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Kundenrezension

51 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert für alle die kritikfähig sind!, 19. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Hurra, wir dürfen zahlen: Der Selbstbetrug der Mittelschicht (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch macht wütend. Nicht aber nur auf die immer gleichen Zielgruppen der Vorstandsvorsitzenden, Kapitaleigner und Manager (auch, aber eben nicht nur), sondern primär auch auf einen selbst. Zumindest sehe ich darin eine der Hauptintentionen dieses Buches. Es soll den Leser wachrütteln, und genau das tut es. Man erkennt sich in fast allen Kapiteln auf irgendeine Art und Weise wieder, zumindest sofern man offen für solche Themen ist und über ein gewisses Maß an Selbstreflexion und -kritik verfügt.

Der im Titel angesprochene "Selbstbetrug der Mittelschicht" ist auch mir bisher nicht offensichtlich gewesen. Zu sehr lebt man halt doch in seiner eigenen "heilen Welt" und denkt nicht weit genug. Aber bei genauerem Betrachten der Aussagen von Ulrike Hermann wird einem klar, dass sie Recht hat. Frau Hermann liefert allerdings keine Schritt-für-Schritt-Anleitung "Wie stürzen wir die Oberschicht?". Von dieser Hoffnung sollte man sich frei machen. Was sie aber liefert, sind Denkanstöße und Sichtweisen die man bisher so vielleicht nicht gesehen hat. Und das kann am Ende vielleicht sogar effektiver sein als ein bloße Anleitung. Bevor unser System wirklich grundlegend reformiert werden kann, muss sich Hermanns Meinung nach "die Mittelschicht" einen und zwar nicht mit der "Oberschicht", wie sie das momentan tut, sondern "nach unten". Und genau dort setzt sie an.

Rainald Grebe, ein Kabarettist dem ich sehr gerne zuschaue, sang bereits vor einigen Jahren in einem seiner Lieder: "Chancengleichheit gibt es nicht / In solchen Verhältnissen". Auch das ist eine Kernaussage dieses Buches. Wir glauben größtenteils alle noch, dass jeder die gleichen Chancen hat, in diesem Land etwas zu werden. Dass die Wirklichkeit anders aussieht, wird von Frau Hermann äußerst plastisch dargestellt.

Das Buch ist leicht verständlich geschrieben. Einziger Kiritikpunkt meinerseits ist die teilweise doch recht häufige Wiederholung von bestimmten Aussagen. Was allerdings auf der anderen Seite auch den Vorteil hat, dass sich genau diese Aussagen einprägen.

Fazit:
Wer nicht gewillt ist, sich oder sein Handeln kritisch zu hinterfragen, der sollte dieses Buch nicht zur Hand nehmen. Allen anderen empfehle ich die Lektüre. Und vielleicht hilft uns dieses Wachrütteln letztenendes allen!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.05.2010, 02:17:13 GMT+2
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2010, 16:02:27 GMT+2
Entschuldigen Sie bitte, aber Ihr Kommentar ist recht zusammenhanglos und geschrieben und ich verstehe nicht, was Sie nun konkret mit der Aneinanderreihung Ihrer Thesen aussagen möchten.

"Wer [...] Solche Vorstellungen hat (Chancengleichheit), hat offenbar ziemlich viel nicht verstanden."
Oh doch! Ich bin mir bewusst, dass Chancengleichheit in unserem System eben nicht besteht. Dazu muss man sich z.B. nur einmal die Studiengeühren in NRW ansehen oder die "Flucht der Zahlungsfähigen" auf Privatschulen und -kindergäten.

"Ich kann weder das Gefühl des in einer 'heilen Welt' lebens nachvollziehen, noch Ihren Glauben an die Chancengleichheit"
Noch einmal: Ich habe in meiner Rezension nicht MEINEN Glauben daran beschrieben, sondern das, was uns vom Staat vorgebetet wird. Der Bezirksbürgermeister in Berlin-Neukölln weiß ganz genau, dass die Chancengleichheit so nicht gegeben ist. Aber unser System beruft sich immer wieder darauf. Das war meine Aussage.

"Sag mal: Pennen die alle den ganzen Tag?"
Wer sind "die"?

Fazit:
Wo liegt das Problem, wenn Leute dieses Buch lesen und daraus neue Erkenntnisse gewinnen?
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