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Kundenrezension

am 13. April 2012
Ich habe das Nokia 500 jetzt seit gut 2 Monaten, so daß ein erster Erfahrungsbericht angebracht ist:

Ich hatte als Wenig-Telefonierer einen zeitgemäßen Ersatz für mein betagtes Nokia 6233 gesucht, der folgende Anforderungen erfüllen sollte:
- Gewicht möglichst <110 Gramm
- kleines, Hemdentaschen-geeignetes Gehäuse
- Möglichkeit, via UMTS Internet-Radio Stationen zu hören
- Einsetzbar als Navi
- Gelegentlicher Internet-Zugang, um schnell einen Börsenkurs oder ab und zu unterwegs eine Mail abrufen zu können
- keine Selbstbedienung des Geräteherstellers an meinen Nutzungs-, Standort- oder Telefonbuch-Daten

Bei verschiedenen Händlern habe ich dazu neben Nokia auch Bada- und Android-Handys ausprobiert.
Bei den von mir ausprobierten Andoid-Handys kam schnell der KO: beim Einschalten des GPS-Empfängers im Funktionsmenu kam sinngemäß die Frage "Standortdaten werden übertragen, dies kann Sie Gebühren kosten. Ich stimme zu: Ja / Nein". Bei der Wahl von "nein" blieb der GPS-Empfänger aus, war also nicht nutzbar. Im "ja" Fall war nicht klar, was, wann wie häufig und zu welchem Zweck an wen übertragen wird - das bin ich nicht bereit zu akzeptieren. So verkleinerte sich das Spielfeld für mich schnell auf Symbian oder Bada als Betriebssystem. Bei beiden bin ich mir dennoch nicht komplett sicher, ob und was hier im Hintergrund übertragen wird.

Das Nokia 500 habe ich schließlich wegen seines günstigen Preises und seines geringen Gewichts ausgewählt und zusammen mit Autohalterung und Headset bestellt.
Als ich es geliefert bekam, war Symbian Anna installiert, ich habe vor drei Wochen jedoch das von Nokia bereitgestellte Update auf Symbian Belle eingespielt.

Meine Anforderungen erfüllt das Handy insgesamt gut:
Der Bildschirm ist klein, aber recht hell und gut ablesbar. Nur im direkten Sonnenlicht wird es schwierig.
Es stehen 4 (Belle) Home-Screens bereit, auf denen sich Apps oder Kontakte ablegen lassen.
Der Bildschirm-Inhalt paßt sich der Handy-Ausrichtung an (Quer / Hoch). Hält man das Handy hochkant und will eine Texteingabe (z.B. www-Adresse) über die virtuelle Tastatur machen, ist es aufgrund des kleinen Bildschirms sehr schwierig, mit großen Fingern fehlerfrei zu schreiben. Bei mir gelingt das nur wenn ich das Handy quer halte, dann hat die Tastatur größere Tasten.
Für meine wenigen Internet-Zugriffe reicht der Browser in Punkto Funktion + Geschwindigkeit aus.

Die Navigation hat Karten für DACH vorinstalliert, läßt sich aber nach Anmeldung bei Nokia kostenlos und mit lebenslanger Update-Garantie um viele Länder in der Welt erweitern (evtl. ist dann eine zusätzliche Speicherkarte sinnvoll)
Ausprobiert habe ich die Navi bislang in D, Frankreich und in Portugal. Die Zieleingabe erfordert manchmal recht genaue Angaben, um nicht Orte gleichen Namens ganz woanders vorgeschlagen zu bekommen.
Ob das auch per Spracheingabe funktioniert habe ich noch nicht getestet.
Zur Routenführung stehen mehrere Varianten zur Auswahl (schnellste, kürzeste, optimiert) sowie verschiedene Wege-Optionen (Fähren, Tunnel, Mautstraßen,...)
Die Navi kann auf Wunsch bei Übertretung der Geschwindigkeits-Limits um einen einstellbaren Wert hinaus warnen.
Die Navi hat eine klare, gut verständliche Sprachansage mit oder ohne Straßennamen und verschiedenen Stimmen.
Die Routen selbst scheinen mir effizient berechnet; die Navi funktioniert auch offline.
Da man das Handy hochkant in die Autohalterung steckt, ist auch der kleine Bildschirm kein Problem, weil man immer genug von der künftigen Wegstrecke sehen kann, zumal im 3D-Modus.
Wenn gleichzeitig der Music-Player oder Internet-Radio im Hintergrund läuft, wird deren Programm sanft für die Dauer einer Navi-Ansage aus- und wieder eingeblendet - Klasse !
Will man allerdings von der Bildschirm füllenden Navi-Ansicht zum Internetradio wechseln um einen anderen Sender einzustellen, wird es fummelig.

Die Kamera macht bei hellem Licht erstaunlich brauchbare Fotos, hat aber keinen Blitz und kann keine HD-Videos aufnehmen.

Zum Thema Akku: in vielen Tests von Smartphones ist immer wieder zu lesen, daß das getestete Smartphone "volle 24 Stunden durchhält". Grausam - mein altes Telefon hält 10 Tage bei Wenigbenutzung durch, und verschlechtern wollte ich mich natürlich nicht. Habe ich aber auch nicht: bei wenig Benutzung reicht bei mir (unter Symbian Anna) eine Akkuladung auch für eine Woche - unter Symbian Belle habe ich den Test noch nicht wiederholt.

Ich habe anstelle des mitgelieferten Headsets das WH-701 ausprobiert: obwohl nicht explizit als "kompatibel" ausgewiesen, klappt die Steuerung des Telefons damit (Rufannahme, laut/leise, play/pause, vor/rück),

Den Update von Symbian Anna auf Belle habe ich gemacht, weil mir das Handy in den ersten Wochen insgesamt zweimal abgestürzt war (aber gleich ohne zutun wieder neu startete) und weil die Internetradio-App bei manchen Sendern ein Echo erzeugte, so daß ich mir eine Besserung erhofft habe.
Symbian Belle sieht ein bißchen schicker aus und fühlt sich auch ein bißchen pfiffiger an - groß ist der Unterschied aber nicht. Es gibt nun 4 statt vorher 3 Startbildschirme. Von oben läßt sich eine praktische Statusleiste wie ein Rollo herunterziehen, auf der man WLAN, Bluetooth und mobilen Datenzugriff sehr einfach erlauben oder deaktivieren kann. Dafür hat sich für meinen Geschmack der Wechsel zwischen geöffneten Programmen verkompliziert. Abstürze habe ich seit dem Update aber keine mehr gesehen und auch das Echo im Internetradio scheint beseitigt.

Aus dem App Store habe ich mir eine Office App mit PDF-Reader geladen - mehr brauche ich erstmal nicht. Manche Kritiker meinen, der Store sei zu klein, es gäbe zu wenige Apps. Das kann ich nicht bestätigen.

Ich bin ingesamt mit meinem Kauf sehr zufrieden und kann das Handy weiter empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist alleine durch die gute Navi-Funktion schon super !

Schade, daß Nokia die Symbian Entwicklung aufgeben will - vielleicht (hoffentlich) überlegen die Finnen es sich ja noch anders.
Ich sehe darin ein prima Betriebssystem, das für seinen Anwendungszweck absolut geeignet ist und nicht das Ziel verfolgt, seinen Anwender zur unfreiwilligen Datenquelle künftiger Geschäftsmodelle zu machen.
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