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Kundenrezension

am 20. Juni 2012
Habe erst ein paar Stunden gespielt aber hier der erste Eindruck:

Die Grafik und der Levelaufbau sind so veraltetet, dass echtes 90er Jahre Retrofeeling aufkommt, dass ist durch aus nicht negativ, besonders da die packende Story einen sofort einbindet und trotz des schlechten Spiels zum immer weiter Spielen verleitet.

Das Interface (XBox 360) ist umständlichstmöglich und extremst gewöhnungsbedürftig und selbstverständlich im dürftigen Handbuch nicht dokumentiert (Inventar, Spezialfähigkeiten, Tränke etc.). Hat man erst einmal durch Try and Error den Bogen, funktioniert es dann irgendwie, wenn auch mehr schlecht als recht.
Die Charaktere bleiben manchmal unvermutet hängen, was für meinen Nahkämpfer sehr unvorteilhaft war, der aufgrund eines Bugs erst in den Kampf eingreifen durfte, nachdem der Mitstreiter tot war - *grrr*.
Die Sprecher sind oftmals emotionslos, was in unfreiwilliger Komik ausartet, besonders wenn man gerade jemanden foltert ;).
Mein erster Eindruck ist, es handelt sich technisch um eines der schlechtesten Spiele, dass jemals für Konsole programmiert wurde und würde auf einer XBox/Playstation 2 auch nicht anders aussehen.
Ich fühle mich immer wieder an das glück- und erfolglose Lands of Lore 3 erinnert.

Aber die Story ist einfach Klasse, man erfährt einfach viel über die Hintergründe und für Fans der Bücher und der Serie ist es trotzdem ein Muss.
Man quält sich durch und übersieht alle Macken, weil man einfach wissen will, wie es weitergeht.

UPDATE:

Habe das Spiel jetzt durch.
Die Story ist einfach Klasse und professionell inszeniert und keineswegs wie der Rest des Spiels Low Budget.
Gegen Ende des Spiels hat man genug Fähigkeiten freigeschaltet, um die Kämpfe endlich taktischer zu spielen, was auch aufgrund des Schwierigkeitsgrades notwendig ist.
Man kann (und muss) Fähigkeiten geschickt kombinieren und wenn man zwei Waffenfertigkeiten endlich auf 100 gebracht hat, machen die 2 Waffensets auch endlich Sinn, nachdem sie die ersten 70% des Spiels noch vollkomen sinnfrei waren.
Allerdings geht durch die miserable Kamerasteuerung und unglückliche Wegfindung in verwinkelten Levels bei vielen Gegnern die Übersicht total verloren, was in sinnlosen Kloppereien ausartet.
Auch ist völlig unverständlich weshalb nur der leicht gepanzerte Allester die Provozieren-Fähigkeit besitzt und nicht der schwer gepanzerte Mors!
Was hätte man in Kombination mit Allesters Wiederbelebungs-Fähigkeit da draus machen können!
Appropos Wiederbelebungsfähigkeit. Bei mir war sie verbugt. Zwar habe ich die Fähigkeit "Wiederbelebung mit 50%" freigeschaltet. Das wurde aber vom Spiel komplett ignoriert. Es blieb bei 30%.

Auch die Nebenmissionen waren enttäuschend. Man wird mit einer tollen Geschichte belohnt und das wars. Die erhalten Erfahrungspunkte, Almosen oder Gegenstände sind einfach lächerlich. Man merkt, dass die Entwickler absichtlich so geizig mit Erfahrungspunkten sind, damit die Helden nur an den von ihnen vorgesehen Stellen leveln können, man also durch zusätzliche XP keinerlei Vorteil bekommen soll - sehr demotivierend!
Allerdings sind beim Levelaufstieg auch nur die mal mehr und mal weniger sinnvollen Spezialfähigkeiten interessant, während die Charakterattribute vernachlässigbar sind, Man wird durch Levelaustiege nicht stärker, nur geschickter. Aber das scheint ja, s.a. Mass Effekt Serie oder Witcher Serie mittlerweile Genre-Standard zu werden.
Stattdessen werden die Charakterwerte haupsächlich über Ausrüstung beinflußt-

Das Kampfsystem hätte gut ein halbes Jahr Feintuning vertragen und wenn das Spiel 5 bis 10 Jahre früher rausgekommen wäre dann wäre es ein großer Wurf geworden.

So bleibt es beim Fazit:
Für Fans vom Lied von Feuer und Eis ein Muss für RPG-Fans hingegen ungegeignet.
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