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Kundenrezension

am 2. Februar 2011
Was für Einfälle muss ein SF-Autor wohl haben? Unendliche und mehr als nur ungewöhnliche! Er muss nicht mit der Nadel das beschauliche Lebens geschwinder machen, das Denken in eine schnelle reiche Zukunft hinüberretten. Wer wollte in seiner Jugend nicht reich werden, wer wollte nicht in den Traum einer verehrten Persönlichkeit schlüpfen. Nun gut, vielleicht bin ich zu langsam für so ein Leben geworden, es wird wohl nicht mehr klappen. Aber als Autor kann man darin leben. Hier wird man Teil eines Filmes, einer virtuellen Welt und genießt die Erotik. Der Autor hat sein Leben, als geborener Frauenheld, zur Hauptrolle in einem Film gemacht. Ich will auch, rufe ich ihm zu. Hier ein elektronisches Halluzinogen erfunden vom Autor. Er erfährt als Held die Schnelligkeit seiner phantastischen Erfindung. Täglich spüren wir in unserem beruflichen Dasein die unsichtbaren nicht schriftlich niedergelegten Grenzen und Kämpfe zum Aufstieg oder die Fahrt ins innere Siechtum. Der Autor treibt es auf die Spitze und führt das Duell wieder ein. Ein Duell, das für einen der Konkurrenten tödlich enden muss. Man fordert den Vorgesetzten zum Zweikampf auf, man tötet ihn in der Erzählung körperlich - versuchen wir es nicht täglich im Beruf geistig und seelisch. Wieder und wieder und wenn wir es nicht mehr wollen, wenn wir mit dem Kämpfen aufgehört haben, dann wird man als Schwächling, als Spinner angesehen. Es gibt keine Freundschaft mehr, nur noch Macht, Geld und Angst." Dieser Satz ist nur noch die leichte Überspitzung der Gegenwart. Gehen wir nicht zum Fußball, gehen wir zu einer schönen blutigen Schlägerei ins Stadion. Zurück in die Frühzeit der Neuzeit des Lebens. Schon oft habe ich tagträumend mich selbst getroffen und übertroffen. War dies die Zeitschleife von der der Autor spricht, machte er gleiche Erfahrungen mit seinen Träumen und Erinnerungen. Nein, der Autor führt uns vor, dass auch ein Doppelgänger nicht Arbeit und Denken halbieren kann. Kann er sich aber doppelt amüsieren, wohl auch nicht. Doppelgänger und Frauen, was für ein Thema. Welche Wirklichkeit die wir erleben ist die Richtige, die Wirkliche - ist nicht das Greifbare oft das Unbegreifliche, ist das Sichtbare nicht im Moment unsichtbar. Gehirnlos bekommt eine neue Dimension. Künstlich geschaffene Städte mit den sozialen Bindungen unsere Urzeitlichen Vorfahren. In kleinen Gruppen auf die Jagd nach einem Miteinander gehen und ein seelenloses Nebeneinander finden. Der Autor zeigt uns die Tiefen der menschlichen Seelenwelten. Die Kommunikation bleibt im erlaubten Kreis, Beziehungen sind gebunden, niemand soll es wagen herauszuragen. Schreckliche Darstellung, aber diese ist nicht unbekannt. Aus meinem Blickfeld heraus ein wenig übertrieben. All das bekannt und unbekannte Leben ohne Software. Hobby zum Beruf machen können. Beneide ich Künstler auf der Bühne - ja. Alles wird zu einem geistigen Fragezeichen. Im Gehirn einer schmucken Sängerin aufwachen und all ihre Belanglosigkeit miterleben. Lieber im eigenen Hirn sein und nicht fad und depressiv sein. Eine Verantwortlichkeit für sein eigenes Streben fühlen, das ist das Zeichen meiner Freiheit. Wieder zurück ins eigene Ich und dem geistfressenden Wesen die Wahrheit ins Gesicht schreien. Dies hat der Autor auch in meinem Namen gemacht. Zurück am 8. Dezember - da war bei mir etwas - ach ja Geburtstag. Na ja, es fehlt manches Mal die Erinnerung bei mir auch ohne ein Gerät zur partiellen Bewußtseinsverlagerung. Dieses Gerät sollte man einigen ganz wenigen Wirtschaftsweisen, Politikexperten und Fernsehaktiven verschreiben. Diese lieben Mitbürger werden wohl mit einem krankhaft übersteigerten Geltungsbedürfnis karikiert. Vielleicht auch Ich mit meinen großen Lücken, wer weiß das schon. Der Autor weiß es, denn auch ich bin durch seine Erzählungen sein Thema. Er sagt, fliehe in ein neues Leben, aber kann ich so oft fliehen, will ich so oft fliehen? Vielleicht fliehe ich auf die Basis Aurus zu den Exen. Zurück aus einer traumhaften Zukunft, zurück in mein Irrenhaus. Alles was uns anders oder sonderbar erscheint, alles Fremde wird zum Irrsinn deklariert. Niemand glaubt, oder denkt an seine eigenen Wissenslücken. Bauen wir uns nicht selbst die Mauern, auch die Mauern zu den Träumen und Ideen. Es ist nur der Blick auf sichtbare Mauern, schlimmer waren und sind die Mauern für meine Träume und Ideen, die Mauern die einfach nicht aus meinem Leben verschwinden wollen. Ich kämpfe dagegen an, ich will endlich die Anpassung verlieren und bemerke aber meine eigenen Grenzen. Der Autor hat mich wieder ein wenig entblößt.
Mal kosten was andere Menschen denken, Gehirn mit Seele, Gedanken und Träume, Whisky und schöne Frauen - keine Zukunft ohne diese Themen. Der Autor hat mich fasziniert. Seine Geschichten haben mich zum Umdenken bewegt. Sie sind zurzeit die Fessel für die Vergangenheit. Mehr Erzählungen - vielleicht kann der Autor diesen Wunsch erfüllen.
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