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Kundenrezension

142 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutliche Leistungssteigerung, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pentax K-3 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, live view, Full HD) nur Gehäuse schwarz (Camera)
Als Besitzer einer K-5, die nun schon 3 Jahre auf dem Buckel hat, war ich schon seit einiger Zeit auf ein Upgrade eingestellt. Die K-5IIs hätte mir gefallen, aber da war mir der Abstand zur K-5 nicht groß genug, um eine Investition in dieser Größenordnung zu rechtfertigen. Als am 7.10.2013 die ersten detaillierten Berichte über die K-3 herauskamen, war ich sicher, dass ich diese Kamera haben wollte. Ich hatte sie bei Amazon vorbestellt und sie wurde gestern geliefert. Bereits die ersten Versuche zeigten die gewaltigen Fortschritte in der Geschwindigkeit. Schon 2 Wochen vorher hatte ich hier 2 x SanDisk 32GB Extreme SDHC UHS 1 C10 80MB/Sec bestellt. Damals lag der Preis noch bei EUR 37,16 heute kostet eine EUR 44,99. Dennoch lohnt sich die Investition in so eine schnelle Speicherkarte. Ich speichere RAW und JPG auf 2 getrennten Karten was mir den Vorteil bringt, die JPG sofort ansehen zu können und die RAW lasse ich als Backup falls mir einmal die Entwicklung eines JPG aus der Kamera heraus nicht gefallen sollte.

Den Kameraverschluss hört man fast nicht und wenn man das erste Mal auf den Auslöser drückt, dann glaubt man kaum, dass die Aufnahme schon getätigt ist. Ich verwende Bracketing mit 3 Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung. Die sind so schnell "im Kasten", da hört man nur kurz hintereinander leise "flap", "flap", "flap". Phantastisch!

Nun zu den fotografischen Qualitäten. Die Fokussierung ist so schnell, wie es das Objektiv schafft. Es kann sein, dass die Kamera weniger oft vor- und zurück-rudert (hunting), es ist aber schwer, hier einen direkten Vergleich mit der K-5 anzustellen, weil man ja nie exakt die selbe Situation hat. Dafür kann ich bestätigen, dass der AF sehr treffsicher ist. Bis jetzt hatte ich noch keinen Grund, eine Feineinstellung bezüglich FF oder BF vorzunehmen. Bei der K-5 gab es ja das Problem, dass bei lichtstarken Objektiven eine FF Korrektur von +5 notwendig war, weil die Kreuzsensoren auf eine geringere Lichtstärke f5.6 ausgelegt waren. Die K-3 hat in der Mitte ein paar Sensoren, die für Objektive mit höheren Lichtstärken f2.8 geeignet sind. Nachtrag am 15.11.: nach vielen sehr kritischen Tests meine ich herausgefunden zu haben, dass der AF-Punkt auf die vordere Grenze, wo die Tiefenschärfe beginnt, eingestellt ist. Das heißt, im Idealfall stellt sich der AF auf das Objekt ein, das am nähesten zur Kamera liegt, wo dann der Bereich der größten Schärfe beginnt und von dort je nach Blendenöffnung mehr oder weniger weit nach hinten geht. Da das aber immer auch mit Toleranzen zu tun hat, meine ich, dass eine Feinjustierung von +2 etwas mehr Sicherheit bringt wenn man besonders oft mit ganz offener Blende arbeitet (+2 bedeutet: man rückt den AF-Punkt um eine Nuance näher zur Kamera). Nachtrag 20.11. wegen Nachfrage: es gibt im Internet viele Anweisungen zur Feinjustierung, wo meist der CDAF als Referenz für den PDAF genommen wird. Mein Vorgehen ist etwas pragmatischer und wegen der immer vorhandenen Toleranzen (temperaturbedingt, Fokussierung von unendlich oder vom Nahanschlag beginnend) vielleicht zielführender: Ich mache eine Serie von etwa 100 bis 200 Aufnahmen unterschiedlicher Art, bestimme die Zahl der mir scharf erscheinenden Bilder, verstelle die Feinjustierung um +1, mache wieder 100 bis 200 Aufnahmen und zähle erneut die mir scharf erscheinenden Bilder. Wenn diese bei +1 mehr geworden sind, dann habe ich zumindest das richtige Vorzeichen gewählt. Das gleiche kann ich nun mit einer Feinjustierung von +2 machen und so weiter, bis die Anzahl der "keeper" (d.h., die Bilder, die man behalten möchte) wieder sinkt. Die Feinjustierung mit der höchsten "keeper"-Rate lasse ich dann eingestellt. Nachtrag 6.12.: der AF ist wirklich sehr präzise. Bin nämlich zu dem Schluss gekommen, dass nur das 100mm Makroobjektiv eine Feinjustierung von +1 bis +2 benötigt, während alle anderen bereits bei der Grundeinstellung der Kamera perfekt scharf sind. Das deckt sich im Wesentlichen mit den Erfahrungen anderer Tester, wobei eine Feinjustierung von 1 gerade an der Wahrnehmungsgrenze liegt.

