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Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verworren und sprunghaft, 5. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Kalix. Werwölfin von London (Taschenbuch)
Warum der Verlag ausgerechnet dieses Buch deutschsprachig herausgegeben hat und man auf die Übersetzung anderer, besserer Bücher vergeblich wartet, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Schade um die Arbeitszeit des Übersetzers und um das verschwendete Papier.
Ich fand das Buch auf einem Wühltisch mit Restexemplaren und ließ mich vom Klappentext wie auch von der Aufmachung etwas blenden. Erwartet hatte ich einen Fantasyroman auf dem Niveau der Mystery-Serie oder auch der Biss-Romane, die sicherlich nicht die Krone der Schriftstellerei sind, aber zumindest bestens unterhalten und aus diesem Grunde auch 5 Sterne verdient haben. Selten habe ich einen solchen Fehlgriff getan wie mit diesem Buch, selbst die wenigen Cent, die ich dafür bezahlen musste, war das Buch nicht wert.
Martin Millar schreibt in einem unausgegorenen, abgehackten und sprunghaften Stil, den ich persönlich nicht originell oder außergewöhnlich, sondern einfach nur schlecht finde. Vor allem die Dialoge kommen in einer derart dümmlichen Art daher, dass jede schlechte Fernsehsoap dagegen noch eine Erholung ist, dies trifft im besonderen auf die Dialoge zwischen Trix und der Feuerkönigin zu. Auch antworten in vielen Passagen Gesprächspartner auf Gedanken, ohne dass die Regel festgelegt wurde, dass Werwölfe auch Gedanken lesen könnten. Dies ist für mich ein weiterer Hinweis auf schlechten Stil.
Die Feuerkönigin mag bei ihrem ersten, eventuell auch beim zweiten Auftritt noch recht originell sein. Sehr bald beginnt ihr ständiges Gequatsche über Mode und ihre Modehysterie jedoch zu nerven und spätestens mit Auftauchen der unsäglichen Nichte" werden die beiden völlig unerträglich. Nun mag es ja Leute geben, die die aktuelle Mode zu ihrem ausschließlichen Lebensinhalt machen, die Zuschauerzahlen bei gewissen Fernsehsendungen beweisen dies, ich gehöre jedenfalls nicht dazu.
Die Idee des Buches ist wirklich nicht schlecht und daraus hätte sich wirklich ein sehr guter Roman entwickeln lassen. Dies ist dem Autor jedoch auf ganzer Linie misslungen und sämtliche 752 Seiten sind ein einziges Desaster. Besonders gestört hat mich, dass alle Figuren (einzige Ausnahme vielleicht Sarapen) keinen ausgeprägten Charaktere haben. Sie handeln unlogisch, ihre Handlungen sind kaum nachzuvollziehen und man kann sich mit keiner Figur wirklich identifizieren. Der Autor meinte vielleicht, vielschichtige und hintergründige Protagonisten geschaffen zu haben, dieser Meinung kann ich mich jedoch nicht anschließen, ich finde es einfach nur grauenhaft und grottenschlecht. Gerade die Hauptfigur Kalix kommt mit ihren unterschiedlichen Süchten und Problemen (z. B. Laudanumsucht, Ritzen, Depressionen, Diazepam und Bulimie) in höchstem Grade unsympathisch, launisch und wetterwendisch daher und besitzt eigentlich gar keinen richtigen Charakter. Außer ihrer außergewöhnlichen Stärke hat sie nicht viel anzubieten. Die meisten Personen sind völlig abstrus gezeichnet, regelrecht charakterlos, da sie an einem Tag in die Richtung, am nächsten genau in die Gegenrichtung handeln. Am besten gefallen hat mir hier noch Sarapen, er bleibt sich wenigstens einigermaßen treu. Ansonsten gibt es keine Hauptfigur, alle Protagonisten, auch die Menschen Moonglow und Daniel, sind orientierungslos und sprunghaft, dies kommt beispielsweise insbesondere darin zum Ausdruck, dass Gawain gerade noch über seine übergroße Liebe zu Kalix philosophiert und gleich im Anschluss eine völlig unsinnige und durch nichts begründete Affäre mit Trix beginnt. Spätestens an dieser Stelle wollte ich das Buch eigentlich in die Ecke werfen, habe dann aber doch weitergelesen, weil ich wissen wollte, wer nun Fürst der Werwölfe werden würde. Diese Frage wird zwar beantwortet, aber die Darstellung ist so unlogisch und es bleiben dermaßen viele Fragen offen, dass der Leser unzufrieden und frustriert zurückbleibt. Dies hat natürlich den Sinn, die beiden Fortsetzungsbände, die der Autor bis jetzt schon verfasst hat, an den Mann zu bringen. Ich werde mir diese beiden Bücher jedenfalls nicht antun, nach den Rezensionen des 2. Bandes zu schließen, hat auch dieser kein richtiges Ende (kommt ja dann auch noch ein dritter Band).
Auf allen 752 Seiten entsteht kaum Spannung, die Handlung plätschert langweilig und unlogisch dahin und gefühlte 749 Seiten wird über Mode und deren Bedeutung im Leben parliert. Das Buch hat sehr viele Längen und etwa die Hälfte an Umfang hätte sicherlich auch gereicht. Positiv fällt einzig und allein das beeindruckende Demokratieverständnis der Werwölfe bei der Wahl ihres Fürsten auf. Auch besteht das Buch aus vielen kurzen Kapiteln, die das Geschehen wenigstens etwas flüssiger machen und das Lesen erleichtern.
Das gesamte Buch erscheint ohne roten Faden, ja sogar völlig ohne Sinn und Verstand. Als etwas älterer Leser könnte man vielleicht noch hineininterpretieren, dass der Autor eine Persiflage auf die interessen- und orientierungslose Spaßgesellschaft unserer Zeit abliefern wollte. Die Moral von der Geschichte ist jedoch nirgends zu finden, und so ist er hiermit, falls dies überhaupt in seiner Absicht lag, auf ganzer Linie gescheitert.
Ein besonders negativer Aspekt in einem für die jugendliche Zielgruppe geschriebenen Buch ist die absolute Verherrlichung von Drogen. Wenn dies eine Gesellschaftskritik sein sollte, ist dem Autor gerade hier ein besonderer Missgriff passiert. Sämtliche Werwölfe existieren anscheinend nur mit und durch die verschiedensten Drogen und Süchte, es gibt wohl keine Droge, die hier nicht zum Einsatz kommt. Auch wenn Laudanum heutzutage nicht mehr hergestellt wird und kaum noch bekannt ist, darf man nicht vergessen, dass es sich bei diesem Elixier um ein äußerst gefährliches Opiat handelt, das zu seiner Zeit eventuell genau so viele Opfer gefordert hat wie heutzutage Heroin und genau aus diesem Grunde von einem Medikament zu einer Droge abgestuft wurde. In einem Jugendbuch ist eine derartige Verherrlichung von Drogen für mich ein absolutes NO GO, für das, wenn es möglich wäre, ich auch noch den einen Stern entziehen würde.
Dies ist mit großem Abstand das schlechteste Buch, das ich jemals in der Hand hatte. Mir fällt nicht ein einziger Leser ein, dem ich dieses Buch empfehlen würde. Wem es trotzdem gefällt, dem sei es natürlich unbenommen. Ich werde jedenfalls in Zukunft einen großen Bogen um Bücher dieses Autors machen.
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