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Kundenrezension

TOP 500 REZENSENTam 11. November 2011
AVA haben ein grundlegendes Problem - aber auch nur was das Marketing betrifft. Als zweite Band von Blinks 182 Tom DeLonge haben sie für den typischen Manager einer Plattenfirma einfach keine richtige Zielgruppe, egal wie man das Blatt dreht und wendet. Wer Blink 182 nie mochte, und da soll es ja so einige geben, wird sich AVA erst recht nicht anhören. Andererseits, viele der Blink 182 Fans hegen eine gewisse Verachtung weil AVA von Anfang an eine etwas glattere, atmosphärische Musik als Blink 182 entwarf. Diese Konstellation wäre alleine Grund genug gewesen, nach der ersten Platte AVA als Projekt wieder an Seite zu legen. Aber Tom DeLonge zieht durch, es scheint ihm eine Herzensangelegenheit zu sein und so gibt bereits kurz nach der Blink 182 Re-Union auch schon wieder die nächste Platte von AVA, ohne grosser Marketingtamtam, ohne Major Plattendeal im Rücken und den notwendige Support durch die Medien.

Und Love II ist wieder grossartig geworden, genau wie die ersten drei Alben. Wir haben es hier natürlich nicht mehr mit dem lustigen poppigen Punk aus den Anfangstagen zu tun, AVA ist eher so etwas wie der grosse Bruder von Blink 182, verspielter, atmoshärischer, aber immer absolut eingängig. Keine Musik für die wüste Party, eher für den Tag danach oder für die lange Autofahrt nach der Party. Auf der einen Seite sehr spacig mit vielen Keyboards, auf der anderen Seite rockig. Keine Ahnung, wie man diese Musikrichtung am besten nennen soll. Tom hatte mal gesagt, ihm schwebt eine Mischung aus U2, Radiohead und Pink Floyd vor. Und so albern diese Aufzählung auf den ersten Blick auch ist, sie macht Sinn. Love I gibt es schon als download seit fast zwei Jahren. Wer also nur die neuen Songs haben will, und nicht das ganze Paket ist mit der MP3 hier bestens bedient.

SATURDAY LOVE's Intro klingt mir schon seit Monaten in den Ohren, da es als Teaser für den Film verwendet wurde. Dann setzen die Gitarren ein, ein sehr schöner Opener, ganz im Sinne von 'Where the streets have no name'.

SURRENDER und ANXIETY sind die beiden Singles des Albums, sehr eingänglich, Ohrwürmer die sofort hängen bleiben. Die Texte sind vielleicht etwas zu simple. Der Gedanke kommt mir immer wieder schon seit dem ersten Album. Andererseits, vielleicht muss genial ja nicht immer gleich kompliziert sein.

MY HEROINE (IT'S NOT OVER) nimmt den Fuss etwas vom Gaspedal, ein Midtempo Song, wieder mit einem wunderbaren Refrain.

MOON AS MY WITNESS beginnt sehr langsam, bevor er förmlich explodiert. Die vielleicht beste gesangliche Leistung von Tom seit längerer Zeit.

DRY YOUR EYES. Erinnert von der Melodie etwas an 'Everythings Magic' vom zweiten Album. Die kleine Selbstreferenz schadet dem Song aber nicht wirklich, er hat eine wunderbare Dynamik.

THE REVELATOR ist einfach nur grossartig. Knackiges basslastiges Intro und entzückige Bridge und wieder natürlich ein wunderbarer Refrain.

ONE LAST THING. Kurz, knackig, gut.

INERTIA. Donnerde Drums treiben den Song voran, die Keyboard Sounds sind etwas schmutzig und an der Gitarre liefert Tom einige innovative Sounds ab. Hoffentlich kein einmaliger Ausreisser sondern die nächste Stufe des AVA Sounds.

BEHOLD A PALE HORSE. Ein etwas langsamerer Song, zum durchatmen. Nicht wirklich schlecht, aber zwischen zwei Highlights verpackt.

ALL THAT WE ARE ist das letzte Highlight und der krönende Abschluss des Albums. Hier wird auch zum ersten mal das Pink Floyd Versprechen eingelöst ;-), der Song und damit das Album enden in einem herrlichen zweiminütigen Solo.

Ich spare mir alle Vergleiche mit Blink 182 (die ich auch sehr schätze), es gibt sicher wieder viele kritische Stimmen zu diesem Album und man kann es sicherlich zu Tode analysieren auf der Suche nach Selbstzitaten, Zitaten anderer Bands und simplen Lyrics. In meinen Ohren wird das dem Album und AVA an sich aber nicht gerecht. Denn AVA schafft zumindest bei mir etwas sehr simples, die Musik ist einfach ansprechend und hinterlässt einen froher als vorher, keine Ahnung woher das kommt und wieso das so ist, irgendwie findet sie bei mir einen direkten Zugang zu was auch immer. Tom hat mal neben vielen etwas komplizierteren Statements ein sehr simples abgegeben und zwar dass er mit AVA Musik machen möchte, die einen dazu bringt die Hände in die Luft zu strecken. Genau das ist es ...
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