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Kundenrezension

am 21. August 2013
Am 10. Juni 2013 war es soweit. Ganz nebenbei und relativ unspektakulär wurde die neue Version des Macbook Air vorgestellt. Außerlich nicht bzw. kaum verändert soll es nun dank neuem Haswellprozessor einen ganzen Tag mit einer Akkuladung hinkommen. Zwölf Stunden werden versprochen. Zumindest bei der 13" Version.

Die Applefraktionen Pro und Contra schrien mal wieder lautstark: Kein Retinadisplay, optisch unverändert, keine Revolution, geringer getakteter Prozessor? Bitte was?

Die im Raum stehende Frage lautet somit: Welchen Mehrwert bietet mir das neue Macbook überhaupt und lohnt sich das Upgrade?

Da ich sowohl das 2012er als auch das 2013er testen konnte, bin ich der Meinung, mir als User ein Urteil erlauben zu dürfen.

Was mich im Vorfeld extrem geärgert hat, waren vermeintliche Tests bzw. "Fachseiten", die das neue MacBook ebenso vermeintlich getestet haben, dann aber doch nur die bereits bekannten Fakten anhand von technischen Specs und Pressefotos aneinanderreihten und im Grunde aus Nutzersicht gar nichts brachten.

Das kostete Zeit und verschwendete meine ebenso unnütz.

Daher bekommt ihr hier nun eine kleine Rezension ganz aus Usersicht:

Erwartungen

Nun, die WWDC hat die wesentlichen Neuerungen ja gezeigt:

- Haswell Prozessoren

- schnellere Grafik (Intel HD 5000)

- 12 bzw. 9 Std. Akkulaufzeit

Was habe ich also erwartet? Genau das! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und, wie wir Apple kennen, sind die Akkulaufzeiten in der Regel keine leeren Versprechungen.

Und ich kann vorweg nehmen: Sie wurden erfüllt!

Fakten

Verglichen wurde das 13" Macbook Air in der jeweiligen Basisausstattung. Dies dürfte die Konfiguration der meisten MBA-Besitzer sein.

Macbook 2012 = 1,8 Ghz Ivybridge i5, 128 GB SSD, 4 GB Arbeitsspeicher

Macbook 2013 = 1,3 Ghz Haswell i5, 128 GB SSD, 4 GB Arbeitsspeicher

Praxis

Äußerlich hat sich tatsächlich nicht viel getan. Lediglich das Mikrofon wurde verändert und besteht nun aus zwei "Löchern", wovon das eine das tatsächliche Mikrofon darstellt und das andere zur Reduzierung von Umgebungsgeräuschen dient. Dies klappt auch erstaunlich gut, obwohl das Gegenüber einen hier ein wenig dumpfer wahrnimmt.

Hat man das Macbook also in der Hand, bekommt man den Eindruck, exakt das gleiche Gerät zu haben wie zuvor. Dass muss aber im Fall Apple nicht schlecht sein, den Verarbeitung ist nach wie vor nahezu unerreicht gut.

Im täglichen Arbeiten lässt sich ein minimaler Geschwindigkeitszuwachs feststellen, ansonsten ist alles beim Alten. Aber: es ist auch gefühlt nicht langsamer, was definitiv für die Effizienz des 1,3 Ghz Haswell Prozessors spricht.

Das "Sofort-Da-Gefühl" ist vorher gewesen und es ist auch jetzt wieder da. Von daher brauchen wir über große Geschwindigkeitsdifferenzen der Prozessoren nicht mehr sprechen. Wer viel mit Video etc. arbeitet, greift eh zu den Pro Versionen. Das Gesamtsystem arbeitet flott. Punkt.

Die neuen SSD hängen nun statt am bisherigen SATA3 Anschluss am PCIe und arbeiten entsprechend flott, wenn große Datenpakete kopiert werden. Fällt aber im alltäglichen Arbeiten kaum auf und beeindruckt nur bei entsprechenden Benchmarktests. Von ca. 40% Leistungssteigerung ist da die Rede.

