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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 30. November 2013
James Newton Howard hatte zum ersten "Hunger Games"-Film einen atmosphärischen und klanglich sehr dichten Score geschaffen, dazu einige tolle Themen. Doch er war kurzfristig für Danny Elfman eingesprungen, deshalb war seine Rückkehr im zweiten Teil "Catching Fire" zu Beginn nicht so sicher. Aber die Produzenten vertrauten anscheinend auf das musikalische Gespür von Howard (alles andere wäre auch dumm gewesen!) und lagen damit sehr richtig.
Zu James Newton Howard selbst muss ich hoffentlich nicht mehr viel sagen, Kenner der Filmmusik von heute werden mit Sicherheit viele tolle Werke mit seinem Namen in Verbindung bringen, er ist einer der flexibelsten Komponisten unserer Zeit, aber nun zu "Catching Fire":

Howard greift zwar die Themen seines Vorgängers auf, aber nur sehr dezent. So vernimmt man das wundervolle "Horn Of Plenty"-Thema nur einmal ganz kurz, während es im Film selbst in der ersten Hälfte, fast ausschließlich gespielt wird. Hier hätte ich mir vielleicht noch ein oder zwei Variationen dieses tollen Stückes gewünscht. Außerdem wird das Hauptmotiv von District 12 wieder aufgegriffen und etwas variiert, dazu das Liebesthema von Katniss und Peeta. Katniss selbst bekommt hier zudem ein neues Stück verpasst, sehr schön zu hören in "Katniss Is Chosen". Angeführt von der melancholischen Solostimme wirkt die Musik sehr gut und ist nicht nur einen dramatischer "Zwang" für den Zuschauer oder auch Hörer. Was ich damit meine? Na ja, wer Hans Zimmer kennt, wird auch wahrscheinlich "Gladiator" oder "Transformers - Revenge Of The Fallen" kennen. Tolle Scores, aber die Solostimmen von Lisa Gerrard und Lisbeth Scott sollen die Dramatik im Film (meiner Meinung nach) etwas zu aufgesetzt steigern, hier bei "Catching Fire" hat man nie das Gefühl, dass etwas künstlich drauf gesetzt wird. Wie die Charaktere im Film, fühlt sich auch die Musik sehr ehrlich und "realistisch" an, man könnte auch sagen, beängstigend oder dunkel.
Howard schuf hier einen sehr düsteren Score, der in der ersten Hälfte sehr bedrohlich und melancholisch klingt und dann in der zweiten Hälfte sehr actionreich wird. Apropos, in Sachen Action hat sich Howard deutlich verbessert, die schnelleren Stücke, wie "The Fog" und "Monkey Mutts" sind wirklich treibende Tracks und klingen noch dynamischer, als im Vorgänger. Besonders letzterer hat einen wirklich mitreißenden Schluss!

Beim ersten Hören war ich sehr enttäuscht von der CD! Doch schon beim zweiten Durchgang fiel mir die Kraft und die Stärke der Musik auf. Zugegeben, Howard erfindet hier nichts neu, aber wenn man sich den Score mit Aufmerksamkeit und einer guten Anlage anhört, dann wird man schnell wissen, was ich meine.
Einige Höhepunkte sind zum Beispiel das kleine, aber fast schon mystische Thema zu Beetee in "Theres Always A Flaw", der Anfang mit "Katniss", die eben genannten Actionstücke, das düstere "Peacekeepers" und besonders "The Tour", in dem auch die tragische Musik zu Rue aus Teil 1 gespielt wird.

Mit 75 Minuten bekommt man deutlich mehr Musik, als im Vorgänger, trotzdem hat man hier natürlich nicht den kompletten Score, obwohl ich sagen muss, dass bis auf die "Horn Of Plenty"-Stücke, eigentlich nichts Wichtiges fehlt. Empfehlen kann ich aber zudem noch den Soundtrack-Sampler mit "Atlas" von Coldplay und "Capitol Letters" von Patti Smith, aber auch der Rest ist sehr schön, obwohl nur Coldplay im Film selbst vorkommt.

Fazit: Diesen Score muss man sich mehrmals anhören, er hat wirklich Potential, was auch genutzt wird. Zudem ist er eine sehr tolle Fortsetzung zu seinem Vorgänger (in musikalischer Hinsicht), den Film sollte man aber am besten kennen, ansonsten wirkt die Musik wahrscheinlich nicht so gut...
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