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Kundenrezension

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Evolutionsbiologisches Grundlagenwissen, 5. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das egoistische Gen (German Edition) (Taschenbuch)
In dieser umfassenden und allgemeinverständlichen Einführung in die Evolutionsbiologie beschreibt Dawkins die Mechanismen der Evolution aus der Perspektive eines (strikt metaphorisch verstandenen) 'Egoismus' von Genen als Replikatoren. Im Einzelnen erforscht er die Biologie von Egoismus und Altruismus.

Dargestellt werden die vor ca. 3-4 Mrd. Jahren abgelaufenen Prozesse, durch die in der 'Ursuppe' erstmals ein Replikator entstand, der die Fähigkeit besaß, Kopien seiner selbst herzustellen; die vier Charakteristika der Evolution - Langlebigkeit, Reproduktionsgeschwindigkeit, Kopiergenauigkeit und Konkurrenz -; Aufbau und Funktionsweise der DNA; lang- und kurzlebige, letale und semiletale Gene; der maßgebliche Einfluß von Umwelteinflüssen auf die Wirkungsweise von Genen und die Vorteile sexueller Reproduktion.

Hervor brachte die Evolution Mobilität (Tiere), Lernfähigkeit (Gehirne), wodurch Simulationen und Modelle für Voraussagen möglich wurden, Kommunikation und Verständigung mit Lüge und Täuschung als Folgekosten und Rivalitätskämpfe, in denen unbewußte 'Kosten-Nutzen-Rechnungen' zu 'evolutionär stabilen Strategien' führten. Doch stets ist der Genpool die langfristige Umwelt der Gene. Dort befindet sich ein evolutionär stabiler Satz von Genen, bis eine erfolgreiche Mutation stattfindet. Vor diesem Hintergrund erläutert Dawkins innerfamiliären Altruismus und Verwandtschaftsselektion, die subtilen Wege, auf denen in der Natur Familienplanung betrieben und die Populationsdichte beschränkt wird, das Phänomen des 'Elternaufwandes' im 'Krieg der Generationen', Brutparasitismus am Beispiel des Kuckucks, die divergierenden Strategien in sexuellen Partnerschaften mit interessanten Einzelphänomenen von der unterschiedlichen Geschlechterverteilung über die Tötung potentieller Stiefkinder bis zum Fehlen des Penisknochens beim Menschen.

Am Beispiel der Gruppenbildung bei Tieren läßt sich zeigen, daß Genegoismus und reziproker Altruismus selbst im Falle einer Verzögerung kein Widerspruch sind. Zwischen Betrügern und Betrogenen bildet sich eine evolutionär stabile Strategie heraus. Möglicherweise haben sich Zerebralisation und mathematisches Denken aus einem Mechanismus immer ausgefalleneren Betrügens und dessen Aufdeckung entwickelt!

Dawkins postuliert einen mit der Anthropogenese entstandenen neuartigen Replikator, nämlich das 'Mem': "Beispiele für Meme sind Melodien, Gedanken, Schlagworte, Kleidermoden, die Art, Töpfe zu machen oder Bögen zu bauen." (S. 321) Meme verbreiten sich von Gehirn zu Gehirn vermittels Imitation. Langlebigkeit, Fruchtbarkeit und Wiedergabetreue verschaffen ihnen einen hohen Überlebenswert. Sie konkurrieren wie Gene untereinander, und zwar um Aufmerksamkeit im menschlichen Gehirn, um Zeit und Raum in den Medien, um Platz auf den Bücherregalen. Dawkins veranschaulicht dies an Genen für den religiösen Glauben. Er besitzt die optimistische Überzeugung, daß Menschen sich gegen die Tyrannei egoistischer Replikatoren (Gene/Meme) auflehnen können.

Sodann wird in spieltheoretischen Berechnungen dargelegt, daß evolutionär stabile Strategien in der Natur 'Nichtnullsummenspiele' sind, in denen es weder Sieger noch Verlierer gibt. Ein abschließendes Kapitel stellt die Theorie des 'erweiterten Phänotyps' vor. "Gene in einem Organismus können erweiterte phänotypische Effekte auf den Körper eines anderen Organismus haben." (S. 393) Veranschaulicht wird dies an Wirten und Parasiten, 'rebellierenden' DNA-Fragmenten, Bibern und Ameisen.

