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Kundenrezension

am 9. Februar 2014
Wie bei fast jedem Notebook-Kauf kommt es bei der Bewertung darauf an, was man mit dem Gerät machen möchte und welche Ansprüche man stellt. In diesem Fall war ein preiswertes Gerät mit großem Bildschirm für den häuslichen Einsatz gesucht, das man in der Wohnung transportieren kann, aber auch mal mitnehmen kann. Daher war hier auch ein glänzender Bildschirm akzeptabel.

Das G700 ist mit 2,8kg (Herstellerangabe) sehr leicht für diese Geräteklasse, aber natürlich kein Leichtgewicht, das man ständig dabei hat. Für unterwegs benutze ich seit einem Jahr ein kleines Thinkpad E330 von Lenovo, daher war auch diesmal Lenovo erste Wahl. Da bei mir Windows 7 auf dem Pflichtenheft stand, wurde es nun ein Gerät mit "DOS", also ohne Betriebssystem. Das G700 gibt es neben dieser Ausführung mit dem i3-3110M auch noch mit dem Pentium 2020M für ein paar Euro weniger, aber auch mit kleinerer Festplatte. Ich habe mich trotz der Lieferzeit von "1 bis 2 Monaten" (am Ende waren es knapp drei Wochen) für das Modell mit dem i3 entschieden, da der i3 der bessere Prozessor ist und mit der integrierten HD4000 Grafik auch sparsamer als das Gerät mit dem 2020 und einer nvidia Grafik. Wer ein Gerät mit DOS kauft, benötigt natürlich ein paar Grundkenntnisse, um Windows 7 oder ein Linux zu installieren. Einsteiger sollten zur Version mit installiertem Windows greifen, müssen dann aber mit Windows 8.1 leben.

Das Auspacken des Gerätes ist einach, neben Akku und Netzteil liegen nur zwei gedruckte Broschüren und eine Treiber CD für Windows 8.1 bei. Wer wie ich Windows 7 installieren will, kann die CD im Karton lassen. Ein Blick auf das gedruckte Material erklärt die Bedeutung der kleinen Taste neben der Power-Taste: Damit kommt man ins BIOS. Und da sollte man auch mal reinschauen.

Mich ärgert es, in jeder dritte Rezension zu einem Lenovo-Gerät zu lesen, dass bei Lenovo die Funktionstasten als Hotkeys arbeiten und zum Benutzen als F-Taste umständlich FN mitgedrückt werden muss. Das stimmt, das ist die Werkseinstellung. Aber kein Grund zum Verzweifeln oder zur schlechten Bewertung. Denn wer das nicht mag, kann es einfach im BIOS ändern. Unter "Hotkey Mode" beherzt ein Disable eintragen und schon hat der Spuk ein Ende. Wer kein Windows 8 installieren möchte, sollte beim G700 auch bei der Bootreihenfolge den Boot Mode auf Legacy Support und die Boot Priority auf Legacy First einstellen, sonst gibt es beim Installieren von Windows 7 oder Linux ein paar unschöne Fehlermeldungen beim Booten (es geht aber trotzdem). Mit der kleinen Taste für das BIOS kann man auch beim Starten die Boot-Reihenfolge vom Default ändern. Hier muss bei allen Bootmedien, die nicht (U)EFI unterstützen, Legacy ausgewählt werden.

Die Windows 7 Treiber muss man sich bei Lenovo leider online besorgen und das dieses Gerät auf den Markt kam, als Windows 8 aktuell war, merkt man leider. Die Treiber sind lieblos ausgewählt und unvollständig. Den Grafiktreiber von Lenovo für die Intel Grafik habe ich nicht installieren können. Abhilfe schafft hier Intel, einfach den aktuellen Grafiktreiber für HD4000 downloaden. Ohne den Treiber können einige Funktionen des HD4000 nicht genutzt werden. Einen Treiber für das Energiemanagement gibt es für Windows 7 nicht. Man kann, wie in diversen Foren empfohlen, den Treiber für Windows 8 nehmen. Es bleibt dann aber ein unbekanntes Gerät im Gerätemanager über. Abhilfe schafft hier der Energiemanager EMW7034.exe von Lenovo, der gehört zum G500, wenn ich es richtig im Kopf habe. Auch bei den Chipsatztreibern ist es sinnvoll, nach dem Installieren der Lenovo-Treiber noch mal Intels infinst_autol.exe zur Aktualisierung zu nutzen.

Vor dem Installieren von Windows sollte man das DOS von der Platte fegen und die Partionierung in zwei gleich große Partitionen mit einem Tool wie GParted ändern. Sinnvoll sind entweder eine Partition für alles oder meine Empfehlung, eine kleine Partition (80 bis 100GB) für das System und den Rest für Daten.

Zum Gerät selber. Das Display ist schön groß, aber von einer Qualität, die dem Preis angemessen ist. Es ist glare und spiegelt erträglich. Die Helligkeit ist für den Betrieb in Räumen ok, für den Aussenbetrieb zu dunkel. Die Farben sind gut, aber das Display ist relativ stark blickwinkelabhängig. Das Display hat definitiv keine fünf Sterne verdient, aber wer ein Besseres haben möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Für ein 17" Gerät zu diesem Preis ist es gut.