Ich schaue mir die Bilder gerne 1:1 am 30" Monitor an. Da sehe ich weder ein stärkeres Rauschen, noch sonst was anderes als wie bei der 1:1 Ansicht der Bilder von der K-5. Es gibt einfach mehr Pixel zum pannen, ich meine zum hin- und herschieben. Der Schärfeeindruck ist trotz der etwas höheren Auflösung gleichgeblieben, vielleicht sogar besser. Es ist ja nicht so, dass das Anti-Aliasingfilter die Bilder der K-5 total unscharf gemacht hätte. Die Ab- oder Anwesenheit des AA-Filters merkt man ohnedies nur bei sehr speziellen Motiven. Ein gutes und kontrastreiches Objektiv setzt sich auch gegen ein schwaches AA-Filter durch. Was mich beeindruckt hat, war der Test, wo ich von meinem Wohnzimmerfenster aus ein gegenüberliegendes Straßenschild fotografiere. Bei der K-5 war der Text gerade noch zu "erahnen", bei der K-3 kommt er deutlich raus. Die höhere Auflösung macht sich in solchen Situationen bemerkbar. Versuche mit AA Filter bei der K-3 habe ich unterlassen, weil ich bisher noch keine Probleme (Moiré) ohne diesem Filter hatte.

Bei höheren ISO-Werten kann man sicher noch etwas mehr bei der Entwicklung herausholen. Vorerst einmal gebe ich mich mit der Kameravoreinstellung zufrieden. Bis 1600ISO ist es sowieso meist völlig problemlos, wobei das Ergebnis auch vom Motiv abhängt. Bei machen Motiven fällt das Rauschen fast gar nicht auf, da findet die Rauschunterdrückung offenbar genügend Konturen, die sie nachzeichnen kann und bei anderen Motiven sieht man schon ein deutliches Rauschen in den höheren ISO-Bereichen. Ich habe die Dynamik bei ISO100 nicht gemessen, sie ist aber keinesfalls geringer als bei der K-5. Nach oben hin hat man gerade 1EV (also 1 Blende) Luft, die man sich mit dem RAW-Entwickler holen kann. Das war bei der K-5 auch nicht besser. Nachtrag 27.11.: Es ist nicht mehr notwendig, eine dauerhafte Belichtungskorrektur vorzunehmen um etwas sattere Farben zu bekommen. Bei der K-5 war es noch übliche Praxis immer eine Belichtungskorrektur von -1/3 eingestellt zu lassen. Die K-3 liefert von Haus aus bessere Farben und ich dachte zuerst, sie hätte diese Korrektur bereits in der Grundeinstellung. Habe daher noch einmal mit beiden Kameras Aufnahmen gemacht und festgestellt, dass beide bei gleichen Bedingungen ("natural") völlig gleiche Belichtungswerte einstellen.

