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Kundenrezension

358 von 385 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen P510 oder P520? Die Coolpix Schwestern im Test, 17. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P520 Digitalkamera (18 Megapixel, 42-fach opt. Zoom, 8 cm (3,2 Zoll) LCD-Display, Bildstabilisator) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Rund ein Jahr nach Erscheinen der Nikon Coolpix P510 Digitalkamera bringt Nikon nun die P520 heraus und hofft an alte Erfolge anknüpfen zu können.
Für den interessierten Käufer stellt sich hierbei jedoch die Frage, welche der beiden Kameras die bessere ist. Die P510, die es aktuell für einen Preis von rund 290 € gibt oder die neuere P520, die aktuell um die 400 € kostet?
Beide Kameras hatte ich im Test und möchte im Folgenden nun meine Eindrücke mit der P520 im direkten Vergleich mit der P510 schildern.

DESIGN/VERARBEITUNG/HANDLING:

Hier hat sich gegenüber dem Vorjahresmodell (P510) nicht viel verändert. Der Käufer kann zwischen den Farben Schwarz, Rot und Anthrazit wählen. Die Kamera ist überwiegend im matten Kunststoff gehalten, nur wenige Teile sind mit glänzendem Kunststoff oder Chromelementen versehen. Insgesamt wirkt die Kamera jedoch recht edel und bietet, wie schon die P510, eine gute Verarbeitung.
Etwas verbessert wurde die Größe des Griffbretts – die P520 liegt angenehmer in der Hand und dürfte Nutzern mit größeren Händen entgegenkommen. Auch der Gummi am Griff und der Daumenablager wirkt rutschfester. Insgesamt lässt sich die Kamera sehr gut halten und liegt sicher in der Hand. Zudem wurde das kleine Stellrad oberhalb der Daumenablage etwas schwergängiger gemacht. Bei der P510 ist es mir hin und wieder passiert, dass ich beim Ablegen des Daumens eben dieses Stellrad bewegt habe. Mit der P520 scheint das geklärt worden zu sein.
An der Kameraabmessung hat sich gegenüber der P510 nicht merklich etwas getan. Trotz des 42-fach optischen Zooms sind beide Kameras recht kompakt gehalten und kleiner als eine Einstiegs-DSLR. In die Hosentasche lassen sich aber beide nicht verstauen - ich empfinde die Größe jedoch als sehr angenehm.
Die Knöpfe sind größtenteils auf der rechten Seite angeordnet, sodass die Kamera auch während des Fotografierens mit einer Hand bedient werden kann. Die Erreichbarkeit der Knöpfe ist gut. Am Auslöser befindet sich gleichzeitig der Zoomhebel. Gegenüber der P510 besitzt die P520 keinen Knopf mehr, um zwischen Sucher und Display zu wechseln – gewechselt wird nun automatisch, wenn man das Display auf oder zu klappt – der Sucher wird so aktiviert bzw. deaktiviert.Das Wahlrad mit den Motivprogrammen lässt sich ebenfalls sehr angenehm verstellen und ist fest genug, um versehentliches Verstellen zu vermeiden.

Der USB Anschluss bzw. der HDMI Anschluss befinden sich unter einer Klappe auf der linken Seite (von vorne aus gesehen). Die Speicherkarte und der Akku werden auf der Unterseite eingelegt (Die SD Karte muss separat erworben werden). Direkt daneben befindet sich das Gewinde für ein Stativ. Leider hat Nikon hier nicht nachgebessert. So wird die Akku/SD Kartenklappe beim Einsatz einer Schnellwechselplatte am Stativ weiterhin so verdeckt, dass ein Öffnen nicht mehr möglich ist, und Akku bzw. Speicherkarte erst nach dem Abnehmen der Schnellwechselplatte wieder getauscht werden können. Für Käufer, die gerne mal mit dem Stativ fotografieren, sicher hin und wieder problematisch.