Der Lüfter ist im Normalbetrieb wirklich leise, erst wenn man den Prozessor richtig auslastet, wird er lauter. Das DVD-Laufwerk ist da schon deutlich lauter. Das WLAN funktioniert unauffällig. Eine besondere Schwäche, von der ich im Netz gelesen hatte, ist mir nicht aufgefallen. Der i3 macht in dem Gerät eine gute Figur. Beim Arbeiten mit vielen Daten oder Programmen ist eher der Speicher oder die Platte der Flaschenhals. Der Leistungsindex von Windows 7 liegt bei 4,8 und das liegt an der Grafik. Die Intel Grafik HD4000 ist nunmal keine Gamer GPU. Zur flüssigen Wiedergabe von Full-HD reicht es allemal und die HD4000 kann sogar Quicksync Die anderen Komponenten des Gerätes werden mit 5,9 oder besser bewertet. Sinnvoll scheint mir das Aufrüsten des Speichers. Es ist ein 4GB Modul verbaut und es ist noch ein Steckplatz für ein zweites Modul frei.

Die Tastatur ist wie bei fast jedem Gerät von Lenovo wirklich gut. Auch das Touchpad bedient sich sehr gut. Die Maustasten liegen unten wie bei den Geräten anderer Marken auch, denn dieses Notebook ist kein Thinkpad und es hat keinen Trackpoint. Der eine oder andere mag den vermissen, ich komme mit diesem Touchpad erheblich besser klar als mit dem Trackpoint oder dem Klickpad meines Thinkpads. Das Gehäuse ist aus mattem Kunststoff, der ein wenig wie gebürstetes Alu aussieht und relativ unempfindlich für Fingerabdrücke ist. Das Gerät ist damit deutlich schöner als viele Hochglanz-Plastik-Geräte der Marktbegleiter.

Der Sound der eingebauten Lautsprecher ist wie erwartet eher mau. Und da sind schon bei einem der Ärgernisse des Gerätes, der kombinierten Kopfhörer-Mikrofonbuchse. Ein Standardkopfhörer funktioniert daran wie gewohnt, auch der Anschluss von externen Lautsprechern ist kein Problem. Ein Headset muss aber diesen vierpoligen Stecker haben, die üblichen mit zwei Steckern können nicht benutzt werden. Das ist ärgerlich, wo doch bei diesem großen Gerät genug Platz für eine zweite Buchse gewesen wäre. Ebenfalls ärgerlich in der Cardreader auf der linken Seite. Der ist so dicht an der USB 3.0 Buchse, dass er bei Benutzung der USB Buchse verdeckt wird. Praktisch ist, dass bei diesem Gerät sowohl ein VGA- als auch ein HDMI-Anschluss ist. Hat man den Intel HD4000 Treiber installiert, wird der Bildschirm sofort geklont und bei HDMI erfolgt dann auch die Audio-Ausgabe über HDMI. Natürlich kann den zweiten Bildschirm auch zur Desktoperweiterung nutzen.

Fazit: Das G700 ist ein Gerät mit phantastischem Preis-Leistungsverhältnis. Mit dem i3 hat man ein Gerät mit solider Mittelklasse-Leistung und keine lahme Gurke mit getarntem Atom-Prozessor. Dank VGA- und HDMI-Anschluss ist die Benutzung von Monitoren, Beamern jeden Alters oder Fernsehern kein Problem. Die Akkulaufzeit (ca 5 Stunden) ist gut. Abstriche muss man beim Display machen. Hier sieht man den Unterschied zu doppelt so teuren Geräten sofort. Die Mobilität ist natürlich eingeschränkt, für die Größe ist das Gerät aber noch recht leicht. Unnötige Ärgernisse wie die Kombibuchse für Kopfhörer und Mikrofon, der ungünstig angebrachte Cardreader oder die lieblose Versorgung mit Windows 7 Treibern trüben das Bild leicht, aber da es keine 4,5 Sterne gibt, runde ich zu fünf Sternen auf und gebe eine klare Kaufempfehlung ab.

Nachtrag vom 15.2.2013:
Ich habe dem Gerät nun ein zweites RAM-Modul spendiert. Verbaut ist in meinem G700 ein Samsung Modul, 1600Mhz, PC3L-12800S, CL11, 1,35V. Ich habe ein Kingston KVR16LS11/4 verbaut, also ebenfalls ein Low Voltage Modul mit exakt gleichen Daten. Vermutlich funktionieren auch 1,5 Volt Module. Mit zwei Modulen steigt der Speicherdurchsatz um bis zu 70 Prozent, weil der i3 Page Interleave beherrscht. Wer also Software nutzt, die viele Speicherzugriffe macht, sollte zum 2. Modul greifen. Beim Geekbench steigt der Gesamtscore um 6 bzw. 8% (Singlecore) an. Die Grafik profitiert davon allerdings nicht messbar.
In der Diskussion zu dieser Rezension kam die Frage, wie man das Gerät öffnet. Es ist total einfach, wenn man weiß wie es geht: Auf der Rückseite sind nur zwei Schrauben, die werden komplett rausgedreht und dann kann der große Deckel nach vorne hin (also weg vom Akkuschacht) abgezogen werden. Es ist eine gute Idee, den Akku vor dem Öffnen zu entnehmen. Ein anderes Ärgernis ist derzeit noch der neue Stromanschluss. Es gibt selbst in China noch so recht keine preiswerten Alternativnetzteile für diesen neuen Stecker, den Lenovo beim G500 und beim G700 einsetzt. Das ist blöd, war es doch bislang bei Lenovo so, dass die Stecker bei fast allen Geräten identisch waren und man mit einem Netzteil arbeiten konnte, wenn man so wie ich noch ein kleineres Gerät für unterwegs nutzt.
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