Die mitgelieferte Software Digital Camera Utility 5 ist eine deutliche Verbesserung zur Vorgängerversion 4. Sie ist schneller und benützt nun alle 4 Prozessoren für die Entwicklung (wahrscheinlich auch mehr, wenn vorhanden, ich habe nur einen Quad-Core). Wer mit der Version 4 arbeiten konnte, der findet sich auch bei der Version 5 sofort zurecht. Und es gibt sowohl eine 32-Bit Version als auch eine 64-Bit Version. Die 64-Bit Version sollte den Vorteil haben, dass sie mehr RAM nützen kann, das habe ich aber nicht getestet.

Noch ein paar kurze Bemerkungen zu den Objektiven. Diese Kamera verlangt sehr gute Objektive. Wenn man nicht bereit ist, ein Vielfaches des Kamerapreises in die Objektive zu investieren, dann lohnt sich der Kauf nicht. Mit dem berühmten Kit-Zoom 18-55mm, was ich bei meiner ersten digitalen Pentax Kamera K 20D mitgeliefert bekam, wird man keine besseren Ergebnisse erzielen, als beispielsweise mit einer K-50. Im Vergleich dazu haben die Makroobjektive 50mm und 100m von Pentax noch genügend Reserven in der Schärfe und sie halten sie bis zum Rand. Wer noch alte K oder M Objektive hat, die nicht für digitale Sensoren gebaut wurden, kann mitunter Überraschungen erleben. Die CA, das sind die unerwünschten Farbsäume, die sich besonders am Bildrand an Kanten zeigen, können bei dieser Auflösung ganz schön deutlich werden. Mein altes 300mm Objektiv aus dem Jahre 1978 ist an dieser Kamera völlig unbrauchbar. Das ist mir nie aufgefallen, als ich noch mit Film fotografierte.

Nachtrag 15.11.: Wenn man schon eine K-5 hat, dann kann man den alten Akku weiterverwenden. Ich hatte den alten Akku der K-5 frisch aufgeladen, als ich ihn für die ersten Tests in die K-3 gab und nach exakt 409 Aufnahmen war Schluss (Kamera schaltete sich selbst ab). Dabei sollte man berücksichtigen, dass dieser Akku schon 3 Jahre intensiver Nutzung hinter sich hat. Ich verwende niemals den Blitz, speichere aber RAW und JPG, was einen etwas höheren Energiebedarf benötigt, als wenn man nur JPG auf einer Karte speichert.

Fazit: das Upgrade von der K-5 auf die K-3 hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die höhere Auflösung ist bei guten Objektiven ein Gewinn.
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1-10 von 17 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.11.2013 08:52:00 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 21.11.2013 11:52:30 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2013 22:20:48 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 21.11.2013 14:56:58 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 18.11.2013 00:49:03 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 18.11.2013 00:49:15 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 18.11.2013 00:50:17 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.11.2013 01:01:22 GMT+01:00
Florian meint:
"Nachtrag am 15.11.: nach vielen sehr kritischen Tests meine ich herausgefunden zu haben, dass der AF-Punkt auf die vordere Grenze, wo die Tiefenschärfe beginnt, eingestellt ist."

- was du meinst, nennt sich schärfentiefe (zumindest sprichst du in diesem abschnitt vom beginn des schärfebereichs zwischen unscharfem vorder- und hintergrund) und ist etwas völlig anderes als tiefenschärfe (ein schlüsselanhänger ist ja auch etwas völlig anderes als ein anhängerschlüssel). ;)
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"Das heißt, im Idealfall stellt sich der AF auf das Objekt ein, das am nähesten zur Kamera liegt, wo dann der Bereich der größten Schärfe beginnt und von dort je nach Blendenöffnung mehr oder weniger weit nach hinten geht. Da das aber immer auch mit Toleranzen zu tun hat, meine ich, dass eine Feinjustierung von +2 etwas mehr Sicherheit bringt wenn man besonders oft mit ganz offener Blende arbeitet (+2 bedeutet: man rückt den AF-Punkt um eine Nuance näher zur Kamera)."