Das Werk stellt eine für alle interessierten Laien bestens geeignete und breit angelegte Einführung in zahlreiche interessante Probleme und Fragestellungen der Evolutionsbiologie dar. Es gilt völlig zu Recht als Grundlagenwerk und Klassiker, aus dem auch heute noch etwas Tüchtiges zu lernen ist.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.07.2011 14:26:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.07.2011 14:28:26 GMT+02:00
MAK meint:
Vielen Dank,

aufgrund dieser wirklich hervorragenden Beschreibung werde ich darauf verzichten, das "gemeine Volk" mit meinen eigenen Ergüssen zu quälen... Nein - ich meine das ganz im Ernst: inhaltlich kann man das Buch nicht besser beschreiben bzw. zusammenfassen!!

Das Egoistische Gen beinhaltet nämlich nicht das, was uns Precht, Bauer und andere Autoren gerne glauben machen möchten. Ich hatte das Buch rein aus Interesse gelesen und gerate nun immer tiefer in die spannenden Abenteur evolutionärer Prozesse hinein. Bisher gefällt mir dieses Buch von Dawkins am besten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2011 00:40:07 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 29.07.2012 00:00:28 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2011 09:10:49 GMT+01:00
MAK meint:
Lena Waider eben. Da ich ein neugieriger Mensch bin, würde mich interessieren, ob sie auf Merschs Gehaltsliste stehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2011 11:33:20 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 29.07.2012 00:00:38 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 17.02.2014 05:33:03 GMT+01:00
Das menschliche Genom ist also nicht der gesamte Bauplan menschlicher Entwicklung. Natürlich kodieren bestimmte Gene offensichtlich einige körperliche Eigenschaften (wie die Augenfarbe), aber Gene alleine enthalten nicht den vollständigen Bauplan. Es muss zusätzlich zur DNS noch etwas geben, das morphologische Informationen liefert.

Das Humangenomprojekt erwies sich am Ende, sehr zum Schrecken fast aller Materialisten, als genau das Gegenteil dessen, was sich Wissenschaftler erhofft hatten. Es bewies, dass die Gene allein die Vererbung nicht erklären.

Die Materialisten waren über diese Erkenntnis entsetzt. Bis heute durchwühlen sie Humangenom-Daten in dem verzweifelten Versuch, irgendwelche »Meta-Daten« zu finden, die die Vererbung erklären. Sie weigern sich, zuzugeben, dass ein nicht-physisches Feld von Vererbungsmustern existiert, welches das menschliche Genom überlagert, damit in Wechselwirkung steht und dessen Umfang durch eine nicht-physische Kodierung der zusätzlichen Informationen erweitert.

Dieses Feld wird »morphische Resonanz« genannt. Erstmals vorgestellt wurde es von einem der brillantesten, revolutionären wissenschaftlichen Denker unserer Zeit, Rupert Sheldrake, Biologe und Autor des Buchs Science Set Free (deutscher Titel: »Das schöpferische Universum: die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz«).

Morphische Resonanzfelder treiben Materialisten auf die Palme

Die Vorstellung der morphischen Resonanz treibt Materialisten auf die Palme – und fast alle heutigen Wissenschaftler sind Materialisten –, weil das Vorhandensein eines nicht-physischen Informationsfeldes natürlich zu der gefährlichsten Idee für die gesamte materialistische Wissenschaft führt: der Idee des Bewusstseins.

Diese Idee, dass Ihr Körper als Ganzer, aber auch jede einzelne Zelle Ihres Körpers, auf ein Feld von Information zurückgreifen kann, das das »Gedächtnis« einer menschlichen Form kodiert, bringt die Säulen der materialistischen Wissenschaft ins Wanken, auf denen übrigens auch fast die gesamte Pharmaindustrie ruht. Deshalb sind materialistische Wissenschaftler so verzweifelt bemüht, das menschliche Genom als einzige Quelle aller Information zu verteidigen, die zur Entwicklung eines menschlichen Körpers erforderlich sind – obwohl das menschliche Genom eindeutig nicht über die Speicherkapazität verfügt, einen Körper zu repräsentieren (ganz zu schweigen von den vererbten physiologischen Funktionen und dem vererbten Verhalten).

