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Kundenrezension

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mehr erwartet...., 9. Januar 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sterbenskalt: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
...hatte ich mir von diesem dritten Roman von Tana French. Die beiden ersten Romane der Autorin konnten mich mit spannenden Fällen, interessanten Charkteren und dem French-typischen mitreißenden Sprachstil restlos überzeugen. Daher habe ich dem Erscheinen von "Sterbenskalt" sehnlich entgegengefiebert - und wurde leider enttäuscht.
Ja, geschrieben ist der Roman wirklich gut. Inhaltlich hätte ich mir aber eindeutig mehr erwartet: Der Ermittler, der mit seiner Familie gebrochen hat und wegen eines Falles zu dieser zurückkehren muss, ist bei Weitem keine neue Idee. Aber darüber kann man hinwegsehen. Enttäuscht war ich dagegen von der Darstellung der einzelnen Charaktere: diese bleiben über weite Strecken hinweg farblos und warum der Protagonist nicht nur mit seinen Eltern, sondern auch mit der Mehrzahl seiner Geschwister gebrochen hat, ist absolut unverständlich.
Frank Mackey selbst ist durchweg unsympathisch - nicht nur wegen seines Verhaltens der Exfrau, seinen Geschwistern und Eltern (auch wenn dies z.T. verständlich ist) und stellenweise sogar der geliebten Tochter gegenüber, sondern insbesondere wegen seiner arroganten Überzeugung trotz alledem weit über seiner Familie zu stehen. Die Enthüllung gegen Ende des Buches, die diese Überzeugung Franks in Frage stellt, ist daher wirklich keine Überraschung. Wenig überraschend ist auch die Auflösung des eigentlichen Falles. Bei genauem Lesen zeigt sich bereits bei der Vorstellung der Charaktere, wer der Mörder ist. Das Verhalten dieser Person im weiteren Verlauf des Buches erhärtet den Verdacht, auch wenn Frank selbst andere Personen verdächtigt und der Leser somit von der Spur abgelenkt werden soll. Und nicht nur das - auch das Motiv für die Tat wird bereits früh aus aus den Dialogen ersichtlich.
Positiv anzurechnen ist aber die Tatsache, dass French einen wirklich süffigen Erzählstil hat, so dass man auch dann gerne bei der Stange bleibt, wenn man schon weiß wie es weitergeht. Auch dass Frank trotz aller Probleme mit seiner Familie gegen Ende eine Art Verbundeheit zu seinen Wurzeln empfindet, ist ein interessanter Aspekt. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass diese innere Zerrissenheit weiter ausgeführt wird. War doch gerade der psychologische Aspekt das, was "Grabesgrün" und "Totengleich" ausgemacht hat.

Alles in allem ein ganz netter Kriminalroman, der aber leider wenig Überraschung bereithält.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.03.2011 14:57:05 GMT+01:00
Rote Socke meint:
Ich kann das nicht nachvollziehen. Francis hatte keinesfalls mit allen seinen Geschwistern gebrochen. Der Konflikt bestand eigentlich nur zwischen ihm und seinem Bruder Shay. Sein jüngerer Bruder und seine beiden Schwestern standen zwischen diesen beiden "Fronten". Dieses wurde auch ganz klar aufgelöst.
Frank unsympatisch?
Wieso?
Weil er zu seiner Überzeugung steht?
Wenn man von einer Sache überzeugt ist und diese zu seiner eigenen macht, tritt man zwangsläufig denen gegenüber, die diese Überzeugung nicht teilen, nicht immer als Sonnenscheinchen auf.
Wie würden Sie sich verhalten, wenn Sie aus einer Familie kämen, von der Sie sich losgelöst haben, weil Sie deren Lebensstil nicht wollen und dann Ihr geschiedener Exmann Ihr gemeinsames Kind ohne Ihr Wissen in genau diese Famile einführen lässt? Insgesamt kann ich Ihre Kritik nur hinsichtlich der Vorhersehbarrkeit der Lösung teilen. aber auch das nicht wirklich. Der Weg zum Showdown war durchaus spannend und lesenswert.

Veröffentlicht am 21.05.2012 11:07:45 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 21.05.2012 11:21:47 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 21.05.2012 11:24:23 GMT+02:00
Julux meint:
Passender könnte ich meine eigene Meinung nicht wiedergeben. Mir war auch schnell bewusst, wer der Mörder sein muss. Die Rolle des Ermittlers fand ich ebenfalls nicht sonderlich sympathisch und hätte mir ein anderes Ende für ihn gewünscht. Dennoch habe ich das Buch mit Faszination und Spannung gelesen.
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