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Kundenrezension

TOP 100 REZENSENTam 5. Januar 2014
Die Themen Behinderung und Rollstuhl sind ja seit Bestsellern wie "Ein ganzes halbes Jahr" sehr stark in der Öffentlichkeit präsent. Aber das vorliegende Buch ist doch etwas anders. Denn hier wird keine fiktive Geschichte erzählt, sondern eine wahre - nämlich die Lebensgeschichte des Autors.

Raul Aguayo-Krauthausen beschreibt seine Kindheit und Jugend und vor allem auch die Schwierigkeiten, mit denen er durch seine Glasknochenkrankheit Zeit seines Lebens zu kämpfen hat. Sehr offen schildert er die Konflikte und Enttäuschungen, die er dabei erlitten hat. Etwa als er in der Pubertät zu den "Kuschelpartys" nicht mehr eingeladen wurde, oder wie schwer es ist, als Rollstuhlfahrer ein Studium zu absolvieren. Obwohl das Buch also durchaus nachdenkliche Passagen hat, ist es doch auch recht humorvoll geschrieben. Das deutet ja schon der lustige Buchtitel an. Man sollte hierzu auch wissen, dass der Autor schon seit Jahren gern twittert, und seine Fähigkeit, Dinge originell und in wenigen Worten auf den Punkt zu bringen, auch dem Buch zu gute kommt.

Bliebe noch die Frage, warum bei meiner Bewertung ein Stern fehlt. Wie alle anderen Rezensenten finde auch ich den Autor sehr engagiert und ziehe den Hut vor seinen Leistungen. Gleichwohl heißt das für mich noch nicht, automatisch die Bestbewertung zu geben - denn ich beurteile als Rezensent ja das Buch. Manche Feststellung des Autors darin sehe ich etwas diffenzierter. Etwa, dass Deutschland bei der Inklusion fast noch ein Entwicklungsland wäre. Auch wenn es natürlich noch zu wenig ist, ist in Deutschland doch schon einiges passiert in Bezug auf Teilhabe - zumindest nach meiner persönlichen Meinung.

Noch ein Wort zum Vorwort. Das stammt ja von Roger Willemsen und klingt teilweise schon ein wenig pathetisch ("hat sich schon lange über seinen Rollstuhl erhoben") Ich weiß nicht, ob dies das Buch wirklich aufwertet. Oft ist es ja so, dass sich ein Verlag gern mit dem Vorwort eines Prominenten wie Herr Willemsen schmückt (was sich dann auch sicher nicht nachteilig auf den Verkauf auswirkt) Aber hier könnte es sogar umgekehrt sein, also dass von der Sympathie und Anerkennung die Herr Aguayo-Krauthausen erfährt, auch etwas auf den Vorwortschreiber abfällt. Ob Herr Willemsen dies beabsichtigt hatte, will ich natürlich nicht unterstellen...

Fazit: Ein lesenswertes Buch, weil es in sachlicher, aber doch unterhaltsamer Form auf die Probleme von Behinderten hinweist.
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