LADEVORGANG:

Auch hier hat Nikon alles beim Alten belassen. Um die Kamera zu laden, verbleibt der Akku weiterhin im Gehäuse. Lediglich ein USB-Kabel und das Ladegerät werden angeschlossen und in die Steckdose gesteckt. Bzw. kann die Kamera auch am PC geladen werden. Für mich als Fotograf eher ein kleiner Minuspunkt. Denn so kann die Kamera während des Ladevorgangs nicht zum Einsatz kommen, wenn man den Akku laden möchte. Wer viel fotografiert, sollte hier über die Anschaffung eines Ersatzakkus nachdenken bzw. über ein Ersatzladegerät, bei dem der Akku aus der Kamera entnommen werden muss.

DISPLAY:

Statt 3 Zoll gibt es nun ein 3,2 Zoll Display. Die Auflösung mit 921.000.000 Bildpunkten ist gleich geblieben, lässt sich aber sehen und Bilder lassen sich damit und dank der Größe schon in der Kamera gut beurteilen. Die Helligkeit des Displays erlaubt auch bei Sonnenschein eine Einschätzung, sollte es doch einmal zu hell werden, können Bilder auch durch den Sucher angesehen werden. Tipp: Wer lieber das große Display nutzt, der kann auch Folien, die Reflexionen schlucken, darauf kleben.
Die größte Veränderung wurde dagegen beim Ausklappen des Displays vorgenommen.
Während das Display der P510 nur nach oben und unten ausklappbar war und in den meisten Fotosituationen leider keinen wirklichen Vorteil brachte, liefert die P520 nun ein dreh-und schwenkbares Display, wie ich es von meiner Canon 60D gewöhnt bin und welches ich lieben gelernt habe. Zudem lässt sich das Display bei Nicht-Benutzung nun ganz einfach einklappen, um Kratzer etc. zu vermeiden.

SUCHER:

Auch am Sucher hat Nikon nichts verändert. Schade, das wäre wirklich nötig gewesen. Denn die Auflösung des Suchers ist im Vergleich zum großen Display eher mau ausgefallen. Auch ein größerer/hellerer Sucher wäre von Vorteil gewesen. Zwar lassen sich die Motive erkennen, allerdings muss man hier schon sehr genau hinsehen, um das Bild zu beurteilen. Insgesamt wirken die Motive durch den Sucher verschwommen.
Ebenfalls schade finde ich es, dass keine gummierte Augenmuschel um den Sucher verbaut wurde, sondern harte Plastik. Ebenso lässt sich diese Verdeckung nicht abnehmen, um angesammelten Staub im Sucher leicht entfernen zu können.

BILD/TON UND VIDEO:

Natürlich besticht die Kamera zunächst einmal ganz klar durch ihren großen Zoombereich. Hier war ich vor dem Test etwas skeptisch. Wie wird sich dieser große Zoom auf die Qualität der Bilder auswirken?
Hier hat Nikon wirklich einen fantastischen Job gemacht. Die Bildqualität der P520 ist überzeugend und das nicht nur im Nahbereich. Die Bilder bestechen über den gesamten Zoombereich durch eine gute Schärfe und genügend Details, die Farben sind lebendig und klar. Hier gibt es wirklich nichts zu meckern. Auch das Rauschen bei schwierigen Lichtverhältnissen ist noch ordentlich und lässt sich mit geeigneter Software entfernen. Erfreulich ist auch, dass Nikon der P520 nur 2 MP mehr, gegenüber der P510 mit 16 MP, spendiert hat und damit nicht dem Pixelwahn zu sehr verfällt.

Zusätzlich bietet die Kamera neben den bekannten Scene Modus, in dem z.B. u.a. die Option 3D Bild, Tierporträt, Panorama, etc. zu finden sind, auch einen Effects Modus, bei dem der Bildstil verändert werden kann. Hier können Bilder in Schwarz/Weiß aufgenommen werden, es kann ein Vintage Effekt eingestellt werden, bzw. im Highkey/Lowkey Stil geschossen werden.
Der Scene Modus arbeitet für meine Begriffe sehr gut. So habe ich die Panorama Funktion getestet und die Tierporträt-Funktion, die das Gesicht des Tieres erkennt, sobald dieses in die Kamera blickt. Evtl. sollte für optimale Ergebnisse der Panorama Funktion ein Stativ verwendet werden.