Der Bildschirm ist gut. Nicht sehr gut aber gut. Es ist kein Retinabildschirm aber es stört nicht, wenn man in normalem Abstand vor dem Macbook Air sitzt. Die Farben sind relativ kräftig und die Kontraste im Vergleich zum Vorgänger leicht verbessert. Das Macbook Air ist auf maximale Portabilität ausgelegt und so macht ein Retinadisplay in Verbindung mit der angepeilten Akkulaufzeit unter den momentanen technischen Möglichkeiten offenbar keinen Sinn.

Letzten Endes würde man vermutlich aber auch Gefahr laufen, den Pro Modellen von unten das Wasser abzugraben.

Wenn man nun den Akku vollgeladen hat, was in etwa anderhalb Stunden dauert, muss man wirklich zweimal hinsehen, wenn einem die Akkuanzeige plötzlich eine Restlaufzeit von schlappen 18 Stunden anzeigt. Natürlich sind das nur theoretische Werte aber der Eindruck ist dennoch enorm.

In der Praxis werden bei normalem Surfen in Summe tatsächlich zwischen 10-15 Stunden erreicht. Unter Volllast können es aber auch mal nur fünf Stunden sein. Aber welches Notebook bietet das zur Zeit?

Ein weiterer Vorteil ist, bedingt durch diese Tatsache, dass ich bei gleichem Notebookalter und Anwenderprofil auf Dauer erheblich weniger Ladezyklen auf dem Tacho habe, als bei dem Vorgänger. Macht sich z.B. beim Verkauf später gut.

Das Arbeiten mit dem Macbook ist ein Traum, aber das war beim Vorgänger nicht anders. Ich muss mir jetzt keine Gedanken im Alltag um Akkulaufzeiten machen und schon nach der nächsten Steckdose schielen und das lässt einen wirklich entspannt werden.

Eine dicke Extraerwähnung verdienen die Lautsprecher. Diese klingen nicht nur klar und deutlich sondern sogar in gewisser Weise voluminös. Und zwar deutlich besser als beim 2012er Vorgänger. Alleine ob der Gesamtgröße sowie fehlendem Resonanzkörper beeindruckt diese Tatsache doppelt.

Kosten

War das Macbook Air 2012 noch mit 1.199,- € gelistet, hat nun eine Preissenkung stattgefunden und das neue Macbook Air 2013 ist bereits ab einem Listenpreis von 1.099,- € zu haben. Ich erwähne deshalb den Listenpreis, weil es mittlerweile bei zahlreichen Händern wie z.B. Amazon oder MacTrade deutlich günstiger zu haben ist.

Gerade bei Amazon muss man aufpassen, dass man für das "alte" Macbook zuviel bezahlt, da der Neupreis auf ähnlichem Niveau dort liegt.

Geht man von einer ungefähren Preisdifferenz von 200,- € zwischen alt und neu aus (2012er refurbished vs. 2013er neu), so muss sich jeder selber überlegen, ob ihm die Vorteile dies wert sind.

Fazit

Lohnt sich das Upgrade also nun oder nicht?

Wenn man von einem 2012er Macbook Air kommt, lohnt sich meiner Meinung nach das Upgrade nur, wenn man die Akkulaufzeit benötigt. Denn diese ist signifikant gestiegen und hält, was sie verspricht.

Für alle anderen, die ein 2012er Modell besitzen, kann ich ruhigen Gewissens sagen: Behaltet es, die weiteren Unterschiede sind so marginal, dass sie in der Praxis nicht auffallen.

Habt ihr allerdings ein Macbook Air 2011 oder älter, solltet ihr tatsächlich über einen Wechsel nachdenken, denn das neue Macbook rennt wie der Teufel. Zumindest gefühlt. Eine Leistungssteigerung ist dann doch deutlich feststellbar.

Die vielfach in der Presse zu lesenden Fehler (WLAN, wechselnde Lautstärke, flackerndes Bild) sind bei mir in der Praxis nicht aufgetaucht und wurden ansonsten auch per Update behoben.

Apple hat insgesamt behutsame Modellpflege betrieben und keine großen Experimente gewagt. Genau das gefällt mir dabei, denn es wurde ein nahezu perfektes Gerät in den genau relevanten Bereichen noch verfeinert.
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