- hier hast du, so scheint es, einen denkfehler gemacht. wenn der schärfepunkt - wie du ja schreibst - 'am anfang' des schärfebereichs liegt, und die schärfeebene - wie du ja ebenfalls schreibst - durch abblenden 'nach hinten' wandert (dieses phänomen nennt sich übrigens 'focus shift' und kommt, je nach objektiv, durchaus häufiger bzw. mal mehr, mal weniger ausgeprägt vor), dann sollte man die fokuskorrektur eben NICHT benutzen, wenn man mit offener blende arbeitet, sondern DANN benutzen, wenn man abgeblendet arbeitet...denn DANN wandert die schärfeeben doch nach hinten und sollte wieder nach vorne gezogen werden. bei offener blende ist sie doch bereits vorne.
veranschaulichung: würdest du z.b. bei einem portrait mit offenblende aufs auge fokussieren, so würde dieses am schärfsten abgebildet werden - alles davor und dahinter wäre unschärfer...würdest du abgeblendet auf das auge fokussieren, wäre - durch den focusshift - der bereich hinter dem auge schärfer als das auge selbst (so beschreibst du dieses wandern der schärfeebene ja auch)...ziehst du also abgeblendet den fokus 'zu dir', ist die schärfe wieder top auf dem auge...würdest du bei offenblende den fokus 'zu dir' ziehen, würde das auge unschärfer werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.11.2013 11:42:14 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.11.2013 11:43:20 GMT+01:00
59Jahrealt meint:
Ja, kein Problem. Ich verwende normalerweise den Ausdruck "Schärfentiefe", nur habe ich mir gedacht, wenn ich den jetzt verwende, dann verstehen das die Leute nicht und sie wollen mich darauf hinweisen, dass es anders herum heißt. Wie man es macht ist es falsch. Was den "Denkfehler" betrifft, so ist das eine Sache, wo ich meine, dass es eher mit Toleranzen bei der Justierung zu tun hat, weshalb die Hersteller überhaupt die Möglichkeit einer Feinjustierung anbieten. Danke für den Kommentar.

Veröffentlicht am 21.11.2013 07:02:30 GMT+01:00
Kanzler meint:
Danke für die sehr hilfreiche und prägnante Rezension! Ich hätte eine kurze Frage: mein größtes Hadern mit meiner K-5 kommt von den relativ großen PDAF-Sensoren. Wenn der Sensor mehrere Kanten trifft, sucht er sich willkürlich eine aus, meist die am weitesten weg liegend, und damit meist die falsche. Auch dadurch - und durch die frühere Gewöhnung auf MF mit Prisma, verwende ich meist den mittleren AF Punkt. Die neuen Sensoren sollen nun auch kleiner sein. Hat sich beim Verhalten, welche Kante genommen wird, wenn mehrere in Frage kommen, etwas geändert? Wie ist der Algoritmus insgesamt gelungen, welche Kante für PDAF genommen wird, wenn mehrere zur Auswahl stehen? Kann man den mittleren AF Punkt mit Reframe/recompose-Technik noch verwenden oder ist er nun zu klein, sodass die Autoeinstellung genommen werden muss?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2013 16:50:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.11.2013 16:52:22 GMT+01:00
59Jahrealt meint:
Ehrlich gesagt habe ich keinen Unterschied gefunden. Es ist noch immer genau so wie du sagst. Ich habe auch in anderen Foren gelesen, dass Leute mit dem AF.C Probleme haben, weil die Kamera plötzlich auf was anderes scharf stellt. Meine Gewohnheit, immer nur mit AF.S und spot zu arbeiten, hat sich nicht geändert. Ja, es stimmt, man muss manchmal die Kamera etwas herumführen, damit sie auf die "richtige" Kante scharf stellt. Noch etwas ist vielleicht von Interesse: der AF stellt das Objektiv sehr schnell auf einen Punkt, der für normale Bedürfnisse ein ausreichend scharfes Bild ergibt. Wenn man aber ein bisschen mehr Zeit hat, dann kann man den Auslöser vor dem Durchdrücken noch einmal halb antippen und man hört ein kurzes Verstellgeräusch vom Objektiv. D.h., der AF war offenbar noch nicht ganz zufrieden und hat nachjustiert. Das kann man auch dann beobachten, wenn die Kamera auf einem Stativ montiert ist. Ich habe mir daher angewöhnt, für Aufnahmen, die ich wirklich sehr scharf haben will, mehrmals dan AF zu starten, bis kein Verstellgeräusch mehr wahrnehmbar ist und erst dann abzudrücken.

