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Kundenrezension

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Hymnen und neue Sounds, 5. März 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (Special Edition) (Audio CD)
Nach dem furiosen Comeback mit Polaris und dem kurz danach veröffentlichten Elysium legen Stratovarius nun Longplayer 3 der Post-Tolkki-Ära vor. Es ist zugleich das erste Album ohne den sympathischen Jörg Michael an den Drums. Und es stehen nicht nur die Keyboards mit „typischen“ Key-Klängen im Vordergrund, sondern es wird auch ganz modern mit Loops, Samples etc. gearbeitet, die teils fast schon dancemäßig rüberkommen und auch für die tanzbar sind, die auch mal die Füße und nicht nur das Haupt schütteln wollen. Auffällig außerdem: Vereinzelt ließen sich die Herren beim Komponieren „von außen“ helfen. Und Drummer Rolf Pilve spielt zumindest im Studio zurückhaltender als sein Vorgänger.

Zu den Songs im Einzelnen:
Abandon: Großartiger, kraftvoller, Opener mit den klassischen Stratovarius-Elementen: Schnell, straighte Hymne, viel Pathos und Bombast. 5/5 Punkte.

Unbreakable: Es folgt gleich die zweite, etwas gemäßigter gehaltene Hymne. Eingängige Piano-Parts, rhythmisch interessante Zwischenparts, und ein Refrain, der sich schon beim ersten Hören in den Gehörgängen einnistet und da auch tagelang nicht rausgeht…. 5/5 Punkte.

Stand My Ground: Schnell, „nervöses“ Riff und etwas verzerrte Stimme in den Strophen. Im In Bridge und Refrain wieder der typische Bombast mit deutlich mehr Ruhe und gedrosseltem Tempo. Spannendes Hin und Her. Aber nicht ganz so mein Fall wie die ersten beiden Songs. 4/5 Punkte.

Halcyon Days: Fette Chöre, kräftig Samples, beim C-Teil musste ich spontan an Alanis Morissette denken, die mit ähnlichen Sounds arbeitet. Klasse Gitarrenriff, quasi zweistimmiger Gesang in den Strophen. An sich aber vor allem im Refrain eine perfekte Symbiose aus modernem Sound und dem, was Stratovarius ausmacht. 4,5/5 Punkte.

Fantasy: Hier schreiben einige von ABBA auf Metal etc. Das höre ich eher nicht, ich finde es eher Happy-Metal mit sehr klassischem Songwriting und relativ vorhersehbarer Melodieführung. Ich mag den Song aber, sehr entspannend nach so viel Bombast und Neuem…. 4,5/5 Punkte.

Out of the Fog: Huch, haben da Hammerfall ein wenig mit komponiert? Ein großartiger Refrain, getragener Gesang über flotter Gitarre. Während der Chorus und das Keyboard-Solo sehr klassisch (aber grandios) klingen, überraschen die Strophen, Bridges und das Gitarrensolo mit feinen und filigranen Details. 5/5 Punkte.

Castles in the Air: Es beginnt so ruhig und bittersüß mit Piano und Gesang und wird auch so enden – schöner Rahmen. Und dann setzt der Midtempo-Bombast aus Gitarren und Chören und Drums ein. Getragene Strophen mit einer schönen Melodie und ein Chorus mit Ohrwurmcharakter. 5/5 Punkte.

Dragons: Die Keyboard-Intro klingt nach Falcos Rock Me Amadeus. Der Rest des Songs ist treibend, der Refrain Hymne (ich wiederhole mich, aber selten waren so viele Hymnen-Refrains auf einem Album). Samples werden sparsam eingesetzt (bei Halcyon Days habe ich teils das Gefühl, sie werden um ihrer selbst verwendet, das ist hier anders). 4,5/5 Punkte.

One Must Fall: Midtempo-Song mit überraschend ruhigem C-Teil. Gut, aber kommt nicht an die anderen Songs ran (wobei das jetzt auch Jammern auf hohem Niveau ist…). 4/5 Punkte.

Fireborn: Bei diesem Midtempo-Song geht es wieder etwas metal-dance-mäßig zu, der Refrain grenzt etwas an Kitsch und ist sehr einfach gestrickt (geht dadurch aber auch gut ins Ohr). Rolf Pilve ist bei dem Stück besonders konzentriert dabei, aber alles in allem kommt der Song nicht an die großen Stücke des Albums ran und ist zu Recht nur Bonus-Track. 4/5 Punkte.

Hunter: Der aus meiner Sicht „dreckigste“ Song von der Gitarrenarbeit her. Irgendwie etwas sperrig (vielleicht darum Bonus-Track?), auch wenn es zu begrüßen ist, wenn von klassischen Linien abgewichen wird. Zwischendurch ein paar Orffsche Chöre. 4/5 Punkte.

If the Story Is Over: Kotipeltos Stimme kommt hier vermutlich mit am besten zur Geltung und er beweist, dass er zu den Besten in seinem Genre gehört. Der Song selbst ist halt eine klassische Metal-Ballade. Gegen solche ist an sich nichts einzuwenden, derzeit sind sie weniger mein Fall (von einigen Über-Balladen abgesehen). Aber der Song ist handwerklich gut gemacht und bekommt daher 4,5/5 Punkte.

Nemesis: Sehr komplex und treibend mit sehr hymnenhaften Refrain. Schöne zweistimmige Solopassage im C-Teil. 5/5 Punkte.

Alles in allem gebe ich zu, dass mich die Samples teils befremden und auch nach dem vierten Hören noch nicht alle Songs zu 100% zünden. Das war bei anderen Alben der Band anders. Zudem haben Helloween ganz gut vorgelegt, so dass ich 2013 recht anspruchsvoll beim Bewerten bin – und damit hier und da auf hohem Niveau jammere. So oder so hat das Jahr 2013 aber vielversprechend begonnen und andere Bands werden sich anstrengen müssen, Helloweens Straight Out of Hell und Startovarius‘ Nemesis noch zu überbieten. Dennoch hoffe ich, dass es live mal mehr neue Songs als auf den letzten Touren gibt.
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