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Kundenrezension

am 20. April 2002
Eines der ersten Alben, welches auf LED ZEPPELIN‘s seinerzeit neu gegründeten „Swan Song“ – Label erschien war dieses Album: „Bad Co.“, das Debüt von BAD COMPANY. Mit Paul Rodgers und Simon Kirke waren hier zwei altbekannte Namen der Szene vertreten, bildeten diese beiden doch eine Hälfte der genialen britischen Rockband FREE. Nach deren unrühmlichen Abgang versuchten Kirke und Rodgers mit BAD COMPANY den Neuanfang. Unter kompetenter Mithilfe des Ausnahmegitarristen Mick Ralphs und dem Bassisten Boz Burrell wurde gleich das Debütalbum ein Riesenerfolg auf beiden Seiten des Atlantiks. In den USA schoss das Album 1974 auf Platz 1 der LP-Charts, in Großbritannien konnte man mit Platz 3 aufwarten. Beides eine bessere Platzierung als FREE sie je verbuchen konnten. Warum eigentlich?
Vermutlich lag es daran, dass das Songmaterial auf „Bad Co.“ doch deutlich kommerzieller war. Weniger komplex und vor allem deutlich weniger blueslastig (zugunsten eines leicht verdaulichen Rocksounds) zeigte „Bad Co.“ schon deutlich die Dinge die da kommen sollten: Immerhin waren BAD COMPANY in der Folge noch jahrelang an der Spitze des melodischen Hardrocks mit dabei und passten sich im Laufe der Zeit immer mehr den marktbeherrschenden Sounds an. Dabei fällt auf, dass gerade das Debüt der Band vergleichsweise ruhig ausfiel. Songs wie „Ready For Love“, „Don’t Let Me Down“, „Seagull“ oder „Bad Company“ kann man regelrecht als „mellow“ bezeichnen, wirken stellenweise wie ein Abgesang auf die genialen FREE.
Andererseits gibt es aber auch die bekannten Standards, die dem Album wohl seinen außergewöhnlichen Erfolg bescherten. An allererster Stelle wäre da natürlich „Can’t Get Enough“ zu nennen. Ein Klassiker, den JEDER Rockfan gehört haben MUSS und der ähnlich wie Songs vom Schlage „Smoke On The Water“ oder „All Right Now“ zum Rock gehört wie der Asphalt auf die Autobahn. Daneben gab es mit „Bad Company“ und „Rock Steady“ noch zwei absolute Überflieger, die zum Standardprogramm jeder ernst zu nehmenden Rocksammlung gehören sollten.
Im direkten Vergleich kann „Bad Co.“ zwar rein qualitativ nicht gegen FREE anstinken (egal welches der sieben göttlichen FREE – Alben man hier heranziehen will), das Album ist jedoch ein wichtiger Klassiker des Rock der siebziger Jahre. Während das in den USA und in Großbritannien hinlänglich zur Kenntnis genommen wurde, fristet das BAD COMPANY – Debüt geschlagene 28 Jahre nach seiner Entstehung immer noch nach wie vor ein verhältnismäßiges Schattendasein in den deutschen Plattensammlungen. Dies sollte man nicht nur unter der Kategorie „unverständlich“ verbuchen, sondern vielmehr unter „grob fahrlässig“!
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