Veröffentlicht am 30.11.2013 15:25:10 GMT+01:00
Niko meint:
welche Top-Objektive (Brennweiten) passen denn zur K-3 optimal?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.11.2013 21:10:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.11.2013 21:28:23 GMT+01:00
59Jahrealt meint:
Wie bereits erwähnt, sind die beiden Makro-Objektive 50 und 100mm von Pentax extrem scharf und daher bestens geeignet. Die Objektive aus der "Limited" Serie sollen es auch sein, ich besitze aber nur das 40mm Pancake Limited und das schwächelt etwas. Dann würde ich noch alle DA* dazuzählen. Die Palette ist ziemlich groß. Ausschließen würde ich die sogenannten Kit-Objektive (18-55mm), die oft als Erstausstattung zur Kamera mitgeliefert werden. Diese sind nicht schlecht, wenn man sie mit den Kit-Objektiven anderer Hersteller vergleicht, aber nicht so ausgezeichnet, dass man an der K-3 einen Vorteil bemerken würde. Bevor ich mich für ein neues Objektiv entscheide, sehe ich mir meist die Testberichte in den einschlägigen Foren an, zum Beispiel http://www.photozone.de/pentax, http://www.slrgear.com/reviews/ oder http://www.dpreview.com/ und viele andere. In Bezug auf die Brennweite gibt es keine besondere Empfehlung. Ich gehe davon aus, dass diese Kamera diesbezüglich keine Einschränkungen aufweist.

Ich hatte mir kürzlich bei Amazon das Pentax 300mm Objektiv bestellt und teste es gerade. Hier habe ich den Eindruck, dass es wirklich sehr gut ist, aber den Fotografen herausfordert. Ich meine, dass die geringste Erschütterung ausreicht, um Bewegungsunschärfe zu erzeugen und dass der Schärfentiefenbereich naturgemäß sehr klein ist. Es zeigt aber bereits ab Blende 4 seine volle Stärke und wird nur unwesentlich besser beim Abblenden. Der SR (Shake Reduction) wirkt hier so gut, dass ich schon fast daran bin, für Wald- und Wiesenfotos eher aus der Hand zu schießen, als mit dem Stativ. Weil bei diesem Objektiv (vermutlich wegen des Übergewichts) die Stativbefestigung nicht an der Kamera selbst sondern am ungefähren Schwerpunkt von Kamera + Objektiv vorgesehen ist, entsteht eine "Schaukel", die besonders gern zu Schwingungen neigt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2013 00:55:34 GMT+01:00
B. Schwarten meint:
Als Zooms definitiv Tamron´s 17-50mm 2.8 und das 70-200mm 2.8
Das Sigma 8-16mm als Ultraweitwinkel, wenn Du es denn noch bekommst, da Sigma es nicht mehr für Pentax herstellt.
Frag mich bitte nicht wieso.
Ansonsten selbstredend Pentax 16-50mm 2.8 WR und die Limiteds. Alles ´ne Geldfrage..;o)
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