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Kundenrezension

am 17. September 2012
Meine Frau und ich haben uns letztes Wochenende Die Tribute von Panem - The Hunger Games angesehen und ich muss sagen, ich halte diesen Film für moralisch äußerst fragwürdig und bedenklich. Haltet mich bitte nicht für kleinkariert oder einen Korinthenkacker. Das bin ich mit Sicherheit nicht. In meiner Filmsammlung befinden sich moralisch noch fragwürdigere Filme als The Hunger Games, diese sind allerdings auch zu Recht ab 18 freigegeben oder z. T. auch indiziert worden.

Was ich bei The Hunger Games als moralisch bedenklich empfinde ist, dass dieser als Jungend-Abenteuer verkaufte Film, mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren, nicht davor scheut zu zeigen, wie sich Kinder und Jugendliche gegenseitig töten und teilweise abschlachten. Nachdem die recht langwierige 1 Filmstunde endlich mal umgegangen ist und die Hunger Spiele beginnen, gibt es erst einmal ein Gemetzel unter den Teilnehmern, als es darum geht, Waffen und Vorräte zu erbeuten. Schon in dieser Eröffnungs-Szene der Hunger-Spiele wird recht schonungslos gezeigt, wie Kinder und Jugendliche aufeinander einstechen, Blut spritzt und zum Ende dieses Gemetzels wird das ganze Elend, mit zahleichen blutigen Kinderleichen auch noch mal gezeigt. Auch die Szene, in der Kato einem Jüngeren das Genick bricht und dieser dann tot zu Boden sackt, oder wie ein etwa 12jähriges farbiges Mädchen einen blutigen Speer aus ihrem Bauch zieht, sind nur weitere Beispiele für einen Film, der zwar fiktiv erscheinen will, allerdings sehr gewaltverherrlichend rüber kommt: Man darf und muss töten, um zu gewinnen. Auch beim Finale der Hunger-Spiele, wo Kato Peeta im Würgegriff hält und zu Katniss sagt: "Töte mich, dann sterben wir beide und Du gewinnst. Aber ich komme noch mal in den Genuss, jemanden getötet zu haben." trägt zum gewaltverherrlichenden Bild des Filmes bei. Na ja, Gladiatoren-Spiele mit Jugendlichen ist auf jeden Fall ein Thema, dass unbedingt noch verfilmt werden musste...

Was mich am meißten überrascht hat, ist die Altersfreigabe der FSK. Ich war bisher immer der Meinung, dass die FSK zum Selbstschutz für Kinder und Jugendlichen vor Filmen mit u. a. gewalttätigen oder pornografischen Inhalten da sein soll. Da stellt sich mir die Frage, wieso dieser Film eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten hat? Ich denke, dass hier eine Altersfreigabe ab 16 Jahren durchaus gerechtfertigt ist. Bis vor kurzem waren Filme in denen Kinder getötet wurden, bei der FSK noch ein No-Go" und wurden teilweise geschnitten oder indiziert. Ich kann mir diese, meiner Meinung nach, fragwürdige Altersfreigabe ab 12 Jahren nicht erklären. Vor allem, da wir auch in einer Zeit leben, in der weltweit die Gewalt unter Jugendlichen und an Schulen immer mehr zunimmt. Ich werde diese Frage und meine Bedenken auch mal direkt an die FSK stellen und mal gucken, ob ich hierzu eine plausible Erklärung bekomme. Wenn ich ein Kind/Kinder im Alter zwischen 12 - 16 Jahren hätte, würden ich sie The Hunger Games nicht gucken lassen. Ich werde auch dafür Sorge tragen, dass meine 11jährige Nichte diesen Film erst einmal nicht zu sehen bekommt. Außerdem kann ich allen Eltern nur ans Herz legen: Bevor Ihr Eure Kinder Die Tribute von Panem gucken lasst, seht Euch den Film erstmal alleine an und entscheidet dann.

Ich möchte aber an dieser Stelle auch noch erwähnen, dass mir der Film, auch wenn er eine 16er-Freigabe erhalten hätte, nicht sonderlich gefallen hat. Der Film hat mich einfach nicht mitgerissen. Der schleppende und sehr langwierig wirkende Beginn, die aufgesetzt wirkende Liebes-Geschichte zwischen Katniss und Peeta, bis zu den teilweise recht blassen und ausdruckslosen Schauspielern. Hier passt wirklich nicht viel zusammen. Ich hatte zu keiner Zeit des Films einen Bezug zu Katniss' Schicksal. Irgendwann stellte sich eine Art "S*****-egal-was-mir-ihr-passiert-Gefühl" ein. Einfach weil die Figuren im Film zu oberflächlich wirken.

Eine technische Bewertung der Blu Ray, die ich in meinen Film-Rezensionen immer abgebe, spare ich mir an dieser Stelle.
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