Die beste Stelle, an der Sie etwas über morphische Resonanz nachlesen können, ist Rupert Sheldrakes Website. Außerdem empfehle ich sein unglaublich einsichtsvolles Buch Das schöpferische Universum: Die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz.

Wenn Sie auf einer materialistischen Wissenschafts-Website über Rupert Sheldrake lesen – beispielsweise bei Scientific American, der übrigens zu 100 Prozent pro-Monsanto, pro-GVO und gegen eine Kennzeichnungspflicht für GVO ist –, dann können Sie sicher sein, hässliche Anwürfe gegen Sheldrake zu finden. Sie stammen von verzweifelten Materialisten, die die morphische Resonanz als »magisches Denken« abtun.

Das ist natürlich äußerst komisch, denn dieselben Materialisten glauben, dass das gesamte Universum, in dem wir leben, ohne Sinn und Zweck durch den so genannten »Big Bang« spontan aus dem Nichts entstanden sei. Irgendwie stellt der Big Bang für die Materialisten kein magisches Denken dar, aber die Vorstellung eines nicht-physischen Feldes von Vererbung ist magisches Denken. Es ist beinahe so, als hätten diese Leute nie etwas von der Schwerkraft gehört, ein weiteres unsichtbares Feld, das alles Lebendige beeinflusst.

Woher weiß Ihre Hand, dass sie eine Hand ist?

Ein weiteres Problem der Theorie der genetischen Vererbung besteht darin, dass zwar alle Zellen Ihres Körpers vermeintlich exakt denselben genetischen Code enthalten, aber trotzdem die Zellen in Ihrer Hand wussten, dass sie zu einer Hand werden mussten und nicht zu einem Fuß oder einem Ohr.

Die konventionelle Genetik hat dafür keine Erklärung. Wie »weiß« eine Zelle, dass sie eine spezialisierte Zelle sein soll, die als winziger Teil des Ganzen funktioniert? Wenn jede Blutzelle Ihres Körpers die DNS für den gesamten Körper enthält, woher »weiß« sie dann, dass sie sich zu einer Blutzelle und nicht zu einer Hautzelle entwickeln soll?

Rupert Sheldrakes morphische Resonanz bietet eine Antwort. Die Zelle greift auf ein Wissensfeld zurück – eine nicht-physische Verhaltens-Blaupause – und durch den Einfluss dieses Feldes weiß die Zelle, dass sie nur die Gene aktivieren muss, die sie dazu kodieren, eine Blutzelle zu bilden. Das physische Gen bewirkt die Protein-Kodierung, aber das morphische Resonanzfeld liefert die Anleitung, welche Gene aktiviert werden müssen. Auf diese Weise stehen morphogenetische Felder in Wechselwirkung mit der DNS.

Mit anderen Worten, das menschliche Genom arbeitet Hand in Hand mit einem nicht-physischen Informationsfeld, das die Entwicklung der physischen Form organisiert hält, so dass ein Mensch entsteht. Das morphische Resonanzfeld »kennt« das Muster, menschlich zu sein, weil es ein Muster ist, das durch Milliarden anderer Menschen verstärkt worden ist, die vor Ihnen kamen und zur Resonanz in dem Feld beitrugen.

Das erklärt das fehlende Bindeglied bei der DNS – das Faktum, dass die DNS allein nicht den gesamten Bauplan für die menschliche Form speichern kann. Der Rahmenplan findet sich in dem nicht-physischen morphischen Feld. Die lokale DNS ist nur »Eiweißbauer«, die der Blaupause der morphischen Resonanz folgt.

Genauso wie es ein Energiemuster für einen Menschen gibt, gibt es auch unterschiedliche Vorlagen für eine Eiche, und diese überlappen sich mit den Genen aus einem Saatkorn für eine Eiche und leiten sie an, zu einer ausgewachsenen Eiche zu werden. Für jede Zelle, jedes Organ, jedes Organsystem und jede Form des Lebens auf unserem Planeten (und im gesamten Universum) gibt es ein morphisches Resonanzfeld, das die Vorlage liefert, die unsere Gen-Aktivierung steuert.

