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Kundenrezension

32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Im Innern eines Leihwagens, 14. August 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Vehicle 19 (DVD)
Das Besondere an diesem Film ist, dass er eigentlich die ganze Zeit im Innern eines Leihwagens spielt. Das heißt, dass die Kamera entweder durch die Windschutzscheibe auf das Wageninnere gerichtet ist oder aber aus dem Wageninneren durch die Fenster nach außen blickt. Dieses Konzept stellt in jedem Fall eine Herausforderung dar, da es nicht nur die visuellen, sondern auch die erzählerischen Möglichkeiten erheblich einschränkt und somit künstlerisch mit anderweitigen Mitteln hätte verdichtet werden müssen. Regisseuren wie Quentin Tarantino oder David Lynch wäre mit einer solchen Dramaturgie möglicherweise ein beeindruckender Genrefilm gelungen, der hier tätig gewordene Regisseur Mukunda Michael Dewil aber schafft es leider nicht einmal, gute oder gar spannende Unterhaltung zu produzieren.

Der Inhalt ist schnell zusammengefasst: Michael Woods (Paul Walker) reist nach Südafrika, um dort seine Exfrau zu treffen. Am Flughafen erhält er einen falschen Leihwagen. So gerät er unfreiwillig in ein Geflecht von Korruption und Menschenhandel, die Zeugin für diese Machenschaften wurde im Kofferraum des Leihwagens eingesperrt, um beiseite geschafft zu werden. Bedauerlicherweise gibt es bei dieser Geschichte erhebliche Defizite: So wirkt Woods tatsächlich nicht besonders helle, und man fragt sich, wie es dem Bewährungsstraftäter überhaupt gelang, aus den Vereinigten Staaten nach Südafrika zu kommen. Und selbst wenn man dann in eine solche Situation gerät wie er, verhält man sich wohl nicht so unbedarft und verlabert dabei am Handy noch so extrem viel Zeit mit unnötigem Kram.

Dem Film mangelt es daher die meiste Zeit leider in beträchtlichem Maße an Intensität und Spannung. Die vielen logischen Brüche tragen ihr übriges dazu bei, dass die Geschichte mit ihrem weiteren Fortschreiten zunehmend versandet. Viel Filmzeit wird mit Handygesprächen (besonders uninteressant dabei die mit seiner Exfrau) geradezu vergeudet, ohne dass sich daraus weiterführende Erkenntnisse ergeben, die der Geschichte zu neuen oder unerwarteten Wendungen verhelfen. Währenddessen kurvt Woods vielmehr mit dem Leihwagen so ziellos durch die südafrikanische Stadt wie auch durch die gesamte Handlung. Auch vermögen es weder Walker noch Naima McLean als Zeugin, für die von ihnen dargestellten Charaktere ein tiefergehendes Interesse zu wecken. Die Figuren sind flach und einfach uninteressant. Und man muss leider auch konstatieren, dass Walker es nicht vermag, mit seinen vorhandenen darstellerischen Mitteln eine solche experimentelle Handlungsführung zu tragen.

Und auch der tatsächlich bis zur absoluten Ermüdung durchgezogene visuelle Trick gerät sehr bald zur konzeptionellen Falle. So sehnt sich der Zuschauer irgendwann geradezu danach und hofft, dass die Kamera doch einmal das Wageninnere verlässt, Schauplatz und Perspektive wechselt und die Außenwelt auch von jenseits des Wagens einfängt, da die Langweile überhand nimmt (was aber - Achtung Spoiler - nicht geschieht). Dass somit nie ein Schauplatzwechsel stattfindet, die weiteren wenigen handelnden Personen nie oder zum Teil erst gegen Ende persönlich in Erscheinung treten, verhindert weitgehend das Entstehen von Spannung und macht die Geschichte bald unglaublich dröge. Vielmehr killt das dramaturgische Konzept den Film derart, dass jedes am Anfang auch nur ansatzweise vorhanden gewesene Interesse irgendwann vollständig auf der Strecke bleibt.

Ich habe mir diesen Film, trotz der hier bereits vorhandenen Rezensionen, somit entgegen besseren Wissens bis zum Ende angesehen. Aber das ist tatsächlich harte Arbeit, und leider muss auch ich sagen: Es lohnt sich nicht.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.08.2013, 17:28:58 GMT+2
Boernie meint:
Habe mir den Film am Wochenende angesehen und kann mich der Rezension im Großen und Ganzen anschließen.
Vorangegangenes Wochenende habe ich mir "The Ark" - besser "The aaaaaargh" angesehen.
Der hätte 0 Sterne verdient - geht aber nicht.
In Relation dazu müsste ich diesem Film 2 Sterne geben. Denn der war deutlich unterhaltsamer.

Veröffentlicht am 27.03.2014, 18:23:07 GMT+1
Torsten Raab meint:
...hätte ich besser gelesen, bevor ich den Stream angeworfen habe. Zum Glück kostenfrei im Lovefilm-Abo :-(

Einziges "Highlight" - die Verfolgungsjagd.
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