Der Ton ist für die Größe der Kamera wirklich mehr als akzeptabel. Kurze Urlaubsvideos sind somit kein Problem. Auch die Videoqualität in HD Auflösung ist hervorragend. Hier wurden kleine Änderungen zur P510 vorgenommen. So nimmt die P520 nun mit 1080/25fps (frames-per-second) auf, statt den 30fps bei der P510. Hinzugekommen ist dagegen ein neuer Modus, der in 1080/50 aufnimmt. Für mich eher nicht von besonderer Wichtigkeit, da ich meist mehr fotografiere, als Videos drehe. Erwähnt werden sollte dennoch, dass beim Zoomen das Summen der Linsen deutlich zu hören ist. Der AF (Autofokus) beim Filmen ist jedoch nicht ganz so gut und es kam beim Scharfstellen einige Male dazu, dass er hin und her gepumpt hat bzw. dass ich beim scharfstellen nachregeln musste – auch hier ist leider keine Verbesserung zur P510 erkennbar. Wer das Pumpen des AF vermeiden will, der sollte vielleicht gänzlich manuell fokussieren (auch diese Option bietet die P520).

Der AF beim Fotografieren ist dagegen recht zügig und hat oft auch in schwierigen Lichtsituationen gut funktioniert. Bei voll ausgefahrenem Zoom ist zu beachten, dass das Fokussieren hier etwas länger dauert als im Weitwinkelbereich. Ob die P520 damit für Sportaufnahmen geeignet ist, kann ich nicht sagen und man müsste es auf einen Versuch ankommen lassen, dennoch glaube ich, dass sie hier schnell an ihre Grenzen stoßen wird.

Positiv empfinde ich dagegen den Standby Modus der Kamera, der sich nach längerer Nicht-Benutzung selbst aktiviert und so den Akku schont.
Im Gegensatz zu meiner Kompakten Coolpix S6300, sind die P510 und P520 auch nach dem Anschalten sofort einsatzbereit und es entstehen keine Wartezeiten bzw. kann sofort mit Schnappschüssen losgelegt werden. Eine geringere Auslöseverzögerung konnte ich gegenüber der P510 nicht feststellen. Beide Kameras lösen für mich gleich schnell aus.
Erstklassig arbeitet auch wieder der integrierte Bildstabilisator, der sich wie bei der P510 im Objektiv als bewegliche Linse befindet. Die P500 bot bei ihrer Einfürhung dagegen nur einen elektronischen Bildstabilisator. Der integrierte Stabilisator im Objektiv arbeitet dagegen effizienter. Auch bei voll ausgefahrenem Zoom waren die Bilder verwacklungs-frei.

GPS:

Bereits die P510 bot dieses Feature erstmalig an. Wer viel unterwegs ist, kann so genauestens lokalisieren, wo das Foto geschossen wurde. Besonders hilfreich ist das, wenn man seine Bilder auf Bildportalen online stellt, bzw. sich mit Fotokollegen austauscht. Soweit zumindest die Theorie. Leider hat die GPS Funktion bei mir auch bei der P520 nur unzureichend funktioniert. Nachdem die Kamera lange gebraucht hat, um überhaupt ein Signal zu empfangen, lag der Standort bei den meisten Bildern immer noch daneben und konnte nicht genau bestimmt werden. Subjektiv habe ich das Gefühl, dass die P520 nicht mehr ganz so oft daneben liegt, wie die P510, aber die Fehlbestimmungen immer noch deutlich waren.