Erfahren Sie mehr über morphische Resonanz

Dieser Artikel ist natürlich nur eine kurze Zusammenfassung des Konzepts der morphischen Resonanz. Um mehr zu erfahren, kann ich Ihnen nur raten, die Bücher von Rupert Sheldrake zu lesen und die Website Sheldrake.org zu besuchen. Denken Sie daran, dass Sheldrakes Theorien materialistische Wissenschaftler auf die Palme treiben. Die Zeitschrift Nature hat sogar vorgeschlagen, Sheldrake auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen … wie eine Hexe, nehme ich an. TED Talks haben Sheldrake praktisch das Wort entzogen, weil er es gewagt hat, die Idee des »Bewusstseins« zu erwähnen.

In der fatal engstirnigen Gemeinschaft materialistischer Wissenschaftler gilt Sheldrake allerorten als schlimmer als ein Dämon – für die Kirche des Materialismus ist er ein Ungläubiger. Und es gibt in der heutigen sektenähnlichen Wissenschaft keine größere Sünde als das Nicht-Glauben an den Materialismus.

Deshalb werden Sheldrakes Ideen auch weiterhin hart attackiert, verteufelt und abgelehnt … bis zu dem Tag, an dem sie schließlich aufgegriffen und als die »neue Wissenschaft vom Leben« gefeiert werden. In hundert Jahren wird man sich wahrscheinlich an Sheldrake als einen Mann erinnern, der für die Wissenschaft noch wichtiger war als Charles Darwin. Seine Ideen sind nicht nur revolutionär, sondern sie werden dringend gebraucht, um die Wissenschaft von dem Materialismus, der sie einschnürt, zu befreien und sie weiterzubringen. Wenn die Wissenschaft ihren Horizont nicht über chemische Strukturen hinaus weitet, wird sie das Leben nie verstehen und sich immer weiter frustriert fragen, warum die Gene bei der Vererbung nicht mehr zu sagen haben.

Einige Fragen an alle, die treu an materialistische Genetik glauben

1. Wo sitzt das Gen für Kreativität? Wenn schöpferische Werke (Songs, Gedichte, Romane usw.) nur das Werk mechanistischer Gehirne sind, die genetischen Instruktionen folgen, dann müsste doch die lebenslange Arbeit kreativer Menschen (Musiker, Künstler, Schriftsteller usw.) schon vor der Geburt irgendwo in den Genen kodiert sein. Wo ist all diese Kreativität kodiert?

2. Woher weiß eine Blutzelle, dass sie sich zu einer Blutzelle und nicht zu einer Hautzelle heranbilden muss?

3. Warum lässt sich körperliche Vererbung zumeist nicht in der DNS nachweisen? (Das »Problem der Vererbbarkeit«)

4. Wenn es nicht genügend Speicherkapazität im menschlichen Genom gibt, um die menschliche Form vollständig zu beschreiben, woher kommt dann der restliche Bauplan?

5. Wo ist der genetische Code für Liebe, Hingabe und Zusammenarbeit, ohne die die menschliche Zivilisation nie überlebt hätte?

6. Wenn menschliches Bewusstsein eine Illusion ist, wie die Materialisten behaupten, dann kann es sich nicht auf das menschliche Verhalten auswirken, das doch angeblich rein mechanistisch ist. Warum hat sich dann bei Menschen die »Illusion des Bewusstseins« herausgebildet, wenn dieses gar keinen Zweck erfüllt? Das widerspricht einer fundamentalen Eigenschaft der natürlichen Selektion.

7. Sind Sie selbst nur ein rein mechanistischer biologischer Roboter, der unter der Illusion des Bewusstseins leidet? Und wenn ja, warum sollten wir uns dann überhaupt irgendetwas anhören, das Sie zu sagen haben?

Veröffentlicht am 06.05.2014 10:56:26 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 25.05.2014 20:03:55 GMT+02:00]
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