen gelang es ihm aber dafür umso beeindruckender, diese plastisch und realistisch vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen. Dabei störte auch nicht, dass der Grund für die Entwicklung selbst im Verborgenen blieb. Das Augenmerk legte der Autor auf das Hier und Jetzt. Das allerdings mit allen Konsequenzen. Und genau das ist auch einer der Gründe, weshalb diese Geschichte so reizvoll auf mich wirkte.

Szenen wurden eindrucksvoll durch den Autor dargestellt, ohne das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren. Der Schreibstil ist gut zu lesen und dabei einfach gehalten worden. Umso erwähnenswerter ist jedoch die Tatsache, dass mich bei so mancher hervorragend eingebauten Schilderung oftmals ein wahrer Tsunami an Gefühlen überrollt hat.

Andrew Fukuda lässt die Geschichte in Ich-Perspektive von Gene in Gegenwartsform erzählen, wobei er auch nicht auf wörtliche Rede verzichtet hat. Hierdurch wurde ich ein fester Teil der Geschichte, war wie ein Schatten an der Seite des Protagonisten, um mich allen Gefahren zu stellen, die wir gemeinsam meistern sollten.

Gene war mir von Beginn an sympathisch. Seine Handlungen waren für mich allein schon aufgrund der Umstände seines Lebens nachvollziehbar. Gefühle darf er nicht zeigen. Sie könnten ihn verraten. Zug um Zug verriet er mir mehr von seinen geheimsten Gedanken und Erinnerungen und gewann damit für mich permanent an Tiefe.
Das, was für alle anderen das große Los bedeutet hätte, die Hepra-Jagd, wirft ihn in das Rampenlicht, in das er nie wollte. Allein schon deshalb nicht, weil er entdeckt werden könnte. Alles wäre umsonst gewesen! Diese Situation treibt ihn an die Grenzen des Möglichen. Eine Chance zu überleben scheint es nicht zu geben…

Das Mädchen, dem Gene in Gedanken den Namen Ashley June gegeben hat, erscheint anfangs unerreichbar. Schnell begriff ich, dass bei aller Schönheit und Anmut eine große Gefahr von ihr ausgehen könnte. Doch wer steckt tatsächlich hinter dieser Maske aus Beliebtheit und Selbstbewusstsein?
Ashley June ist zielstrebig und selbstsicher. Zumindest vermittelt sie diesen Eindruck auf Gene. Welches Geheimnis jedoch umgibt Ashley June? Lasst euch überraschen!

Wenn man etwas tiefer blickt, fällt einem natürlich schon das Eine oder Andere auf, das man an der Geschichte eventuell bemängeln könnte. Aus meiner Sicht waren dies jedoch Kleinigkeiten, deren Erwähnung sich gar nicht erst lohnt. Insofern habe ich mich davon auch nicht stören lassen und habe den gesteckten Rahmen ganz einfach akzeptiert.

Die Geschichte wurde durch den Autor permanent spannend gehalten, wobei immer wieder kurze Spannungsspitzen eingebaut wurden, die das Gesamtwerk abrunden. Zum Ende hin wird diese Spannung schier übermächtig, so dass mich nichts und niemand von den Seiten trennen konnte. Natürlich hat es der Autor nicht versäumt, mir trotz eines zufriedenen Gefühls einen Cliffhanger sogar gleich in zweierlei Hinsicht zu präsentieren. Jetzt bin ich umso gespannter auf den Fortsetzungsband, auf den ich nun sehr neugierig warte!

Insgesamt hat mir „Die Jäger der Nacht“ überraschend gut gefallen. Im Angesicht der allgemeinen dystopischen Schwemme bin ich immer wieder einigermaßen verblüfft, doch auf ein Juwel zu stoßen. Mit einem solchen Juwel hatte ich es hier auf jeden Fall zu tun.

Urteil:
„Die Jäger der Nacht“ war ein Lesevergnügen der besonderen Art mit dem ich schöne Lesestunden verbringen durfte. Meine Erlebnisse in dieser bedrohlichen Welt belohne ich deshalb mit 5 Büchern.

Für alle Fans erschreckend realistisch dargestellter Welten, die sich deren Gefahren stellen und mit permanenter Angst vor Entdeckung leben können.

Die Serie:
1. Die Jäger der Nacht
2. Die Jäger des Lichts
(Erscheinungstermin 1. Februar)
3. Originaltitel: The Trap

©his-and-her-books.blogspot.de
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