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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 28. April 2012
Gute Weiterentwicklung

Seit nunmehr gut zwei Wochen besitze ich die OM-D von Olympus und habe diese in vielen Situationen mit anderen Kameras verglichen, z.B. mit Sonys NEX-7 (aus eigenem Bestand, habe diese also nicht nur mal im Laden in der Hand gehabt), die in meinen Augen der einzig ernstzunehmende Wettbewerber ist (Stand Ende April 2012, das kann nächste Woche schon ganz anders aussehen).

Im folgenden möchte ich mal ein paar Stichworte abarbeiten:

Sucher:

Der EVF ist hervorragend, arbeitet rausch- und flimmerfrei. Im Gegensatz zur NEX-7 ist dieser Sucher deutlich besser, denn: bei schwachem Licht rauscht es nicht. Während bei der NEX nur noch Schneetreiben im Sucher zu sehen ist erhält man bei der OM-D noch immer ein klares Bild.

Handling

Zwei Drehräder an der Oberseite bieten die Möglichkeit, voreingestellte Parameter zu ändern. Prima. Problem: das linke rückwärtige Drehrad liegt so weit links, das ich es, der mit dem rechten Auge durch den Sucher schaut, fast nicht bedienen kann und muss die Kamera dafür vom Auge abnehmen.

Bildstsbilisator

Der Bildstsbilisator funktioniert sehr gut. Hier hätte weniger mehr sein können: das laute Rauschen des Stabis stört draußen auf der Straße nicht, in ruhigen Räumen mag ich die Kamera kaum in die Hand nehmen, weil die Geräuschentwicklung des Stabis so erheblich ist. Wenn die Kamera dann angeschaltet auf den Tisch legt, wird's noch lauter

Menüs

Die Menüs sind aufgebaut, wie man es von den E und EP's kennt: sehr, sehr umfangreich, leicht verschachtelt aber nach kurzer Einarbeitung gut zu bedienen. Optisch etwas aufgefrischt.

Effekte

Die internen Effekte wurden um einige Modi erweitert, was mich sehr freut, ich arbeite gern damit. Ein echtes HDR fehlt nach wir vor (schade). Die Effekte sind teilweise wahrlich hervorragend und ich bin bei einigen Bildern, die ich geschossen habe sicher, dass ich den einen oder anderen Effekt am Rechner nur mit sehr hohem Aufwand herstellten könnte. Witzig: es gibt die Möglichkeit, ALLE Effekte auf ein Bild anzuwenden, d.h, nach Drücken des Auslösers erhält man 12 Aufnahmen mit jeweils einem anderen Effekt. Ich habe mir erlaubt, hier mal ein paar Bilder, die out of the cam sind, hochzuladen.

Geschwindigkeit

Die Kamera ist sehr schnell, der AF arbeitet auch bei schlechtem Licht sehr sicher, deutlich, um Welten besser und schneller als bei Sonys Flaggschiff.

Verarbeitung

hervorragend. In dieser Preisklasse und von Olympus nicht anders zu erwarten.
Die Staub- und feuchtigkeitsverträglickeit habe ich nicht getestet und habe dies bewusst nicht vor. Die gummierten Tasten lassen sich gut bedienen.

Bulb und Livemodus - ein Highlight

In diesen beiden Belichtungsmodi wird die Bildentwicklung nachvollziehbar, so dass das Herantasten an die gewünschte Belichtungszeit - bei Langzeitbelichtung - der Vergangenheit angehört. Hier ist die Anzahl der Entwicklungsschrittanzeige jedoch begrenzt (je nach eingestellter ISO), die Intervalle lassen sich voreinstellen. Ein Fernauslöser ist hier angeraten. Ich habe mir so ein Billigteil von JJC gekauft. Nicht schön aber praktisch und billig.
Objektiv

Das Kit-Objektiv bietet mit 12-50 mm einen guten Bereich. Schön finde ich die 24mm vor. Das Objektiv ist länger als die üblichen Panasonic und Olympus 14-42mm, dafür etwas schmaler. Das Objektiv ist wohl schon länger auf dem Markt. Besonderheit: es fährt beim Zoomen nicht aus und lässt sich auch elektronisch bedienen. Zunächst etwas ungewohnt bietet diese Funktion jedoch wohl gerade beim Videodreh die Möglichkeit ruckelfreie Zoomfahrten zu machen (n.n. getestet).

Ach ja: Bildqualität und low light

Die Bildqualität ist toll und in meinen Augen über jeden Zweifel erhaben. An die Detailtreue der NEX7 kommt die OM-D nicht heran. Muss sie aber auch nicht.

Bei schwachem Licht arbeitet die Olympus schnell, präzise und bis ISO 1.600 fast rauschfrei. Toll.

Ein erstes Fazit: bis auf Kleinigkeiten eine wahrlich grandiose Kamera, die Maßstäbe setzt. Der laute Stabilisator ist ein echtes Ärgernis - jedoch nur in ruhiger Umgebung.

Ich hoffe sehr, dass Olympus nicht auch hier den Fehler begeht und in 6 Monaten einen Nachfolger präsentiert.

1. Nachtrag 07.05.12
Ich war am Wochenende auf einem Poloturnier und habe den Vergleichstest gemacht: 1. Tag Olympus, 2. Tag NEX 7
Beide Tage schwierige Lichtverhältnisse und schnelle Sportszenen. Mit der Sony habe ich deutlich länger zum Fokussieren gebraucht, viele Fotos sind so gar nicht entstanden oder waren z.T. unscharf. Die Olympus war deutlich - um Klassen - schneller, treffsicherer und hat am Ende auch die besseren Bilder fabriziert. Für mich ein klares Ergebnis.

2. Nachtrag 31.05.12
Inzwischen habe ich auch den passenden Batteriegriff besorgt. Ist mit knapp EUR 300,- sehr happig berechnet, verbessert jedoch das Handling der Kamera ungemein. Die Anschaffung macht jedoch in meinen Augen nur Sinn, wenn man auch Ersatzakkus hat. Den Preis zu investieren nur damit die Kamera besser in der Hand liegt ist dann doch zu viel des Guten. 'Eigentlich' hätte sie von vornherein so bequem in der Hand liegen können.

Bei Fragen: fragt mich gern.
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3,3 von 5 Sternen
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