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Kundenrezension

am 2. Januar 2001
Ich habe "Pride and Prejudice" das erste Mal in der Oberstufe gelesen, Englischleistungskurs. Mir hat der Roman schon damals gut gefallen, vor allem die Charaktere waren außergewöhnlich gut gezeichnet. Die fünf Töchter der Bennets sind sehr unterschiedlich. Jane- sanfte Familienschönheit, die von allen nur das Beste denkt, Liz- intelligent, selbstbewußt und das Lieblingskind ihres Vaters, Mary- unattraktiv und ein Bücherwurm, Kitty- hübsch und immer sich beklagend, Lydia- männerverrückt, töricht genug um durchzubrennen(was zu Austens Zeit für eine Frau absolute Rufschädigung und Ausschluß von der guten Gesellschaft bedeuten konnte), das Lieblingskind von Mrs Bennett und dieser ungeheuer ähnlich.
Ich habe den Roman ein zweites Mal gelesen, als die Verfilmung im Fernsehen gezeigt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde noch viel klarer, wie genau Jane Austen die Gesellschaft ihrer Zeit beschrieben hat. Ich glaube, der Roman wird von einigen Rezensenten als langweilig angesehen, weil sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft in den letzten zweihundert Jahren stark verändert hat und das geschichtliche Hintergrundwissen fehlt. Sieht man den Roman jedoch im geschichtlichen Umfeld, so wird klar wie stark damals das Leben der Frau auf eine passende Heirat ausgerichtet war, da zur damaligen Zeit eine Frau ihren Besitz( so sie welchen hatte) nicht selbst verwalten durfte, der Ehemann alle Rechte über sie hatte, ihr eventuell gemeinsame Kinder fortnehmen konnte. Das Aussehen einer Frau war zu Anfang des 19. Jahrhunderts ihr Kapital. Mrs Bennett hat zwar miserable Umgangsformen, die sie ständig blamieren (was sie im Gegensatz zu Liz überhaupt nicht wahrnimmt), zugestehen muß man ihr jedoch, dass zur damaligen Zeit die Verheiratung von fünf unvermögenden Töchtern eine echte Herausforderung war. Beim Lesen stellt sich unwillkürlich die Frage wie es Jane und Liz geschafft haben, im Gegensatz zu den jüngeren Schwestern, soviel Taktgefühl und gesunden Menschenverstand zu entwickeln.
Mr Darcy ist ein typischer Vertreter der Upper-Class, vermögend und angesehen, mit unglaublichem Unverständnis für die Lebensrealität der Familien, die nicht zu seiner Klasse gehören. Die absolute Arroganz verkörpert jedoch seine Tante, Lady Catherine. Ich mußte damals eine Charakterisierung über sie schreiben und so schlecht ist noch nie eine literarische Figur bei mir weggekommen.
Pride and Prejudice zeigt ein unglaubliches Spektrum weiblichen Lebens, Klugheit aber auch Dummheit, Anpassung an gesellschaftliche Konventionen und Bestrebungen, speziell von Elizabeth, darüber hinaus zu wachsen.
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