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Kundenrezension

am 14. Februar 2011
Das Hohlbein-Phänomen ist hinlänglich bekannt: Ein wahnwitzig hoher Output, der dazu führt, dass sich seine Bücher regelmäßig wie mit einem Plattitüden-Setzkasten zusammengestellt lesen. Und dies gilt nun auch für den zwölften Band der Chronik der unsterblich Langweiligen.

In "Der schwarze Tod" reiht der hochverehrte Floskelant einen Satz aus der Litertaurretorte an den anderen, ohne sich auch nur im Geringsten dafür zu interessieren, ob sich daraus eine halbwegs stimmige Geschichte ergibt oder nicht.

Zum Inhalt: Andrej und Abu Dun folgen Meruhe nach Venedig, die dort Andrejs Sohn Marius in ein Hospital gegeben hat. Dort angekommen ist Meruhe allerdings nicht auffindbar, was aber auch gar nicht so besonders schlimm zu sein scheint, denn Andrej ist so oder so viel zu sehr damit beschäftigt, sich jetzt zum gefühlt tausendsten Mal unsterblich zu verlieben.

Ohne die Geschichte vorwegnehmen zu wollen sei noch gesagt, dass auch der Showdown in diesem Band gut ohne Andrej auskommen würde. Auch hier steht Andrej wieder ausschließlich in der Gegend herum, während die anderen Figuren die Handlung tragen müssen. Sicherlich liegt das aber auch daran, dass Hohlbein Andrej und Abu Dun sich nicht entwickeln lässt, während besonders die Gegenspieler der beiden immer neue, mysteriöse, der Geschichte folgend absolut unmotiviert entstandene und übrigens auch völlig unglaubwürdige Fähigkeiten auf der Palette haben.

Rückblende: Unverletzbare, das gesamte Figurenensemble unter ihrer Gedankenkontrolle habende Superschurken wie wir sie aus "Glut und Asche" kennen, sind schlichtweg von einem einfachen "Schwertmeister" kaum zu besiegen. Entweder braucht Andrej also auch Superkräfte, oder er kann eben nur bescheuert herumstehen und zugucken, wie ein deus ex maschina den Handlungsstrang plötzlich abschneidet. Mein Vorschlag für den nächsten Band: Andrej sitzt im Rollstuhl, Abu Dun ist sein Altenpfleger und Spiderman tötet dann am Schluss den bösen Heimleiter.

Fazit: Es heißt, wenn tausend Schimpansen tausend Jahre auf tausend Schreibmaschinen tippen, kommt dabei irgendwann Shakespeare heraus. Für "Der schwarze Tod" hätte dann wahrscheinlich ein besoffener Bonobo auf Crack dreißig Minuten gebraucht.
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