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Kundenrezension

am 16. Februar 2011
Einen fernen Onkel zu haben, einen erfolgreichen Mann von Welt mit Umgangsformen, ist ein Mädchentraum, der in grellen Licht der Wirklichkeit sehr schnell verbleichen kann - um so mehr, wenn der Schatten eines finsteren Verdachts auf den so geliebten Onkel fällt: Der Onkel, ein Mörder! So ergeht es der kleinen Charlie Newton (Teresa Wright), einer hübschen jungen Dame, die gerade die Eierschalen der Kindheit abgestreift hat. Sie lebt mit ihren bürgerlichen und rührseligen Eltern im gepflegten Santa Rosa im Sonnenstaat Kalifornien. In einem Moment der Melancholie wünscht sie sich eben jenen fernen Onkel Charles (Joseph Cotten), nach dem sie benannt ist, herbei, und kaum ist der Wunsch gedacht, meldet sich dieser auch schon zu Besuch. Doch was seine entzückte kleine Charly und seine Schwester Emma Newton (Patricia Collinge) noch nicht ahnen ist, dass Charles auf der Flucht ist. Er ist einer von zwei möglichen Verdächtigen, dem der Mord an drei reichen Witwen angelastet wird. Doch kaum angekommen, heften sich auch zwei Polizisten in Zivil an seine Fersen. Detective Jack Graham (Macdonald Carey) öffnet der kleinen Charlie die Augen. Doch da hatte auch sie schon Verdacht geschöpft: Das Verhalten von Onkel Charles war auch ihr allzu verdächtig. Charlie kann diesen Verdacht vor dem Onkel nicht verbergen. Und dieser gesteht ihr schliesslich seine Täterschaft. Nun ist für Charlie Gefahr im Verzug! Einen ersten Anschlag auf ihr Leben überlebt sie nur knapp. Aber der in die Enge getrieben Onkel Charles wird nicht locker lassen, die kleine Charlie soll sterben. Doch der gewiefte Mörder hat sich in dieser jungen Dame verschätzt.

'Im Schatten des Zweifels' (1942) ist einer der nahzu perfekten Filme Hithcocks. Er kommt mit wenigen Spielorten aus, und auch das aufgewendete Personal ist übersichtlich. Dies verleiht dem Film den Charme eines Kammerstücks. Diese Eigenschaft sowie der langsam aufgebaute, sich immer dramatischer entwickelnde Konflikt zwischen der kleinen Charlie und dem in menschenverachtender Weise hochmütigen Onkel Charles weisen auf Cocktail für eine Leiche (1948) voraus. Wie in diesem späteren Film (und bei Hitchcock überhaupt) wird die spannende Haupthandlung durch komische Charaktere kontrastiert. Besonders amüsant ist hier das Duo aus Joseph Newton (Henry Travers) und der trottelige Nachbar Herbie Hawkins (Hume Cronyn), die ihren Spass darin finden, sich für den jeweils anderen den perfekten Mord auszudenken. So wird für diesen Film wahr, was Oscar Wilde schrieb: Man zerstört, was man liebt. Dies amüsant und dramatisch vorzuführen war eine der Absichten Hitchcocks. Es ist ihm wunderbar unerhaltsam gelungen.
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