P510 und P520 im Überblick:

Welche Verbesserungen bietet die P520 gegenüber der P510 und was ist gleich geblieben:

° Größe nicht merklich verändert
° Sucher nicht verbessert
° 42x Zoom
° Akku und SD Kartenfach wird weiterhin durch die Schnellwechselplatte meines Stativs verdeckt
° Akku wird weiterhin in der Kamera geladen – diese ist beim Ladezyklus dadurch nicht einsetzbar
° identische Bildqualität bei P510 und P520
° speichert keine RAWs

+ größeres Display (3,2 Zoll) aber bei gleicher Auflösung
+ dreh- und schwenkbares Display, statt herausziehbares
+ bessere Ergonomie (besonders große Hände können die P520 besser greifen)
+ Wi-Fi um die Kamera z.B. direkt mit Drucker und Co. zu verbinden. (Hat bei mir in Verbindung mit einem Canon Drucker nach ein bisschen Probieren gut geklappt, ist für mich aber zu vernachlässigen)

Legende: ° = keine erkennbare Veränderungen, + = Veränderungen gegenüber der P510

FAZIT:

P510 oder doch die neuere P520? Angesicht der hohen Ähnlichkeit der beiden Kameras dürfte es für den Neukunden schwer sein, sich hier zu entscheiden. Insgesamt bietet die P520 nur wenig wirkliche Neuerungen gegenüber der P510. So dürfte die größte Veränderung wohl das dreh-und schwenkbare Display sein und eine verbesserte Ergonomie. Findet man weitere Neuerungen, dann sind diese gegenüber der P510 eher marginal und können die P520 nicht deutlich über die ältere Schwester heben. Hier muss man sich also entscheiden – dreh und schwenkbares Display ja oder nein, sparen oder die neueste Variante sein Eigen nennen.
Mit beiden Kameras erhält der ambitionierte Urlaubsfotograf jedenfalls sehr runde Pakete, die sowohl was Bild- als auch Videoqualität angeht überzeugen können. Mit ihren 42x optischen Zoom ist man mit beiden Kameras für gänzlich jede Fotosituation gerüstet und es sollte einem recht wenig entgehen. Die Bildqualität ist über den gesamten Zoombereich hervorragend. Die Bilder sind scharf und deutlich, die Farben satt, aber nicht übertrieben. Auch die Qualität der Videos lässt sich sehen und besticht durch HD Auflösung. Wie auch bei der P510 muss man jedoch hin und wieder eingreifen, was das Scharfstellen per AF angeht.

Alles in allem knüpft die P520 nahtlos an die Leistung ihrer älteren Schwester an und man bekommt einen guten Allrounder. Leider sind die Veränderungen der P520 gegenüber der P510 nicht nur gering ausgefallen, sondern die Kritikpunkte, die es bereits bei der P510 gab, wurden kaum verbessert. Hier muss also jeder überlegen, ob ihm die P520 den Aufpreis zur P510 wert ist.
Insgesamt erhält die Kamera für ihre Performance somit 4 von 5 Sternen.
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 13 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.03.2013, 21:22:41 GMT+1
Ehape meint:
Danke für die ausführliche Rezension.

Wie funktioniert das Automatikprogramm "Nachtaufnahme"?
Wie lange kann man maximal belichten? Wie werden Nachtfotos z.B. von Städten?

Wenn man bei einem bewölkten Himmel den vollen Zoom nutzt, wie schnell stellt sie scharf und wie stark ist dann das rauschen?
(Ich fotografiere oft am späten Nachmittag / frühen Abend Tiere, zB Rehe oder Vögel. Meine aktuelle Bridge macht da oft schlapp)

Wie funktioniert die integrierte automatische HDR-Funktion? Gute Ergebnisse?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2013, 20:53:58 GMT+1
Lightbox meint:
Hallo,

zu Ihren Fragen:

1. Beim Programm Nachtaufnahme erstellt die Kamera beim Auslösen mehrere Aufnahmen und fügt diese zusammen. Ich habe das Programm Friehand getestet. Hier sind die Ergebnisse bei wenig Lichtquellen in der Stadt grenzwertig. Ich hatte eine Belichtungszeit von 1/15 sek. und ISO Werte um 1600. Da ist das Rauschen schon deutlich zu spüren (Sie können per ISO Begrenzung den ISO Wert auch auf eine maximale Zahl festlegen, dadurch vergrößern sich natürlich die Belichtungszeiten). Ich würde Ihnen hier ein Stativ empfehlen, um Verwackler zu vermeiden.

