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Kundenrezension

5 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überbewertet, schlecht recherchiert und gegen sämtliche Prinzipien, die ein harmonisches Zusammenleben ermöglichen., 11. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Vermächtnis: Was wir von traditionellen Gesellschaften lernen können (Gebundene Ausgabe)
Leute, kauft dieses Buch nicht! Es lohnt sich wirklich nicht. Ein erzkonservativer Schreiberling propagiert hier, wie toll und fortschrittlich unsere ach so tolle westliche Gesellschaft ist und tretet dabei die Lebensweise vieler anderer Menschen auf der Erde mit Füßen. Zu schreiben, Indigene Völker seien lebende Fossilien, die das selbe Leben wie unsere Vorfahren von vor 10.000 Jahren schreiben, grenzt an Ignoranz, Selbstverliebtheit und Unverschämtheit. Den Vogel schießt der Autor aber mit seiner Überzeugung ab, dass indigene Völker viel wilder seien und mehr Krieg führen als "wir". Auf den kommenden Seiten erläutert er, dass kleinere Kulturen zum Scheitern verurteilt seien und nur größere, mächtigere "Kulturen" strukturiert genug seien, um solche Konflikte komplett zu vermeiden. So, so, Herr Diamond, wer hat hier denn dafür gesorgt, dass die Menschen in Afrika, Asien und Australien in menschenunwürdigen Verhältnissen leben und massakriert und schamlos ausgebeutet worden sind? Wer hat das Ideal heraufbeschworen, dass nur die weiße Rasse, die von Gott heraufbeschworen wurde, über die Erde herrschen soll und mit diesem "Manifest Destiny" Millionen von Menschen auf dem Gewissen hat? Und wer hat durch eingeschleppte Krankheiten dafür gesorgt, dass kleinere Völker auf Inseln, o.ä. fast ausgerottet worden wären (oder schon sind)? Die Zo'é aus Brasilien? Die Yali aus Neugineau? Die Pygmäen aus Kamerun? Ha, das ist der mit Abstand schlechteste Witz, den ich seit Beginn des neuen Jahrtausends gehört habe. Und Sie sagen, dass all diese Menschen gewalttätig und gefährlich und vornherein zum Scheitern verurteilt sind? Und nur Ihre eigene bescheuerte Rasse und Zivilisation zählt, oder was? Haben Sie in der Schule nicht aufgepasst, oder warum glauben Sie immer noch, dass der American Way of Life so toll ist? Haben Sie überhaupt etwas verstanden, was Sie je gelesen oder geschrieben haben? Und ist es nicht so, dass Sie Menschen aus anderen Kulturkreisen am liebsten mit einem Fußtritt heraus befördert hätten?

Es ist echt unglaublich, wie rückständig und konservativ, aber gleichzeitig auch renommiert und erfolgreich ein Schriftsteller in unserer heutigen Zeit sein kann. Das, was Jared Diamond hier betreibt, ist Propaganda auf fiesestem Niveau und nichts anderes als das. Mit dem Blödsinn, den er hier verzapft, sorgt er dafür, dass die Menschheit sich ein paar Jahrhunderte zurück bewegt und nicht, wie es sein sollte, zu einer akzeptablen Harmonie untereinander findet.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.02.2013, 13:21:11 GMT+1
Dion meint:
Wenn Sie z.B. Kapitel 16 von "Der dritte Schimpanse" gelesen hätten, dann wüssten Sie dass Diamond den Völkermord der Europäer an vielen indigenen Völkern keineswegs leugnet und auch ausführlich anprangert. Es ist nur nicht so einfach dass "Naturvölker" automatisch friedliebende "Edle Wilde" sind, die noch nicht von der Zivilisation verdorben wurden. Diese Völker haben sich auch schon gegenseitig abgeschlachtet bevor sie später von den Europäern abgeschlachtet wurden, aber natürlich kann Ersteres nicht für die Rechtfertigung von Letzterem dienen.
Die simple Behauptung dass Menschen, die als "Jäger und Sammler" leben, untereinander gewalttätiger sind als Menschen die in Staaten leben, ist noch nicht konservativ oder rückständig. Sie kann wahr oder falsch sein und die beste Möglichkeit das heraus zu finden liegt darin gründliche Studien durchzuführen und sich nicht von den grade vorherrschenden ideologischen Vorurteilen leiten zu lassen. Wenn Sie mit den Ergebnissen solcher Studien, wie z.B. der von Napoleon Chagnon, nicht übereinstimmen, dann sollte Ihre Kritik an den Methoden oder der Interpretation der Daten ansetzen und nicht daran wozu diese Ergebnisse politisch instrumentalisiert werden könnten.
Im übrigen glaubt Diamond mit Sicherheit nicht an die Überlegenheit einer "weißen Rasse", die von Gott auserkoren wurde die Welt zu beherrschen. In anderen Büchern wie "Arm und Reich" liefert er grade eine explizit nicht-rassistische Erklärung dafür,warum indigene Völker Amerikas,Afrikas oder Australiens von den technisch fortschrittlicheren Europäern unterworfen und unterdrückt wurden und nicht umgekehrt. Diamond als Verfechter des Imperialismus oder Rassismus zu bezeichnen kommt mir daher ziemlich absurd vor.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2014, 22:14:49 GMT+2
KillingTime meint:
Das sehe ich ähnlich. Ich halte manche von Diamonds Positionen für angreifbar, wobei die Ethnologie als Wissenschaft generell viele methodische Probleme hat. Wichtig ist aber - und das wird gleich im einleitenden Kapitel dargestellt - dass Diamond keine "Wir gegen sie"-Sichtweise pflegt. Er postuliert, dass sich alle menschlichen Gesellschaften und Staaten aus kleinen indigenen Gruppen entwickelt haben, wie jene, die er erforschte.
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Ort: Mainz, Rheinland-Pfalz

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