Das Rauschen der Bilder lässt sich mit geeigneter Software (z.B. Noiseware) gut rausrechnen.

2. Maximale Belichtungszeit der Kamera beträgt, soweit ich das sehen konnte, im M-Modus (manueller Modus) gerade mal 8s.

3. Bei Aufnahmen von bewölktem Himmel bei vollem Zoom kommt es natürlich immer sehr drauf an, wie viel Kontrast die Wolken bieten. Sind dunkle und helle Wolken am Himmel, packt es die Kamera ganz gut (1-2 sek.), haben Sie eher einen grauen Brei am Himmel, kann es passieren, dass das Scharfstellen länger dauert, oder im schlimmsten Fall nicht erfolgt. Insgesamt würde ich der Kamera hier ein befriedigend geben.

4. Die HDR Funktion erstellt zwei Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen und fügt diese zusammen, um einen höheren Dynamikumfang abbilden zu können. Ich habe diese Funktion bislang vernachlässigt, teste sie aber gerne und füge meine Einschätzungen hier an.

Insgesamt würde ich sagen, die P520 kann viel und bietet gute Bildqualität. Stößt meiner Meinung nach aber in dunklen Situationen an ihre Grenzen. So braucht das Scharfstellen bei 42 fach Zoom schon hin und wieder. Fotografieren Sie oft abends, nachts, dann würde ich evtl. bei einer Systemkamera mit lichtstärkerem Objektiv schauen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen bis hierhin helfen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2013, 21:41:02 GMT+1
Ehape meint:
Vielen Dank für die ausführliche Antwort!!!

Ich weiß noch nicht genau, welche Kamera ich nehme. Entweder die Nikon oder die Canon PowerShot SX50 HS Canon Powershot SX50 HS ( 12.8 Megapixel,50 -x opt. Zoom (2.8 Zoll Display), japanischer Import)
Schade, dass auch bei der Nachfolgerin der P510 die Belichtungszeit im m-modus nur 8 sec ist, ich brauche bei manchen Aufnahmen bis zu 60 Sekunden.
Im Moment tendiere ich doch eher zur Canon.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2013, 21:57:41 GMT+1
Lightbox meint:
Gerne.

Die Canon kenne ich leider nicht persönlich. Wenn Sie die Möglichkeit haben, nehmen Sie am besten mal beide Kameras in die Hand. Vielleicht gefällt Ihnen eine der beiden ja auf Anhieb richtig gut.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Auswahl und bei Fragen stehe ich jeder Zeit zur Verfügung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.04.2013, 09:11:27 GMT+2
Irmer meint:
Die Canon kann AFAIK 15" belichten, es gibt aber CHDK als alternative Firmware*
zum auf die SD-Karte spielen, mit der man dann auch länger belichten kann.
*(CHDK kann man dann bei bedarf von der SD-Karte starten. Auf der Kamera wird nichts verändert.)

Veröffentlicht am 19.01.2014, 13:36:28 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 19.01.2014, 13:47:55 GMT+1
J. J. Simon meint:
@ Sabrina Walther...btw. sehr schöne, detaillierte rezension...respekt, da soll noch ein mann sagen "frauen und technik geht nicht..."
1. wie lange kann man fortwährend/ohne pause videos aufnehmen mit der 520 ??? (aufnahmedauer)
1a. gibt es da begrenzungen werksseitig (z.b nur 30, 45, 60 min. aufnahmen) ???
1b. wie ist die video- und tonqualität bei normalen aufnamen, sagen wir mal bis zu 2-5 metern und 10-15m und weiter weg ???
2. wie lange hält der akku im videoaufnahmemodus ???
3. wieviele bilder und wieviele videos kann man damit aufnehmen mit 1 akkuladung ???
4. welche aufnahmen (fotos und videos) haben bisher am besten gefallen oder waren am besten.
( z.b panorama, macro, portraits, feier, natur, sonne, künstliches licht, in einer halle, kirche, tiere, bewegte bilder, sport usw.)
4a. wie war die qualität der verschiedenen motive wie vorher z.b. aufgezählt oder andere ???

halt so die bisherigen erfahrungswerte

vielen dank im voraus...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2014, 14:04:29 GMT+1
Lightbox meint:
Hallo,

danke für die Fragen - ich bin zwar nicht sooo der Videotyp, aber ich versuche es dennoch mal mit der Beantwortung:

1. Die Aufnahmedauer ist bei der P520 auf 29min. beschränkt, danach ist Schluss bzw. muss die Aufnahme unterbrochen werden.
2. Die Videos finde ich eigentlich recht gut (soweit ich das mit meinen beschränkten Videokenntnissen beurteilen kann) - ich empfinde sie als scharf im Nahbereich (2-5m), danach kommt es etwas auf die Lichtsituation an, da kann das Material etwas an Farbbrillianz verlieren.
3. Leider kann ich hier keine genauen Angaben machen, da ich die Kamera vorrangig zum Fotografieren genutzt habe - der Hersteller gibt aber Wohl eine Dauer von 1h30min an.
4. Der Akku ist wirklich nicht der Beste - angegeben wird die Akkuleistung mit 120-400 Aufnahmen. Ich habe im Schnitt so zwischen 250-320 Aufnahmen mit einer Akkuladung erreichen können.
5. Ich sage mal so - bei blauem Himmel kann die Kamera voll überzeugen, wird es etwas schwierig mit dem Licht, dann empfinde ich die Bilder eher als Durchschnitt. D.h. in dunkleren Räumen, etc. fällt die Bildqualität ab. Sport und Tiere finde ich mit der P520 schwierig, da sie mir zu langsam auslöst und das Motiv oft schon fort ist. Auch bei Macro hatte ich hin und wieder mit dem AF Probleme, der einfach nicht scharfstellen wollte, obwohl die Naheinstellgrenze beachtet wurde.

Wenn ich Ihnen noch einen Tipp geben darf und sie nach einer Kamera suchen - schauen Sie mal bei der Fuji HS50EXR vorbei - auch die hatte ich im Test und sie gefällt mir besser als die P520 (ohne diese jetzt per se als schlechte Kamera hinstellen zu wollen).

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen!
MfG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2014, 14:29:45 GMT+1
J. J. Simon meint:
liebe Sabrina Walther...ich verneige mich vor dir/ihnen symbolisch :)
tolle, sehr sehr hilfreiche antworten, infos und hilfen...TOP.
werde mir auch mal die Fuji mal genauer anschauen...

zu 1. auaa...das ist mir definitiv zu wenig...35-45 min. wär mein minimum standard, somit wird das wohl nix werden.
(habe halt keine lust eine super fotocamera UND videocam dauernd mitzuschleppen)

vielen lieben dank nochmal und ja, du konntest helfen, sehr sogar !!!
hat sehr geholfen sogar sie gott sei dank NICHT zu kaufen ;)

nicht mal der hersteller konnte die technischen fragen z.b. 1. beantworten...peinlich peinlich

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.01.2014, 09:31:54 GMT+1
Lightbox meint:
Hallo,

vielen Dank für die liebe Rückmeldung! Ich hoffe, die passende Kamera wird sich noch finden.
Viele Grüße,

Sabrina Walther

Veröffentlicht am 11.04.2014, 07:45:28 GMT+2
otoshi meint:
Es gibt einfach zu viele unsachliche Rezensionen im Netz, bei denen der Schreiber seine enttäuschte Erwartungshaltung rezensiert, anstatt die Ausstattung und Funktionen eines Artikels sachlich zu bewerten. Ihre sehr ausführlich und sachlich geschriebene Rezension hat mir meine Unsicherheiten genommen und meine Wahl zu Gunsten der Nikon P 520 sehr erleichtert. Vielen Dank dafür.
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